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Projekt Cinderella - Bloß nicht verlieben! Liebesroman von Winter, Amelie (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Projekt Cinderella - Bloß nicht verlieben!

Aschenputtel erobert Märchenprinzen! Cassidy zieht aus einem bayrischen Dorf in die schillernde Metropole London. Der neue Job ist eine Enttäuschung. Als Mädchen für alles wird sie nicht ernst genommen, besonders nicht vom Juniorchef Logan Cooper, der nicht nur stinkreich und hochintelligent, sondern auch noch verdammt heiß ist! Der notorische Womanizer, der permanent Frauenherzen bricht, lässt sich von Landpomeranzen in Billigjeans nicht beeindrucken. Trotzdem erliegt Cassidy seinem Charme. Als Logans Mutter ihr ein unmoralisches Angebot macht, ändert sich alles. Cassidy soll den gewissenlosen Logan verführen, ihm sein Herz stehlen - und ihn dann verlassen. Aus dem schüchternen Aschenputtel vom Land muss ganz schnell eine atemberaubende Prinzessin werden, die Logan um den Finger wickeln kann. Aber was passiert, wenn es zwölf Uhr schlägt, die Kutsche sich wieder in einen Kürbis verwandelt und Cassidy ihr Herz verliert? Der Roman umfasst ca. 230 Taschenbuchseiten. Über die Autorin Amelie Winter schreibt romantisch-sinnliche Romane mit liebenswerten Helden, einer Prise Humor und viel Gefühl!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 253
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743859654
    Verlag: BookRix
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Projekt Cinderella - Bloß nicht verlieben!

1

Cassidy schwitzte. Schon wieder.

Der Aufzug kroch im Schneckentempo hoch. Nervös starrte sie auf die Anzeige. Sie war im dritten Stock, nun im vierten. Die Türen öffneten sich und ein ihr unbekannter Mitarbeiter stieg zu. Einer von über siebenhundert. Sie grüßte freundlich, nickte ein wenig. Weiter ging's nach oben. Und immer weiter.

Die Unterlagen drückte sie gegen die Brust wie einen Schild. Mit den Fingern klopfte sie in monotonem Rhythmus dagegen. Ganz leise, schließlich wollte sie niemanden auf sich aufmerksam machen. Dann endlich: Ping! Der Aufzug hielt im zehnten Stock, in der Chefetage.

Seit beinahe einem Monat arbeitete sie hier. Und genauso lange machte sie nichts anderes, als von einem Ort zum anderen zu rennen. Sie war Mädchen für alles, meist trug sie die Post aus, so wie jetzt. Sie hatte Briefe für die Chefin dabei und Unterlagen, die unterschrieben werden mussten. Kein Blatt Papier verließ dieses Gebäude, ohne vorher von Olivia Cooper, die im ganzen Haus hinter vorgehaltener Hand Grande Dame genannt wurde , abgesegnet worden zu sein.

Die Chefin saß im obersten Stockwerk im hübschesten Büro, das Cassidy je gesehen hatte. Bald würde sie wieder über die weiß schimmernden, blank polierten Marmorfliesen laufen, um der Chefin des riesigen Chemiekonzerns Biological Chemicals die Unterlagen zu bringen.

Bemüht selbstbewusst schritt sie den Gang entlang und trat an die Rezeption.

"Ich bringe hier Unterlagen für Mrs Cooper", sagte Cassidy höflich. Ihre Stimme war nur ein Flüstern. Die zwei Damen, die im Empfangsbereich saßen, straften sie mit abfälligen Blicken. Schließlich war sie nur das Postmädchen mit der dicken Brille, dem Pferdeschwanz und der Billigjeans. In den oberen Etagen waren Designerkleidung und Hochsteckfrisuren vermutlich Pflicht. Die zwei Frauen waren hübsch zurechtgemacht, auffälliger Schmuck baumelte um Hälse und Handgelenke.

Eine der beiden hob endlich den Hörer ab und kündigte Cassidy bei der Grande Dame an. Nachdem sie aufgelegt hatte, sagte sie: "Mrs Cooper erwartet Sie."

"Danke!", entgegnete Cassidy freundlich und ging eilig auf die große Doppeltür zu.

Mrs Cooper mochte es pompös, das wusste jeder. Der Interior Designer gehörte zu den besten weltweit, hatte Cassidy gehört. Klammheimlich ging sie ins Innere und erschrak. Die Grande Dame war nicht allein. Ihr Sohn war auch da.

Logan Cooper war mit Abstand der bestaussehende Mann, den Cassidy je gesehen hatte. Leider nahm er sie nie richtig wahr. Normalerweise huschten seine himmelblauen Augen einfach über sie hinweg. Im Bruchteil einer Sekunde hatte sich das Bild von ihr auf seiner Netzhaut verflüchtigt. Dabei sahen sie sich eigentlich recht häufig, sie begegnete ihm ständig im Aufzug, wenn sie wieder mal von ganz unten nach ganz oben geschickt wurde - und wieder nach ganz unten.

Mutter und Sohn unterhielten sich. Während Letzterer eine Mappe in der Hand hielt, in der er eifrig blätterte, stand die Grande Dame vor der Fensterwand und blickte hinab auf das gemeine Volk.

Olivia Cooper war das Herz dieses Konzerns, der Motor, der alles am Laufen hielt. Sie war nicht nur die Geschäftsführerin und Gründerin von Biological Chemicals , sie war wie ein Familienoberhaupt, die Frau an der Spitze.

"Du hättest ihn nicht feuern sollen", sagte sie plötzlich an Logan gewandt.

"Er war ineffizient. Du beschwerst dich doch sonst nie", entgegnete der Juniorchef.

Cassidy ertappte sich dabei, wie sie sich vorstellte, durch Logans dunkelbraunes volles Haar zu fahren, während sie seine wunderbaren Lippen küsste ...!

Er sah immer makellos aus: Die maßgeschneiderten Anzüge saßen perfekt, das Kinn war glattrasiert.

Wie wohl jede Frau in diesem Gebäude, himmelte sie Logan Cooper an. Sie war nicht stolz darauf.

Bevor sie noch mit dem

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