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Rockersklavin Ein unanständiges Angebot von Wylde, Joanna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2014
  • Verlag: Lago
eBook (ePUB)
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Rockersklavin

Das Letzte, was Marie zurzeit braucht, ist ein Mann in ihrem Leben. Der riesige, tätowierte und knallharte Biker, der eines Nachmittags bei ihrem Bruder aufkreuzt, ist da anderer Meinung. Er möchte Marie auf seinem Motorrad und in seinem Bett. Jetzt sofort. Aber Marie hat gerade ihren gewalttätigen Exmann verlassen und sucht bestimmt nicht nach einem neuen Typen. Besonders nicht nach einem wie Horse - sie kennt weder seinen richtigen Namen, noch weiß sie, wo er wohnt. Außerdem ist sie sich ziemlich sicher, dass er ein Krimineller ist und dass es sich bei dem "Geschäft", das er immer mit ihrem Bruder bespricht, nicht um Webdesign handelt. Sie will, dass er aus ihrem Leben verschwindet, was viel einfacher wäre, wenn er nicht so gut darin wäre, ihr die besten Orgasmen ihres Lebens zu bescheren. Joanna Wylde ist eine Schriftstellerin, die Bücher nicht nur schreibt, sondern sie auch mit größtem Vergnügen liest. Das Letzte, was Marie zurzeit braucht, ist ein Mann in ihrem Leben. Der riesige, tätowierte und knallharte Biker, der eines Nachmittags bei ihrem Bruder aufkreuzt, ist da anderer Meinung. Er möchte Marie auf seinem Motorrad und in seinem Bett. Jetzt sofort. Aber Marie hat gerade ihren gewalttätigen Exmann verlassen und sucht bestimmt nicht nach einem neuen Typen. Besonders nicht nach einem wie Horse - sie kennt weder seinen richtigen Namen, noch weiß sie, wo er wohnt. Außerdem ist sie sich ziemlich sicher, dass er ein Krimineller ist und dass es sich bei dem "Geschäft", das er immer mit ihrem Bruder bespricht, nicht um Webdesign handelt. Sie will, dass er aus ihrem Leben verschwindet, was viel einfacher wäre, wenn er nicht so gut darin wäre, ihr die besten Orgasmen ihres Lebens zu bescheren. Joanna Wylde ist eine Schriftstellerin, die Bücher nicht nur schreibt, sondern sie auch mit größtem Vergnügen liest.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 12.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957620132
    Verlag: Lago
    Größe: 985 kBytes
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Rockersklavin

Kapitel zwei

17. September – heute

"Es tut mir so leid, Schwesterchen", sagte Jeff. Da seine Lippen blutig und geschwollen waren, klangen seine Worte gedämpft. Fehlte ihm etwa ein Zahn? Ich konnte nicht glauben, dass diese Männer – für zwei von ihnen hatte ich gekocht, für den Dritten hatte ich einiges mehr getan, als ihn zu bekochen – tatsächlich drohten, meinen Bruder zu töten.

Picnic sah mir direkt ins Gesicht und blinzelte.

"Dein kleiner Bruder hat sich schlecht benommen", sagte er. "Er hat uns beklaut. Weißt du irgendetwas darüber?"

Ich schüttelte rasch den Kopf. Eine Tüte rutschte mir vom Arm. Äpfel sprangen heraus und kullerten über den Boden. Einer rollte bis zum Fuß von Horse. Er schaute nicht hin, sondern behielt diesen kühlen, gedankenverlorenen Gesichtsausdruck bei, den ich schon so oft an ihm gesehen hatte. Es frustrierte mich – ich hätte ihn am liebsten angeschrien, er solle verdammt noch mal irgendeine Emotion zeigen. Ich wusste, dass er Gefühle hatte. Wenn er nicht auch in dem Punkt gelogen hatte.

Oh Gott!

Mein Bruder kniete blutend in der Mitte unseres heruntergekommenen Wohnzimmers und wartete darauf, erschossen zu werden. Und alles, woran ich denken konnte, waren Horse und ich. Was zum Teufel stimmte mit mir nicht?

"Ich versteh das nicht", sagte ich schnell. Ich sah in Jeffs geschwollenes, geschundenes Gesicht und bat ihn im Stillen eindringlich, diesen dummen Streich, den sie mir da gerade spielten, sofort zu beenden und in Gelächter auszubrechen.

Aber Jeff fing nicht an zu lachen. Sein keuchender Atem schallte durch den Raum wie ein Soundeffekt im Film. Wie schwer war er verletzt?

"Er sollte eigentlich für uns arbeiten", erklärte Picnic. "Er ist ziemlich gut mit seinem kleinen Laptop. Aber anstatt zu arbeiten, hat er mit unserem verdammten Geld im Casino gezockt. Und jetzt hat er den Nerv, mir zu sagen, dass er das Geld verloren hat und es nicht zurückzahlen kann ."

Er betonte die letzten drei Worte, indem er Jeff den dicken runden Lauf seiner Pistole in den Nacken stieß.

"Du hast nicht zufällig fünfzig Riesen dabei?", fragte Horse beiläufig mit kühler Stimme. Ich schüttelte den Kopf und merkte, wie mir schwindelig wurde. Verdammt, deshalb hatte Jeff also versucht, mich dazu zu bringen, Gary um Geld zu bitten ... Aber fünfzig Riesen? Fünfzig Riesen? Ich konnte es nicht fassen.

"Er hat fünfzigtausend Dollar gestohlen?"

"Jau", erwiderte Horse, "und wenn wir die nicht ganz schnell zurückkriegen, stehen seine Chancen schlecht."

"Ich dachte, ihr wärt Freunde", flüsterte ich und schaute von ihm zu Jeff.

"Du bist wirklich ein süßes Mädchen", sagte Picnic. "Aber du kapierst nicht, wer wir sind. Es gibt den Club und den Rest der Welt. Dieser dumme Arsch hier ist kein Mitglied im Club. Wer sich mit uns anlegt, bekommt Ärger. Verdammten Ärger. Und er zieht immer den Kürzeren."

Jeffs Lippen zitterten und ich sah, wie ihm Tränen in die Augen stiegen. Dann machte er sich in die Hose, ein dunkler Fleck breitete sich zwischen seinen Beinen aus.

"Scheiße", sagte der Mann mit dem Irokesenschnitt und den Totenkopf-Tattoos. "Das hasse ich ja total, wenn die sich anpissen."

Er schaute an Jeff hinunter und schüttelte den Kopf.

"Deine Schwester pisst sich ja auch nicht an, oder? Was für ein elender Feigling", sagte er angewidert.

"Bringt

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