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Play for Love von Bromberg, K. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Play for Love

Die neue Reihe von New-York-Times-Bestseller-Autorin K. Bromberg! Easton Wylder ist attraktiv, erfolgreich und der beste Spieler der MLB. Baseball ist seine Leidenschaft, sein Leben. Doch dann droht eine Verletzung seine Karriere vorzeitig zu beenden, und er beauftragt einen renommierten Physiotherapeuten, um ihn zu behandeln. Nur dass es nicht Doc Dalton ist, der Easton am ersten Tag gegenübersteht, sondern dessen Tochter Scout. Vom ersten Moment an sprühen zwischen den beiden Funken, dabei ist Ablenkung das Letzte, was sie beide jetzt brauchen können! Easton muss schnellstmöglich gesund werden, und Scout ist fest entschlossen, dem Ruf ihres Vaters gerecht zu werden. Aber können die beiden der Anziehungskraft zwischen ihnen widerstehen? Band 1 der PLAYER-Reihe! Band 2 (WIN FOR LOVE) erscheint im Januar 2020.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 425
    Erscheinungsdatum: 01.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311862
    Verlag: LYX
    Größe: 2791 kBytes
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Play for Love

1

Scout

Vier Monate später

"Wie hätten Sie mich gern?"

Haselnussbraune Augen.

Arrogantes Grinsen.

Das sind die beiden ersten Dinge, die mir an Easton Wylder auffallen, als er den Kopf zur Tür des Trainingsraums hereinstreckt.

Ich öffne den Mund, um zu antworten, doch als er über die Schwelle tritt und ich ihn in voller Lebensgröße sehe, bringe ich kein Wort heraus. Und das nicht nur, weil er kein Hemd trägt - damit ist in meinem Beruf zu rechnen -, sondern eher, weil mir alles an ihm die Sprache verschlägt. Die nackte, braune und sehr muskulöse Brust. Die tiefsitzende kurze Trainingshose, die sein perfektes V aus Muskeln zur Geltung bringt. Die nur schwach sichtbare Behaarung vom Nabel abwärts, die meinen Blick dorthin lenkt, wohin ich nicht schauen sollte.

Aber ich schaue .

Und das ist ein Problem. Denn auch wenn es nur ein kurzer Moment ist, reicht es, dass er es merkt. Rasch richte ich den Blick wieder nach oben, zu seinem dunklen Dreitagebart, und wieder grüßt mich dieses arrogante Grinsen, das mich - ich möchte es schwören - verhöhnt und mich fragt, ob mir gefällt, was ich sehe.

Ein weiterer Tag. Ein weiterer Klient. Ein weiterer Spieler .

Ich hätte nichts anderes erwarten sollen.

Er ist heiß, das muss ich ihm lassen. Heiß, dass einem der Mund wässrig wird, der Verkehr zum Erliegen kommt und sich alle Blicke auf ihn richten, wenn er den Raum betritt. Und nicht nur das, auf dem Spielfeld ist er ein Gott. Einer der besten Catcher, die ich je gesehen habe. Schlagwerte, On-Base-Zahlen, Caught-Stealing-Prozentsatz, Pick-offs, Passballs - alle seine Statistiken besagen, wenn er so weitermacht, wird er eines Tage einer der Großen werden.

Das ganze Paket.

Aber wenn erste Eindrücke nicht täuschen - das arrogante Hochziehen der Augenbrauen, das angeberische Herausdrücken der Brust -, dann weiß ich bereits jetzt, dass er wie jedes andere ganze Paket auch sein wird, mit dem ich gearbeitet habe. Ein toller Anblick, aber bei der Arbeit ein Langweiler. Eingebildet und eindimensional. Wenn es nicht um ihn geht, hat er keine Lust zu reden.

Ich hoffe, ich irre mich, sonst werden es drei lange Monate werden. Nicht nur das - ich habe seine Karriere in den letzten Jahren verfolgt und würde lieber weiterhin den Mann bewundern, für den ich ihn gehalten habe.

"Auf den Rücken?", präzisiert er seine Frage, bevor ich mich von meinen Gedanken erholt habe, und tritt einen Schritt näher. "Auf den Bauch?" Er bleibt stehen und fährt sich mit einem Handtuch über das Gesicht, woraufhin sein dunkelbraunes Haar in alle Richtungen absteht, was ihn irgendwie noch attraktiver macht.

Gib ihm eine Chance, Scout. Er ist Baseball-Königsklasse. Außerdem ist er vielleicht gar nicht so übel. Spielt es wirklich eine Rolle, wenn er ein aufgeblasener Idiot ist? Ich habe trotzdem einen Vertrag, einen vorgegebenen Zeitrahmen, und er ist immer noch mein Patient. Also, hopphopp. Fang an und mach deine Arbeit.

"Ah", sage ich, während mein Blick wieder nach unten wandert, obwohl ich versuche, mich von diesem Körper - seiner harten, angeschlagenen Perfektion - nicht aus dem Konzept bringen und meine Professionalität nicht unterminieren zu lassen.

"Ah?", wiederholt er, und seine mehrfarbigen Augen lachen über einen Witz, den nur er zu verstehen scheint.

"Entschuldigung, Sie haben mich abgelenkt." Kaum sind die Worte heraus, wird mir bewusst, wie das klingt, als wolle ich andeuten, sein Körper sei der Schuldige.

"Abgelenkt?" Leichtes Hochziehen der Brauen. Die Andeutung eines Lächelns.

Ich fange noch einmal von vorn an. "Ich bin die neue Physiotherapeutin, die der Verein eingestellt hat, um Ihnen wieder zurück auf das

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