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Quick Drei Monate Leben von Böseler, Norbert (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
2,49 €
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Quick

18 Stunden nach der Empfängnis bringt Janine Huber ein Kind zur Welt. Nick entwickelt sich unglaublich schnell, denn er altert an einem Tag um ein Jahr. Die Hebamme Diana Rieschel nimmt sich des Jungen an und weicht fortan nicht mehr von seiner Seite. Die beiden geraten in die Fänge eines dubiosen Wissenschaftlers, der skrupellos seinen Machenschaften nachgeht. Als Falcao, das Wesen aus dem Ei, auftaucht, kommt es zu einem dramatischen Wendepunkt in Nicks Leben. Unter ständiger Bedrohung lebend, schreitet seine Zeit unaufhaltsam voran. Kann die Prophezeiung Rettung bringen? Quick ist ein spannender Wettlauf mit der Zeit. Die Geschichte vereint Dramatik, Fantasy und Horror zu einem außergewöhnlichen Thriller. Auch als Taschenbuch (240 Seiten) erhältlich.

Außergewöhnliche Ideen in übernatürliche Geschichten zu realisieren, bereitete dem aus Niedersachsen stammenden Autor schon immer große Freude. Seine fantasievollen Kurzgeschichten und Thriller sorgen für spannende Unterhaltung. Von Norbert Böseler bisher erschienene Titel: Der rote Lotse (Thriller) Quick - Drei Monate Leben (Thriller) Verdammte Welt - Böse Geschichten (Kurzgeschichtensammlung) Tödlicher Rauch (Short Story)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 240
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847619635
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 686kBytes
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Quick

Das Date 2

Janine verabschiedete sich von Laura mit einem flüchtigen Kuss auf deren Wange, dann stieg sie aus.

" Ich wünsch dir viel Glück Janni. Ruf mich morgen bitte an, du weißt ja, wie neugierig ich bin."

" Mach ich ganz sicher", versprach Janine und überquerte die Straße.

Sie holte noch einmal tief Luft, danach betrat Janine das kleine schmucke Restaurant. Zweimal hatte sie bereits hier ein Treffen arrangiert. Dies war der ideale Ort, um sich bei einem guten Essen kennenzulernen. Der Wirt begrüßte sie freundlich und führte sie zu ihrem reservierten Platz. Er fragte, ob sie schon etwas trinken möchte, was sie zunächst dankend ablehnte.

Sie hatte einen etwas abseits gelegenen Tisch für zwei Personen reserviert und konnte den ganzen Raum gut überblicken. Etwa die Hälfte der Plätze waren besetzt, meist junge Pärchen, die gemütlich den Tag ausklingen lassen wollten. Von ihrer Verabredung sah sie bislang noch keine Spur. Sie wurde schon ein wenig nervös, als die Eingangstür sich öffnete, und ein hünenhafter farbiger Mann das Lokal betrat. Er sah sich kurz um und blickt dann lächelnd in ihre Richtung. Janine spürte, wie ihr Herz plötzlich schneller schlug. Der Mann kam geradewegs auf sie zu. Er hatte eine dunkelrote Rose in der Hand und überreichte sie Janine auf charmante Weise.

" Eine Blüte für eine Blüte", begrüßte er sie, nahm ihre Hand, und hauchte einen sanften Kuss auf ihre kribbelnde Haut.

" Ich bin Falcao Mashego, es freut mich sehr, dich zu sehen!"

" Janine, Janine Huber, nenn mich aber bitte nicht Hübchen, damit wurde ich schon zu oft in meinem Leben gehänselt", sagte Janine leicht verschämt.

" Würde ich nie wagen, darf ich mich setzen?"

" Aber natürlich. Ich bin ganz fasziniert, entschuldige bitte."

" Inwiefern fasziniert?", fragte Falcao.

" Von deiner Größe, da ich ja nur dein Profilbild kenne, und nun steht ein riesiger Mann vor mir."

" Enttäuscht?"

" Nein, im Gegenteil, du siehst toll aus!"

" Danke, du aber auch, wie ich schon sagte, du bist eine prachtvolle Blüte des Lebens."

Janine bemerkte, wie ihr das Blut in den Kopf stieg, und sie erröteten ließ. Falcao lächelte verschmitzt und nahm ihre Hand. Er trug ein hautenges weißes T-Shirt, welches einen durchtrainierten Oberkörper erahnen ließ. Janine bemerkte, dass er keine Behaarung an den Armen hatte. Die Glatze kannte sie von seinem Bild im Chat, dennoch war sie überrascht, wie glatt sein Gesicht im Lampenschein glänzte. Nicht der Ansatz von Haarstoppeln war zu erkennen. Erst jetzt fiel ihr auf, dass er auch keine Augenbrauen hatte, sogar die Wimpern fehlten. Janine konnte ihren Blick nicht mehr abwenden und musste fragen.

" Nimm es mir bitte nicht übel Falcao, aber ich hätte da mal eine blöde Frage, weil ich ein neugieriges weibliches Wesen bin. Rasierst du dich am ganzen Körper? Ich sehe bei dir keine Haare, nicht einmal Augenbrauen. Ist mir auf deinem Foto im Netz nie aufgefallen."

Falcao musste lächeln.

" Stehst du nicht auf glattrasierte Männer?"

" Doch, doch, ich bin von dir begeistert, mehr als positiv überrascht, es ist nur ungewöhnlich bei einem so stattlichen Mann. Nicht, dass du auf mich nicht männlich wirkst, im Gegenteil."

" Ich muss mich nicht rasieren, worüber ich auch nicht sonderlich böse bin. Es handelt sich bei mir um eine seltene Art von Hormonstörung. Es ist nichts Besorgniserregendes, wie die Ärzte mir versichert haben. Ansonsten habe ich alles, was ein Mann so braucht, und es funktioniert einwandfrei, falls du da Bedenken haben solltest."

Wieder schoss Janine ein Schwall überschüssiges Blut in den Kopf, und sie sah v

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