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Rockerdämmerung Immerwährende Begierde von Wylde, Joanna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.04.2017
  • Verlag: Lago
eBook (ePUB)
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Rockerdämmerung

Er wollte sie niemals verletzen. Levi 'Painter' Brooks war ein Niemand, bevor er sich dem Motorradclub Reapers MC angeschlossen hat. Die Rocker wurden zu seinen Brüdern, zu seinem Leben. Das einzige, was sie im Gegenzug von ihm erwarteten, war Loyalität. Seine Loyalität wurde hart auf die Probe gestellt, als er ins Gefängnis musste für ein Verbrechen, das er für den Club begangen hatte. Melanie Tucker hatte es nie leicht, doch sie hat gelernt, für ihre Zukunft zu kämpfen. Auch wenn sie es geschafft hat, ein neues Leben zu beginnen, so spürt sie dennoch immer noch die Berührungen dieses einen Bikers auf sich. Es hatte doch alles so unschuldig begonnen - nur ein paar Briefe an einen einsamen Mann im Gefängnis. Freundschaftlich. Harmlos. Sicher. Jetzt kehrt Painter Brooks nach Hause zurück ... und Melanie muss lernen, dass es so etwas wie Sicherheit beim Reapers MC nicht gibt. Joanna Wylde hat ihre Schreibkarriere als Journalistin und Redakteurin bei der Zeitung begonnen. Vor der Reaper's-Reihe hatte sie viele verschiedene Jobs, unter anderem als Leiterin eines Obdachlosenheims und als Ghostwriterin. Heute ist sie eine New York Times-Bestsellerautorin, die mit ihren Büchern über Motorradklubs ein ganz neues Genre des Erotik-Romans erschlossen hat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 10.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957620903
    Verlag: Lago
    Größe: 795 kBytes
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Rockerdämmerung

Prolog

CALLUP, IDAHO

HEUTE

PAINTER

"Verdammt noch mal", sagte Horse und sah durch das überfüllte Clubhaus zur Tür hin. Ich hielt, das Bier auf halbem Weg zum Mund, inne, drehte mich um und versuchte seinem Blick zu folgen. "Painter, Bruder, bleib ganz ruhig ..."

Und da sah ich sie.

Melanie Tucker.

Nein.

Das konnte nicht wahr sein. Vielleicht hatte ich ja Halluzinationen, denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass Melanie tatsächlich so unglaublich dumm sein würde. Ich ließ meine Bierflasche fallen und hörte noch, wie sie auf dem Boden zersprang, dann ging ich quer durch den Raum auf sie zu. Mein Blickfeld schien sich verengt zu haben, und ich sah plötzlich alles rot.

"Moment mal, mein Sohn", knurrte Reese "Picnic" Hayes. Vor ihm hatte ich mehr Respekt als vor jedem anderen Menschen, ich liebte ihn wie einen Vater ... aber in diesem Augenblick hätte selbst der President des Motorradclubs der Reaper nichts sagen können, was mich zum Stehenbleiben veranlasst hätte. Denn dort mitten im Clubhaus stand die Mutter meines Kindes, die Augen angstvoll aufgerissen. Sie wusste, dass sie Scheiße gebaut hatte.

Neben ihr stand ein Mann, ein Biker. Oder war es nur ein Hangaround, einer von denen, die mit Bikern rumhingen, ohne selbst zu einem Club zu gehören? Er hatte den Arm um sie gelegt, als würde sie ihm gehören.

Unglaublich. Er legte seine Dreckspfoten auf meine Melanie.

Bloß dass sie nicht mehr meine Melanie war, schon lange nicht mehr. Das hatte sie sich selbst so ausgesucht, also Pech für mich. Aber dafür, dass ich sie hatte ziehen lassen, hatte ich eine Regel aufgestellt, und die hatte sie gerade gebrochen: keine Biker. Trotzdem stand sie hier mit diesem Schwachkopf und Arschloch, mit irgend so einem Trottel, der glaubte, wenn er einen Motorradanzug anzöge, hätte er damit schon das Recht, auf der Welt zu sein.

Noch dazu im Clubhaus eines Motorradclubs.

Der Typ hatte ein Problem, und zwar ein richtig großes. Der Schrecken in Melanies Gesicht war völlig gerechtfertigt, denn sie war kurz davor, Zeugin eines verdammten Mordes zu werden. Und nein, das war nicht nur so dahingesagt. Ich hatte wirklich vor, diesem Kerl in den nächsten zehn Sekunden den Schwanz abzureißen, ihm ein vorgehaltenes Messer in den Hals zu schieben und aus dem Arsch wieder rauszureißen - und dann das Ganze noch mal von vorn.

Eine Hand packte mich fest am Arm - eine stille Warnung. Mein President versuchte mich zu beruhigen. Ich schüttelte sie ab und blendete aus, was immer Pic mir mitteilen wollte. Stattdessen packte ich den kleinen Scheißer am Hemd und schleuderte ihn brutal zu Boden. In meinen Ohren rauschte es, und wie von fern hörte ich Mel schreien, während die Zeit auf einmal langsamer zu vergehen schien. Dann verpasste ich dem Kerl einen Schlag ins Gesicht und spürte einen angenehmen Schmerz in den Knöcheln.

Ich kämpfe wirklich gern.

Mir gefällt es nicht nur zu gewinnen, ich liebe auch die berauschende Energie, den angenehmen Schmerz und die unglaubliche Erfahrung, wenn sich das gesamte Dasein plötzlich auf einen einzigen Augenblick und einen einzigen Vorsatz konzentriert. Es ist eine Urerfahrung und wirklich großartig, und nie hatte sie sich besser angefühlt als in dem Augenblick, als Melanies neuer Freund zu Boden ging.

Ich warf mich auf ihn und zerschmetterte ihm die Visage. Wie viel Blut ihm aus der Nase spritzte! Es war verdammt erlösend - sein Leben war jetzt vorbei. Aber durch den Schleier der Gewalt klangen weitere Schreie.

Sie sollte mal schön schreien und sie sollte auf jeden Fall auch verdammt Angst haben.

"Du Arschloch!"

Ich lächelte, denn wenn sie von Mel kam, klang eine Beschimpfung einfach höllisch süß. Sie hatte mich über die Jahre hinweg schon auf zehntausend verschiedene Arten als Arschloch beschimpft, von wütend und hasser

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