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Plötzlich Vater, plötzlich verliebt? von Jump, Shirley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.05.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Plötzlich Vater, plötzlich verliebt?

Plötzlich Daddy! Nach dem ersten Schock genießt Luke Barlow das Leben mit seiner süßen Tochter Maddy. Zu seinem Glück fehlt nur noch, dass er auch das Herz ihrer schönen Tante gewinnt. Peyton hingegen sträubt sich. Was muss er tun, damit sie ihn nicht als sorglosen Casanova sieht?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 09.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733746797
    Verlag: CORA Verlag
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Plötzlich Vater, plötzlich verliebt?

1. KAPITEL

Immer wenn Peyton Reynolds als kleines Mädchen aufgeregt durch das Haus ihrer Großmutter Lucy geschossen war, hatte Lucy sie festgehalten und gesagt: "Großer Gott, Kind, nicht so schnell. Du wirst das Leben verpassen, wenn du dir nicht angewöhnst, zwischendurch auch mal Luft zu holen."

Peyton hatte das nie gelernt. Sie erledigte immer alles zehn Mal so schnell wie andere. Deshalb hatte sie das College auch in zweieinhalb Jahren statt vier absolviert, mehr Überstunden bei Winston Interior Design gemacht als ihre Kollegen und war in ihren drei Jahren dort vier Mal befördert worden. Doch dann, einen Monat vor ihrem dreiundzwanzigsten Geburtstag, hatte der tödliche Autounfall ihrer älteren Schwester Susannah ihre Welt in den Grundfesten erschüttert. Seitdem war Peyton allein für Susannahs niedliche kleine Tochter verantwortlich, und das rund um die Uhr.

Sie musste sich also nicht nur an ihre Rolle als Ersatzmutter für Madelyne gewöhnen, sondern auch aufpassen, dass sie in der sich rasant verändernden Innenarchitekturbranche nicht den Anschluss verlor. Vor Susannahs Tod hatte sie kurz vor der Beförderung zur Abteilungsleiterin gestanden, nur einen Schritt von ihrem Ziel entfernt, Teilhaberin zu werden, doch seit vier Wochen schien um sie herum alles zu bröckeln, wofür sie so hart gearbeitet hatte. Und das war noch nicht mal ihr größtes Problem ...

Das Schlimmste war Maddys Schweigen. Ihre nicht ausgesprochenen Worte, ihre nicht vergossenen Tränen.

Maddy trauerte nicht, fragte nicht nach ihrer Mutter und wollte auch nicht über deren Tod reden. Sie spielte brav mit ihren Sachen, aß ihre Mahlzeiten und putzte sich die Zähne, wirkte jedoch stumm, niedergeschlagen und lachte kaum noch.

Ihr trauriges Schweigen hatte Peyton schließlich dazu bewogen, von Baltimore in Maryland nach Stone Gap in North Carolina zurückzukehren - eine jener Kleinstädte in den Südstaaten, in denen die Welt stehen geblieben zu sein schien und deren grünes Umland Frieden und Trost bot.

Und in der der einzige Mann auf der Welt lebte, den Peyton am liebsten nie wiedersehen wollte. Ein Mann, der noch keine Ahnung hatte, dass sie sein Leben bald gründlich auf den Kopf stellen würde.

"Tante P?", erhob sich das zarte Stimmchen der fast vierjährigen, bildhübschen Madelyne zwischen den beiden Doppelbetten im Hotelzimmer.

Maddy war alles, was Peyton noch von ihrer Familie geblieben war. Seit dem Tod ihrer Schwester fiel es Peyton manchmal schwer, sich nicht von ihrer Trauer überwältigen zu lassen, doch ein Blick auf Maddys blonde Locken und ihr süßes Lächeln genügte, und schon ging es ihr wieder besser. Für die Kleine würde sie alles tun.

Peyton ging um ihr Bett herum, hockte sich auf den Teppich und lächelte ihrer Nichte zu. "Was ist, Süße?"

"Spielst du mit mir? Ich habe ein Puppenhaus gebaut." Maddy zeigte auf einen leeren, auf der Seite liegenden Koffer, der von vier blonden blauäugigen Barbiepuppen in verschiedenen nicht zusammenpassenden glamourösen Outfits flankiert wurde. Die Kleine hatte sofort nach ihrer Ankunft überall im Hotelzimmer ihre Spielsachen und Kleidungsstücke verstreut. In dem langweiligen beigen Interieur sah es so aus, als sei eine Farbbombe explodiert.

"Das würde ich wirklich gern, aber erinnerst du dich noch an das Meeting, von dem ich dir vorhin erzählt habe? Meine Freundin Cassie kommt gleich vorbei und passt auf dich auf."

"Ich mag Cassie", sagte Maddy. "Sie spielt immer mit mir."

"Und ob sie das tut, Schätzchen!", dröhnte die laute, fröhliche Stimme Cassie Bertrams durch das Zimmer. Cassie, die gerade zur Tür hereinkam, war platinblond, trug ein leuchtend rosa Sommerkleid und Flip Flops mit riesigen Plastikblumen. Sie war schon immer eine schillernde Erscheinung gewesen.

Grandma Lucy hatte sie immer als Pfau bezeichnet, doch Cassie brachte Schwung in jede Bude und führte ein Leben, um das Peyton sie manchmal beneid

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