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Perfect Touch - Intensiv Roman von Clare, Jessica (eBook)

  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Perfect Touch - Intensiv

ENDLICH - DER ZWEITE BAND DER BESTSELLER-SERIE! Edie King macht keinen Hehl daraus, dass ihr Katzen lieber sind als Menschen. Sie arbeitet leidenschaftlich gern als Katzenpsychologin, engagiert sich ehrenamtlich im Tierheim und adoptiert so ziemlich jede Katze, die ihr in die Quere kommt. Als der Milliardär Magnus Zeit mit ihr verbringen will, findet er also schnell einen Vorwand: Er schafft sich einfach ein Fellknäuel an, das dringend psychologische Hilfe braucht. Nur leider hat er sich sowohl mit der Katze als auch mit der Frau mehr eingebrockt als erwartet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 335
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732530212
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Perfect Touch .2
    Originaltitel: The Taming of the Billionaire (B&B 2)
    Größe: 859 kBytes
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Perfect Touch - Intensiv

1

P ass auf, wo du hintrittst", meinte Bianca zu Edie, als sie sich dem riesigen Buchanan-Herrenhaus näherten. Sie nahm den Arm ihrer Schwester und versuchte, ihr über die breite Steintreppe nach oben zu helfen. "Kommst du mit den Stufen zurecht? Sie sind ziemlich schmal ..."

"Großer Gott, Bianca. Ich humpele und habe kein gottverdammtes Holzbein." Edie schob den Arm ihrer Schwester genervt zur Seite. Bianca machte ständig solche Sachen und behandelte Edie, als wäre sie aus Glas und nicht etwa wie jemanden, der nur ein schlimmes Knie hatte. Die meiste Zeit gelang es ihr, diese Tatsache einfach zu ignorieren, aber als sie jetzt auf das große Herrenhaus zugingen, wurde sie immer nervöser, und Biancas Florence-Nightingale-Attitüde ging ihr zunehmend auf die Nerven. Die meiste Zeit fiel ihr Humpeln überhaupt nicht auf.

Bianca warf Edie einen beleidigten Blick zu und zog die Hände zurück. "Entschuldige. Ich wollte nur helfen, weil ich weiß, wie schnell deine Beine müde werden."

"Mit fünf Stufen werde ich schon fertig", knurrte Edie, in der jedoch schon Schuldgefühle aufstiegen. Sie hatte schlechte Laune und ließ das an Bianca aus. Dabei war es nicht die Schuld ihrer Schwester, dass Edie vor der großen Feier nervös und aufgeregt war. Edie mochte nun mal keine großen Menschenansammlungen und gesellschaftlichen Ereignisse, und allein der Anblick des abschreckenden Buchanan-Hauses machte alles noch viel schlimmer. Das Haus war riesig, und erinnerte sie auf unheimliche Art an ein Geisterschloss, obwohl es von gut gepflegten Gärten umgeben war. Die zahlreichen Autos, die auf der gewundenen Auffahrt parkten, ließen auf sehr viele andere Gäste schließen.

Aber sie war nicht hier, weil sie feiern wollte, rief sich Edie ins Gedächtnis. Sie war nur ihrer Freundin Gretchen zuliebe hergekommen.

Ihr Knie schmerzte, als sie oben an der Treppe angekommen war, aber sie ignorierte es, denn, verdammt!, sie wollte sich beim Reingehen nicht auf die perfekte Bianca stützen. Stattdessen richtete sie ihre überlange schwarze Tunika, die gestreiften Leggings und die auffällige Halskette. Da das alles nicht gerade elegant war, hatte sie sich zur Feier des Tages noch einen farbenfrohen Schal in das lockige Haar gebunden. Bianca sah natürlich wie immer umwerfend aus mit ihrem glatten, hüftlangen blonden Haar, ihrem marinefarbenen Oberteil mit U-Boot-Ausschnitt und dem dazu passenden ausgestellten Rock. Dazu trug sie Schuhe mit zehn Zentimeter hohen Absätzen, da sie natürlich glamourös aussehen musste, obwohl eigentlich nur Edie zu der Feier eingeladen war. Edie hingegen hatte orthopädische Schuhe an, um zu verhindern, dass ihr Knie im Laufe des Abends aufgab.

Was jedoch nicht heißen sollte, dass sie deswegen verbittert gewesen wäre.

Bianca bohrte ihre langen Fingernägel in Edies Schulter. "Du hast da ein Katzenhaar."

Edie schob Biancas Hand zur Seite. "Ich habe ständig Katzenhaare auf meiner Kleidung. Das wird niemanden groß interessieren."

Aber Bianca sah sie mit ihren großen Rehaugen an. "Mich interessiert es, Edie. Was ist denn, wenn wir hier attraktive, heiratswürdige Männer kennenlernen?"

Beinahe hätte Edie das Gesicht verzogen. In dem Augenblick, in dem ihre wunderschöne Schwester gehört hatte, dass Edies Freundin aus Collegezeiten einen Milliardär heiratete, hatte sie sich an Edie geklammert und darauf bestanden, sie zu der Feier zu begleiten, da Edies armer Fuß doch bestimmt schmerzen würde, wenn sie selbst dorthin fahren müsste. Und was sollte sie nur tun, wenn sie zu lange stehen musste? Sie würde Hilfe brauchen, um zu ihrem Wagen zurückzukommen, wenn ihr Bein nachgab, und Bianca würde sich natürlich völlig selbstlos für ihre Schwester aufopfern.

Genau. Bianca war so "selbstlos", weil sie sich gern als die süße, großzügige, engelsgleiche Schwester präsentierte. Aber Edie wusste ganz genau, dass Bianca nur daran interessiert war, alles über da

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