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Rich & Stubborn von Snow, Angie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.09.2016
  • Verlag: dead soft verlag
eBook (ePUB)
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Rich & Stubborn

Roadtrip ins Glück? Oder doch eher Höllentrip? Gestatten - mein Name ist Tameran Brady. Milliardenerbe und Playboy. Derzeit befinde ich mich auf einer Wohnmobiltour durch Kanada und die USA. Unfreiwillig. Meine wunderbaren Freunde haben mir diese Reise zum dreißigsten Geburtstag geschenkt. Unfassbar. Wohnmobile! Wildnis! Leider haben sie ein effektives Druckmittel, sodass ich diese Reise antreten musste. Und jetzt sitze ich neben meinem absoluten Traummann in der Fahrerkabine. Alles könnte halb so schlimm sein, hätte Justin Walker nicht einen fünfjährigen Sohn und die Manieren eines Neandertalers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 14.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783960890300
    Verlag: dead soft verlag
    Größe: 1022 kBytes
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Rich & Stubborn

Tameran

Ich stehe in meinem Schlafzimmer vor dem großen Spiegel und betrachte mich eingehend. Der Ausflug zu Pasquale

heute Morgen hat sich gelohnt. Ich habe mich für die Party, die am Abend stattfinden soll, aufhübschen lassen. Im Spiegel sehe ich einen heißen Typen. Die Frisur ist zwar noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber selbst ich finde mich damit megascharf.

Pasquale versteht sein Handwerk, keine Frage. Schwarz mit silbernen Spitzen, so etwas kann auch nur Pas einfallen. Ich grinse mich selbst im Spiegel lasziv an und fahre mir mit der Zunge aufreizend über die Lippen. Wenn ich könnte, würde ich mich selbst vernaschen. Ein leises Fiepen lässt meinen Blick zum Bett gleiten. Meine große und einzige Liebe liegt dort und zuckt von Zeit zu Zeit mit ihren niedlichen Beinchen. Tinkabell! Die Chihuahuahündin ist seit zwei Jahren bei mir. Meine Freunde haben mir die Kleine geschenkt, als mich mein damaliger Lover verlassen hat. Ich bezeichne ihn absichtlich als 'Lover', denn nach dem heutigen Stand der Dinge, war er auch nicht mehr. Ein Fuckbuddy, von dem meine naive Persönlichkeit glaubte, ihn zu lieben. Das war ein gewaltiger Irrglaube - ach was sag ich, ein exorbitanter. Dabei kann ich nicht einmal sagen, dass er gut im Bett gewesen ist. Ich tippe mir mit dem Zeigefinger ans Kinn, während ich mich wieder meinem Spiegelbild zudrehe und angestrengt überlege, was ich an Rico damals gut fand. Okay, da waren, hm - sein Aussehen und - sein Aussehen und - gut, ich gebe es zu, es waren nur sein geiler Body und sein südländisches Flair, das mich zu jener Zeit beeindruckte. Im Nachhinein betrachtet ziemlich dürftig. Aber immerhin haben wir es drei ganze Monate miteinander ausgehalten. Ein absoluter Rekord für mich.

Während mich sein Äußeres angezogen hat, lockte ihn fast ausschließlich mein Vermögen an.

Und mit dem wollte er sogar noch anderen Typen imponieren. Mit meinem Geld. Ha! Sowas läuft mit einem Tameran Brady nicht. Sorry, du puerto-ricanische Schmalzlocke. Auch wenn meine Eltern einen reichen, egoistischen und eingebildeten Spross erzogen haben, dumm ist er allerdings nicht. Ich weiß, welche Wirkung ich auf andere habe, kenne meine Stärken und Schwächen und weiß sie geschickt einzusetzen.

Immerhin habe ich es geschafft, damit dreißig Jahre alt zu werden. Und das exakt heute. Vielleicht sollte ich mir endlich einmal was anziehen. Das Cateringteam wird bald meine Wohnung stürmen. Auch wenn ich nichts zu verbergen habe, muss nicht jeder meinen Luxusbody in natura sehen.

Ich werfe mir gerade einen Hausanzug über, als der Portier das Eintreffen der leckeren Spezialitäten meldet. Maurice wird sie mit dem Lift direkt in die Wohnung bringen und in seiner Funktion als Chef des Catering, auch alles Weitere überwachen. Ich setze mich auf meine riesige Couch im Wohnzimmer und betrachte das rege Treiben aus sicherer Entfernung. Die Türe zum Schlafzimmer wird später abgeschlossen, ich habe keine Lust, dass unsere feuchtfröhliche Feier meiner kleinen Tinkabell einen Schrecken einjagt. Gott, das würde wieder Unmengen von Therapiesitzungen bei Camilla, unserer Tierpsychologin, nach sich ziehen, und darauf konnten sowohl Tinkabell als auch ich sehr gut verzichten. Auch wenn Camilla ein Vollprofi ist, wir - also Tinkabell und ich - mögen sie nicht. Deswegen vermeiden wir alles, was mein Schätzchen stresst.

Das laute Klappern von Geschirr weckt meine Maus nun endgültig auf. Ich nehme sie auf den Arm. Gemeinsam gehen wir dem Lärm nach und landen dabei in der Küche, wo Maurice seines Amtes waltet. Wie immer hat er genug Sklaven um sich herum, die ihm seine Wünsche von den Augen ablesen. So wie er durch meine Küche wirbelt, fehlt ihm nur noch eine Peitsche.

"Tam, mein Schatz. Komm, lass dir gratulieren und dich drücken", ruft er mit seinem 'zarten' Organ einmal quer durch die Küche. Mit ausgebreiteten Armen dackelt er zu mir und zieht

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