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Rückkehr ins Land der roten Erde Roman von Rennie, Anne McCullagh (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.05.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Rückkehr ins Land der roten Erde

Wenn die Sehnsucht dich ruft: Der gefühlvolle Roman "Rückkehr ins Land der roten Erde" von Anne McCullagh Rennie jetzt als eBook bei dotbooks. Aufgewachsen in den Weiten des australischen Outbacks, geht für die junge Lizzy ein Traum in Erfüllung: Die Sängerin wird auf den Bühnen der Welt gefeiert. Doch dann trifft sie ein schwerer Schicksalsschlag. Mit gebrochenem Herzen schwört Lizzy sich, nie wieder zu singen, und zieht sich in die Einsamkeit des australischen Outbacks zurück. Auf der alten Farm ihres Vaters will sie mit ihrer Vergangenheit abschließen. Aber plötzlich setzen sich gleich zwei Männer in den Kopf, Lizzy wieder zurück auf die Bühne zu holen. Ob der charmante Konzertveranstalter Brian dabei wirklich nur an ihre Karriere denkt - oder will er in Wahrheit das Herz der schönen Sängerin für sich erobern? Wird das Glück Lizzy noch eine zweite Chance geben? Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der berührende Liebesroman "Rückkehr ins Land der roten Erde" von Anne McCullagh Rennie lässt seine Leser von der unendlichen Freiheit im wilden Outback Australiens träumen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Anne McCullagh Rennie wurde in Cambridge, England geboren und studierte in London und Wien Musik. In Österreich lernte sie ihren Ehemann Jim kennen und zog mit ihm nach Australien, wo sie zusammen eine Familie gründeten. Die Liebe zu ihrer Wahlheimat und zur Musik bringt sie in ihren Romanen zum Ausdruck. Von Anne McCullagh Rennie erscheinen bei dotbooks die beiden Australienromane: "Der Himmel über Australien" "Rückkehr ins Land der roten Erde" Die Website der Autorin: www.annemccullaghrennie.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 436
    Erscheinungsdatum: 01.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487905
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1656 kBytes
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Rückkehr ins Land der roten Erde

Kapitel 1

Das neu geborene Fohlen saugte zufrieden an den Zitzen seiner Mutter. Eigentlich hätte die vierzehnjährige Lizzy Foster, die gerade einen Blick in den Stall warf, vor Glück zerspringen sollen, denn schließlich waren Pferde und Singen die beiden wichtigsten Dinge in ihrem Leben.

Vor drei Wochen hatte sie die Hauptrolle in dem Musical bekommen, das an dem katholischen Internat, das sie besuchte, zum Jahresabschluss aufgeführt werden würde. Und nun war, während Lizzy das Wochenende auf Kinmalley verbrachte, der Weizen- und Schaffarm ihrer Familie in den Darling Downs in Queensland, dieses vollkommene kleine Geschöpf zur Welt gekommen. Dennoch gab es nur einen einzigen Gedanken, der Lizzy an diesem kühlen frühen Septembermorgen beschäftigte, nämlich, dass sie ihrem Vater auf keinen Fall von ihrer Gesangsrolle erzählen durfte.

Die große Scheune war vom Geruch nach frischem Heu erfüllt. Neben Lizzy wartete geduldig, gesattelt und gestriegelt Woeful, die zwölfjährige Stute; sie knabberte hin und wieder an der Schulter ihrer Herrin und pustete ihr von hinten in das T-Shirt. In der nächsten Box konnte Lizzy hören, wie ihre beste Freundin Marcia Pearce, die über das Wochenende zu Besuch war, den Eingangschor von "Oklahoma!" summte und dabei unter Geklapper Misty sattelte. Marcias Eltern waren die Besitzer von Four Pines, einer etwa eine Autostunde entfernt gelegenen Schaffarm.

Für gewöhnlich freute sich Lizzy darauf, die Pferde zu bewegen und Ställe auszumisten, doch heute spiegelten sich Sorgen in ihren dunklen Augen. Mit einem tiefen Seufzer spielte sie an dem Silbermedaillon herum, das sie um den Hals trug und das ihr Vater ihr zum sechsten Geburtstag geschenkt hatte. Sie drehte sich um, lehnte die Wange an Woefuls warmes braunes Fell und überlegte, wie sie sich nur wieder aus der Klemme befreien könnte, in die sie sich selbst hineinmanövriert hatte.

Es war wirklich eine Katastrophe. Niemals hätte sie die Rolle annehmen dürfen, und es war Wahnsinn gewesen, sich selbst weismachen zu wollen, sie könne ihren Vater überzeugen, wenn sie bis nach der Generalprobe wartete. Das Schlimmste dabei war nicht, dass Lizzy die Rolle überhaupt angenommen hatte. Dan Foster glaubte nämlich, dass seine Tochter in einem Gottesdienst singen würde. Es war schon schwer genug gewesen, ihm überhaupt die Erlaubnis zum Singen abzuringen. Wenn er herausfand, dass Lizzy ihn getäuscht hatte, würde er sich von seinem irischen Temperament womöglich sogar dazu hinreißen lassen, sie von der Schule zu nehmen.

Lizzy versuchte, nicht auf ihr flaues Gefühl im Magen zu achten. Wie ihr klar war, würde sie nicht darum herumkommen, ihm zu beichten, dass sie in einem Musical mitspielte - und das, obwohl er die bunten Farben, das Tanzen und den Trubel verabscheute, die damit einhergingen. Früher einmal hatte auch er diese Dinge geliebt. Wie sollte sie ihm nur begreiflich machen, dass sie einfach nicht hatte ablehnen können, als die Hauptdarstellerin ausgefallen war und die gute Schwester Angelica ihr die Rolle mit so überschwänglicher Begeisterung angetragen hatte?

Zu allem Überfluss hatte sie die vergangenen drei Wochenenden bei Marcia verbracht, um ihr Treiben zu verheimlichen. Sie hatte die wundervollen, gestohlenen Stunden genossen, sich im Zauber der Musik verloren, sich einfach treiben lassen und dabei überlegt, wie sie ihren Vater überzeugen könnte.

Eigentlich wäre am gestrigen Abend der richtige Zeitpunkt gewesen. Sie hatten gemütlich mit den "Jungs" - Lizzys zweiundzwanzigjährigem Cousin Bob und Ken, dem achtunddreißigjährigen Rodeoreiter und Mädchen für alles, der ihr Woeful geschenkt hatte - auf der großen Veranda zusammengesessen. Dan Foster war so gut gelaunt gewesen wie schon lange nicht mehr. Ausgestreckt neben ihm lagen seine fleißigen Hunde, Ned und der sechs Monate alte Gyp. Nachdem Dan einen großen Schluck aus der Bierflasche genommen hatte, kraulte er Ned den Bauch u

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