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Romana Gold Band 39 von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.06.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Romana Gold Band 39

EINE NACHT IN VENEDIG von SINCLAIR, TRACY Mit jedem Tag, den Jill in der Nähe des galanten Gianni di Destino verbringt, wächst ihre Hoffnung. Als Sekretärin des vornehmen Venezianers hat sie ihr Herz an ihn verloren. Dieser Mann ist einfach ein Traum! Doch Jill muss fürchten, dass er ein schöner Traum bleibt ... KOMM IN DEN GARTEN DER LIEBE von LAMB, CHARLOTTE Zwei Jahre hat Saskia ihren Mann Domenico nicht gesehen, als sie ihm überraschend in Venedig begegnet. Die Versuchung, seine zärtlichen Küsse heiß zu erwidern, ist groß. Doch Saskia weiß, dass seine Familie sie hasst ... KÜSS MICH, MEIN PRINZ von WOOD, SARA Zu ihrer eigenen Überraschung soll Sophia ein Millionenerbe antreten. Rozzano di Barsini, der Mann, der ihr das mitteilt ist ein Prinz. Doch was Sophia wirklich beunruhigt, sind die Gefühle, die er in ihr weckt und dass niemand von ihnen erfahren darf.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 23.06.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733744205
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1915 kBytes
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Romana Gold Band 39

1. KAPITEL

"Sind Sie bereit, diesen Mann zu Ihrem rechtmäßig angetrauten Ehemann zu nehmen?"

Ein Schauer rann Jillian über den Rücken, als sie den ernsten Worten lauschte, die sie für immer an Rinaldo Marsala binden würden. Einen Mann, den sie kaum kannte. Beging sie einen furchtbaren Fehler?

Rinaldo stieß sie sanft in die Seite. Jillian wurde bewusst, dass er und der Priester auf ihre Antwort warteten. Sie blickte sich um, suchte nach einem Ausweg, nach einem Grund, die Zeremonie nicht zu vollziehen.

Die alte Kirche an einem der kleineren Kanäle von Venedig war beinahe leer. Jillian kannte niemand sonst in der Stadt. Rinaldo hatte weder Familie noch Freunde zu der Hochzeit eingeladen. Nur wenige Leute, die zu früh zur Abendmesse erschienen waren, saßen in den Bänken. Unter ihnen befand sich eine junge Frau mit einem Baby im Arm. Sie musste später hereingekommen sein, denn Jillian hatte sie zuvor nicht bemerkt.

Als Rinaldo sie erneut anstieß, gab sie fast unhörbar leise ihr Jawort.

"Weiß irgendjemand einen Grund, warum dieser Mann und diese Frau nicht den heiligen Bund der Ehe eingehen sollten?", fragte der Priester.

Es war nur eine Formalität, deshalb reagierten alle überrascht, als die Frau mit dem Baby aufstand und mit schriller Stimme verkündete: "Ich weiß einen sehr guten Grund! Rinaldo hat versprochen, mich zu heiraten. Dies hier ist sein Kind!" Sie hielt das Baby hoch, das zu weinen begann, als ihre Worte von den antiken Mauern widerhallten.

Nach einem Augenblick des schockierten Schweigens begannen alle gleichzeitig durcheinanderzureden: die fremde Frau, Rinaldo, der Priester und die wenigen Zuschauer. Alle außer Jillian. Sprachlos starrte sie Rinaldo an, während er von allen Seiten Anschuldigungen abwehrte.

Schließlich wurde ihm ihr Schweigen bewusst. Er nahm ihre Hände in seine und drückte sie bestimmt. "Es tut mir so leid, dass Maria unsere Hochzeit stören muss."

"Du kennst sie? Sie ist nicht irgendeine Verrückte, die nur zufällig hier ist? Sagt sie etwa die Wahrheit? Bist du der Vater ihres Babys?"

"Nun, es ist ein bisschen kompliziert. Bitte vertrau mir. Wenn du nur etwas Geduld hast, wird sich gewiss alles klären."

Fassungslos starrte Jillian ihn an. "Das kann doch nicht dein Ernst sein!"

"Wir müssen reden, cara . Aber nicht hier. Wir gehen an einen ruhigeren Ort."

Maria schrie über das Gebrüll ihres Babys hinweg, der Priester versuchte, auf das Brautpaar einzureden, und die wenigen Schaulustigen rückten näher, um sich nichts entgehen zu lassen.

Jillian riss sich von Rinaldo los und rannte zum Ausgang. Endlich draußen, lief sie wie blind durch die Gassen Venedigs, bis sie ein ruhiges Villenviertel am Canal Grande erreichte.

Außer Atem setzte sie sich auf die Kaimauer vor einem Palazzo und blickte hinaus auf den Kanal, ohne ihre Umgebung wirklich wahrzunehmen. Sie war wie betäubt. Die hässliche Szene in der Kirche ging ihr immer wieder durch den Kopf, so wie ein Albtraum, der nicht enden wollte.

Als sie sich etwas beruhigt hatte, fragte sie sich, was sie als Nächstes tun sollte. Ihr Geld war beinahe aufgebraucht, aber eine Rückkehr nach Hause kam nicht infrage. Wie konnte sie ihren Freunden und Angehörigen gegenübertreten, die sie gewarnt hatten, sich nicht in eine Ehe zu stürzen? Sie würde nichts als Vorhaltungen zu hören bekommen. Doch welche andere Wahl hatte sie denn?

Versunken in der verzweifelten Suche nach einer Lösung sah sie das Schnellboot nicht, das sich in rasantem Tempo näherte und eine Woge Wasser aufwirbelte, die sie von Kopf bis Fuß durchnässte.

Der Mann am Steuer sah aus wie ein Gondoliere in einem weißen Hemd mit offenem Kragen und einem Tuch um den Hals. Die Abendsonne ließ sein dichtes schwarzes Haar glänzen und unterstrich die klassischen römischen Züge seines tief gebräunten Gesichts. Er sah auffallend gut aus, doch Jillian wa

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