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Rett mich, Geliebter von Allison, Margaret (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Rett mich, Geliebter

Katie Devonworth sieht nur eine Chance, ihre kleine Zeitung zu retten: Sie muss Jack Reilly bewegen, in ihrer Heimatstadt Newport Falls zu investieren. Ihr Jugendfreund, mittlerweile erfolgreicher Investmentbanker in New York, soll über ein immenses Vermögen verfügen. Tatsächlich kann Katie ihn nach Newport Falls locken, aber sie ahnt, dass die geschäftliche Seite ihn wenig interessiert. Wie damals begehren sie einander heiß, und Katie ist glücklich, in seinen Armen sinnliche Höhepunkte der Leidenschaft zu erleben. Fast glaubt sie schon, den Affären erprobten Traummann für immer erobert zu haben, als sie erfährt, dass Jack demnächst für zwei Jahre nach England gehen wird ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 29.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864943676
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 256 kBytes
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Rett mich, Geliebter

1. KAPITEL

Katie saß in dem eleganten Wartezimmer vor Jack Reillys Büro. Das ganze Gebäude gehörte ihm, ein Hochhaus aus Glas mitten in Manhattan.

Jack war sehr erfolgreich; jeder in Newport Falls wusste, dass er inzwischen Millionär war. Es mit eigenen Augen zu sehen, war jedoch etwas anderes.

Sie hatte ihren ganzen Mut aufbringen müssen, um überhaupt einen Fuß in "Reilly Investments" zu setzen. Ständig rief sie sich ins Gedächtnis, dass es doch nur Jack war, ihr Freund aus Kindertagen, nicht Donald Trump. Sie sollte nicht so eingeschüchtert sein, schließlich war sie diejenige gewesen, die ihn früher bei Kinderkrankheiten, Erkältungen und nach Auseinandersetzungen mit seinem Vater getröstet hatte.

Trotzdem hatte sie einen Kloß im Hals. Und die leise Stimme in ihrem Inneren, die ihr riet, einfach davonzulaufen, wollte auch nicht verstummen.

Jack wurde in den Zeitungen als selbstbewusster, kühner Millionär beschrieben, und Katie fragte sich, ob sie ihn wiedererkennen würde. Sicher, er war schon immer ein wenig großspurig gewesen, aber sie hatte auch den unsicheren Jungen gekannt. Ihm war seine Herkunft schmerzlich bewusst gewesen, und mit seiner Dreistigkeit hatte er das nur kaschieren wollen.

Nervös strich sie ihr Haar glatt, denn sie befürchtete, unmöglich auszusehen. Es war erst Mittag, doch ihr Tag hatte schon vor Stunden begonnen. Bevor sie sich mit Marcellas Auto auf den Weg machen konnte, hatte sie noch einiges für die Zeitung erledigen müssen. Es tat ihr Leid wegen der zusätzlichen Meilen, die sie dem alten Gefährt aufbürdete, aber ihr blieb keine Wahl, da sie kein Geld hatte, um ihren eigenen Wagen reparieren zu lassen oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Seit ihrer Scheidung war das Geld knapp. Und die Zeitung, seit Generationen im Besitz ihrer Familie, blutete finanziell ebenfalls aus. Sie hatte schon vor Monaten aufgehört, sich ein annehmbares Gehalt zu zahlen.

Katie schaute erneut auf ihre Uhr. Fast halb zwei. Sie und Jack waren schon für Viertel vor eins zum Lunch verabredet gewesen.

Vielleicht hatte es ein Missverständnis gegeben, und er wusste nicht einmal, mit wem er verabredet war. Schließlich hatte sie nur mit seiner Sekretärin gesprochen, und der hatte sie verschwiegen, dass sie den Großinvestor um ein Darlehen für ihre Zeitung bitten wollte. Ebenso wenig hatte sie ihr erzählt, dass Jack mehr als nur ein alter Freund war. Viel mehr.

Tatsächlich war Katie schon immer in ihn verliebt. Sie war überzeugt gewesen, dass sie füreinander bestimmt waren und hatte erwartet, ihre Freundschaft, die seit dem Kindergarten bestand, würde sich in Leidenschaft verwandeln. Doch da hatte sie sich geirrt.

Bisher hatte sie ihre Liebe nur einem einzigen Menschen gestanden: Jack selbst. Und wenn sie sich an dieses Geständnis erinnerte, errötete sie heute noch.

Es war im letzten Jahr auf der High School gewesen. Sie, Jack Reilly und Matt O'Malley waren ebenso unterschiedliche wie unzertrennliche Freunde. Sie, Katie Devonworth, Tochter des Besitzers und Herausgebers der Zeitung von Newport Falls, war der verlässliche, zielstrebige Typ. Matt dagegen, Sohn eines Lehrers, änderte ständig seine Meinung darüber, wer er war und was er wollte. Jack, Sohn eines arbeitslosen Alkoholikers, war zielstrebig und entschlossen, etwas aus seinem Leben zu machen.

Eines Tages hatten sie und Jack allein am Fluss gesessen, geangelt und über Gott und die Welt geredet. Katie sah die Szene noch immer ganz deutlich vor sich. Es war ein ungewöhnlich warmer und schöner Tag. Auf den Bergen, die Newport Falls umgaben, lag noch etwas Schnee. Doch im Tal, wo sie geangelt hatten, schien die Sonne am klaren Himmel.

Als sie erklärte, ihr sei warm, sah Jack sie mit einem Funkeln in seinen blauen Augen an. Er legte seine Angelrute beiseite, sprang auf und zog sein Hemd aus. "Du hast Recht. Ein Bad wäre bestimmt gut."

"So warm ist es nun auch wieder nicht

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