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Pleiten, Pech und Prinzen von Mallery, Susan (eBook)

  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
5,49 €
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Pleiten, Pech und Prinzen

Als Freunde gehen sie auf eine Reise - als Liebende kehren sie zurück.

Job weg, Freund weg ... Ihr Leben ist ein Scherbenhaufen, und Molly braucht dringend eine Auszeit. Da fällt ihr ein zehn Jahre alter Pakt mit Dylan ein, dem Ex ihrer großen Schwester. Damals sah der aufregende Bad Boy in ihr nur eine Freundin und versprach, sie auf ein Abenteuer mitzunehmen, wenn sie erwachsen wäre. Kurzentschlossen sucht Molly ihn auf, um das Versprechen einzufordern. Überraschung Nummer eins: Aus dem Rebellen von einst ist ein erfolgreicher Geschäftsmann geworden ... und er ist immer noch verboten attraktiv. Überraschung Nummer zwei: Dylan stimmt einer gemeinsamen Reise zu! Eine Woche lang wollen sie den Alltag hinter sich lassen - als Freunde. Doch das Kribbeln in Mollys Bauch deutet auf etwas ganz anderes hin ...

In ihren mehr als 35 Liebesromanen gelingt es Susan Mallery immer wieder aufs Neue, Humor mit großen Gefühlen zu kombinieren und außerordentliche Charaktere zu schaffen, die in der Fantasie der Leser weiterleben. Susan ist verheiratet und lebt mit Ihrem Mann in Südkalifornien, wo die Sonne immer scheint und exzentrische Anwandlungen eines Autors als normal angesehen werden. Sie hat einen großartigen Stiefsohn und zwei schöne, aber nicht sehr kluge Katzen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956493331
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: The Wedding Ring Promise
    Größe: 640 kBytes
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Pleiten, Pech und Prinzen

PROLOG

L iebes Brautpaar, liebe Gäste, wir haben uns heute versammelt, um vor Gott und den hier Anwesenden ... blablabla ."

Die siebzehnjährige Molly Anderson seufzte. Unruhig trat sie von einem Bein aufs andere, während die Worte des Priesters an ihr vorbeirauschten. Wie lange musste sie diese dröge Angelegenheit eigentlich noch über sich ergehen lassen? Sie hatte keine Lust, hier zu sein. Ihre Schwester, die Braut, wollte auch gar nicht, dass sie hier war. Warum zum Geier war sie dann trotzdem hier? Ach ja, weil ihre Mutter darauf bestanden hatte.

"Was sollen die Leute nur denken, wenn Molly nicht bei der Zeremonie mitmacht?", hatte Mom gejammert. "Janet, sie kann doch eine deiner Brautjungfern sein. Du hast so viele, da fällt deine kleine Schwester gar nicht weiter auf. Wenn Molly ganz am Ende des Brautzugs mitläuft, sieht man sie doch quasi nicht."

Molly streckte das Kinn vor und umklammerte ihr pfirsichfarbenes Rosenbouquet fester. Klar, diese Unterhaltung war eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt gewesen. Dennoch hatte sie nicht gelauscht. Nicht wirklich, zumindest. Sie war einfach nur zufällig in diesem Moment am Esszimmer vorbeigekommen. Immerhin war das ja auch ihr Zuhause - selbst wenn die anderen Bewohner das stets zu vergessen schienen.

Was soll's, dachte Molly grimmig. Janet hatte sie nicht dabei haben wollen. Sie selbst wäre auch am liebsten weggeblieben. Doch leider hatte ihre Mutter dann irgendwann mit "Konsequenzen" gedroht, falls sie sich nicht fügten.

Unauffällig trat sie einen halben Schritt zur Seite und lehnte sich an die Holzvertäfelung der Kirche. Die Zeremonie ging weiter. Und weiter. Gelangweilt ließ Molly ihren Blick über die Anwesenden schweifen. Das alles entsprach so gar nicht ihrer Vorstellung von einer romantischen Hochzeit. Wenn man schon heiratete, war es ja wohl das Mindeste, dass Braut und Bräutigam sich liebten. Doch davon konnte hier keine Rede sein. Janet heiratete Thomas, weil er ein erfolgreicher Anwalt war, dessen Familie eine riesige Kanzlei in San Francisco besaß. Und Thomas? Der war in Wahrheit auch nicht besser. Er war völlig hingerissen von Janets Schönheit. Nur deshalb hatte er sich heute vor den Altar begeben. Janet bekam ja fast alles, weil sie so schön war.

Trotzdem. Molly wandte den Blick zu ihrer Schwester. Janet war eine wundervolle Braut. Das cremefarbene Seidenkleid mit der weißen Spitze schmiegte sich an ihren superdünnen Modelkörper und bildete einen dramatischen Kontrast zu den dunklen Haaren. Jede Strähne saß am richtigen Platz. Garantiert würde Janet auf sämtlichen Fotos umwerfend aussehen. Das Leben war einfach nicht fair, dachte Molly, während sie an ihrem Rüschenkleid zupfte, das natürlich mal wieder viel zu eng war.

Solche Kleider waren auch einfach nicht ihr Ding. Viel zu steif und zu formell. Mit ihren siebzehn Jahren war Molly die Jüngste unter den Brautjungfern. Und leider war sie auch die Kleinste. Janets Freundinnen waren alle groß und schlank, passend zur Braut. Eigentlich, musste Molly zugeben, waren 1,65 Meter ja gar keine so schlechte Größe. Aber verglichen mit dem Rest der Familie kam sie sich vor wie ein Zwerg. Noch ein Grund, warum sie nicht wirklich dazugehörte und auch niemals ...

Plötzlich kribbelte es in ihrem Nacken. Eilig richtete Molly sich auf und sah sich um. Ein Schatten löste sich aus dem Dunkeln der Bankreihen und ging auf den Eingangsbereich zu. Unwillkürlich hielt Molly den Atem an. Dylan! Er war hier!

Schon die ganze Zeit hatte sie sich gefragt, ob er wohl kommen würde. Ob er tatsächlich mit ansehen konnte, wie Janet einen anderen heiratete. Würde dieser Tag ihm das Herz zerreißen? Und was würde Dylan jetzt tun? Nach vorne zum Altar gehen, Janet in seine Arme reißen und mit ihr durchbrennen?

Molly seufzte. Sie war hin und her gerissen. Einerseits wäre so eine dramatische Szene natürlich fabelhaft. Ein echtes Hi

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