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Riskantes Spiel mit dem feurigen Spanier von Yates, Maisey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.06.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Riskantes Spiel mit dem feurigen Spanier

Camilla ist am Boden zerstört. Nach dem Tod ihres Vaters kauft ausgerechnet Milliardär Matías Navarro ihre hochverschuldete Ranch auf. Das Problem? Der erfolgreiche Rennstallbesitzer stellt keine Frauen ein! Um trotzdem in der Nähe ihrer Pferde zu sein, verkleidet sie sich als Stallbursche. Dass Matías sie für ihre Arbeit schätzt, ist eine Sache, aber dass ihr Herz in seiner Nähe verrücktspielt, eine ganz andere. Doch dann fliegt ihre Maskerade auf, und der aufregende Spanier macht ihr einen Antrag. Aber warum flüstert er kein: 'Te quiero, mi corazón'?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 04.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733712228
    Verlag: CORA Verlag
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Riskantes Spiel mit dem feurigen Spanier

1. KAPITEL

Er stellt keine Frauen ein.

Camilla straffte die Schultern, strich sich eine kurze Haarsträhne aus der Stirn und ließ den Blick über die Navarro-Ranch schweifen.

In den zwei Monaten, die sie nun schon hier arbeitete, war der Ort fast zu so etwas wie ihrem zweiten Zuhause geworden. Natürlich war es nicht die Alvarez-Ranch - dort war sie schließlich aufgewachsen und hatte dort auch ihre gesamte Kindheit und Jugend verbracht. Sie konnte sich keinen Ort verstellen, der sich jemals genauso vertraut anfühlen würde.

Manchmal sehnte sie sich danach, durch die vertraute Eingangstür zu gehen, die unebenen roten Kacheln unter den nackten Füßen zu spüren, die kleinen Macken und Risse zu fühlen ...Das Haus war wie ein guter, alter Freund für sie, doch sie hatte es für immer verloren.

Camilla seufzte. Immerhin waren ihr die Pferde geblieben.

Es hatte sich allerdings als schwieriger als gedacht erwiesen, an Fuego heranzukommen. Matías trainierte ihn selbst und hatte allen Mitarbeitern, außer seinem ältesten Pferdepfleger, verboten, sich dem Pferd zu nähern.

Doch wie Camilla befürchtet hatte, kam auch Matías mit dem Hengst nicht klar. Es gelang ihm einfach nicht, mit dem nervösen Tier zu arbeiten und es zu trainieren - dabei war Fuego ein so vielversprechendes Rennpferd.

Bisher hatte Camilla immer versucht, Matías aus dem Weg zu gehen, um nicht unnötig seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Doch langsam merkte sie, dass sie aus dem Schatten heraustreten musste, wenn sie wollte, dass er sie endlich mit Fuego arbeiten ließ.

Das war jedoch gar nicht so einfach. Alle dachten, sie sei ein vierzehnjähriger Junge, der gegen Kost und Logis in den Stallungen arbeitete, und bisher hatte man ihr wenige Fragen gestellt. Darüber war sie sehr dankbar.

Sie hatte sich am Anfang ein bisschen über Matías erkundigt, und herausgefunden, dass er gegenüber seinen Mitarbeitern sehr großzügig war. Außerdem hatte er ein Herz für Jugendliche, die auf die schiefe Bahn geraten waren - er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen eine Perspektive zu geben.

Entgegen aller Gerüchte, die über die Navarro-Familie kursierten, schien Matías ein guter Mensch mit dem Herzen auf dem rechten Fleck zu sein.

Wenn man mal darüber hinwegsah, dass er keine Frauen einstellte ...

Doch dafür hatte Camilla ja eine Lösung gefunden und sich entschieden, die Rolle eines Jugendlichen zu spielen, der auf der Straße landen würde, wenn man ihm auf der Navarro-Ranch keine Arbeit gab. Das stimmte zum großen Teil sogar. Sie hatte im Moment nicht viele Möglichkeiten und auch kein Geld. Außerdem war sie bestens qualifiziert für den Job, den sie hier machte. Man könnte sagen, dass sie eine vernünftige Lösung für ihr Problem gefunden hatte - wobei es nicht unbedingt von Vernunft zeugte, ihr Geschlecht zu verschweigen, das war ihr klar. Es hatte allerdings auch niemand infrage gestellt, dass sie ein Junge sei - mit ihren kurzen Haaren, ihrer schlanken Figur und der lockeren Kleidung war das durchaus glaubhaft.

Camilla bezweifelte insgeheim, dass überhaupt jemand sie seit ihrer Ankunft genauer angesehen hatte. Vor allem nicht Matías Navarro oder seine wunderschöne Verlobte, die seit letztem Monat mit auf dem Anwesen wohnte.

Die anmutige, zarte Blondine mit den großen, blauen Augen und den gepflegten Locken erinnerte Camilla sehr an ihre Mutter. Sie wirkte wie ein exotisches Vögelchen inmitten der Männer, der Pferde und der harten Arbeit auf der Ranch. Bei jedem ihrer Spaziergänge draußen machte sie ständig Pausen im Schatten, um sich mit Sonnenlotion einzucremen und sich vor der sengenden Sonne zu schützen.

Matías wirkte sehr fürsorglich und besorgt um seine Verlobte. Oft legte er ihr die Hand auf den unteren Rücken oder nahm ihren Arm - so als müsste er sie stützen, wenn sie über unebenes Gelände ging.

Wenn sie die beiden

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