text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Russian Bodyguards: Maxim von Conti, Pia (eBook)

  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Russian Bodyguards: Maxim

Seit Kassia ihrer Freundin Lara geholfen hat, sich unrechtmäßig Zutritt zur Pressekonferenz des Immobilienhais Dario Cannavaro zu verschaffen, steht Kassias Leben Kopf, denn Darios persönlicher Sicherheitschef, Maxim Nikolajew, jagt ihr nicht nur Angst ein, sondern auch wohlige Schauer über den Rücken. Der erbarmungslose Russe lässt keine Gelegenheit aus, ihr seine Überlegenheit zu demonstrieren. Damit treibt er Kassia zur Weißglut, doch insgeheim fühlt sie sich von seiner offen gelebten Dominanz angezogen und träumt davon, sich ihm lustvoll zu unterwerfen. Für Maxim hingegen ist die bockige Blondine zunächst nur eine Herausforderung. Er will Kassia für all ihre Respektlosigkeiten büßen lassen, und dafür ist ihm fast jedes Mittel recht. Innerhalb kürzester Zeit entwickelt sich ein Wechselspiel aus Abneigung, Bestrafung und Hingabe, das beide an ihre Grenzen treibt ... Romantischer BDSM-Roman. Pia Conti ist das Pseudonym einer deutschsprachigen Autorin. Sie liebt ihre Familie, gutes Essen und die Sonne. Bücher begleiten sie schon seit frühester Kindheit und mit der Veröffentlichung ihres eigenen Romans geht ein Traum in Erfüllung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 304
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864952401
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Größe: 545 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Russian Bodyguards: Maxim

Kapitel 1

"Eine ganze Woche St. Petersburg? Ist das dein Ernst?"

Lara, ihres Zeichens Musiklehrerin und darüber hinaus frischgebackene Ehefrau von Dario Cannavaro, einem bekannten Immobilienmogul, verzog bei meiner Frage die Lippen zu einem beleidigten Flunsch. "Selbstverständlich, oder glaubst du, ich erzähle seit Neuestem Märchen, Kassia?"

"Wer weiß, wer weiß", antwortete ich und drehte die Hand in der Luft hin und her.

"Jetzt bleib mal ernst!", sagte sie ungeduldig. Gleich darauf hellte sich ihre Miene auf und sie griff nach meinen Fingern. "Bitte, sag, dass du mitkommst!", bettelte sie. "Wir könnten so viel Spaß haben. Einkaufen, die Stadt erkunden. Hast du gewusst, dass es dort Kanäle wie in Venedig gibt? Seit ich als Kind eine Dokumentation über diese Stadt gesehen habe, wünsche ich mir, einmal dorthin zu reisen. Nur hätte ich mir niemals träumen lassen, dass sich eines Tages die Gelegenheit dazu bietet."

"Aber dafür brauchst du mich nicht", warf ich ein.

Sie widersprach sofort. "Doch! Für Dario ist es eine Geschäftsreise. Er wird die meiste Zeit an irgendwelchen Besprechungen teilnehmen. Aber die Stadt allein zu erkunden, macht keinen Spaß. Also, was sagst du? Du hast selbst erzählt, dass du damals bei diesem Zeitungskongress in St. Petersburg keine Möglichkeit hattest, mehr von der Stadt zu sehen."

Diesem Argument konnte ich mich nicht entziehen. Ich war zu jener Zeit beruflich dort gewesen, nicht zum Vergnügen. Dabei hielt eine märchenhafte Stadt wie St. Petersburg allerlei Zerstreuungen bereit. Nun bot sich unverhofft die Gelegenheit zu einem weiteren Trip nach Russland, um die Versäumnisse von damals nachzuholen.

"Es reizt mich schon, die Stadt noch einmal zu besuchen", gab ich zögernd zu. Dass sie ausgerechnet mich darum bat, obwohl wir gerade mal seit einem Dreivierteljahr Kontakt miteinander pflegten, schmeichelte mir sehr. Okay, wahrscheinlich schweißte ein gemeinsam ausgedachtes Komplott zwei Menschen enger zusammen als ein wöchentliches Kaffeekränzchen. Da ich als Pressesprecherin für eine Mailänder Zeitung arbeitete, hatte ich ihr vor einigen Monaten einen Ausweis für eine Pressekonferenz von Dario Cannavaro besorgt. Sie hatte mir weisgemacht, ihm einfach nur ins Gewissen reden zu wollen, weil er zum damaligen Zeitpunkt das Mietshaus, in dem ihre geliebte Großmutter seit Jahrzehnten wohnte, abreißen lassen wollte. Statt eines moralischen Appells leistete sie sich das Unvorstellbare und blamierte Cannavaro vor sämtlichen Journalisten, indem sie ihn als geldgeilen Teufel bezeichnete und sich anschließend aus dem Staub machte.

Natürlich blieb das nicht ohne Folgen. Cannavaro konnte sie aufspüren, weil ein anderer Journalist dummerweise einen Blick auf den von mir ausgestellten Presseausweis werfen konnte. So war es kein Problem, Lara meiner Zeitung zuzuordnen. Bevor ich mich versah, stand Cannavaros Leibwächter bei mir im Büro und unterzog mich einem Kreuzverhör, das jedem KGB-Agenten zur Ehre gereicht hätte. Der Mistkerl hatte es wirklich drauf, einen Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen.

Noch nie war mir ein so eiskalter Geselle begegnet. Selbst jetzt, viele Monate später, bekam ich Gänsehaut, wenn ich mich an seine eisigen blauen Augen und den erbarmungslosen Zug um seinen Mund erinnerte. Diesem dämlichen Gorilla war es gelungen, mich so massiv unter Druck zu setzen, dass ich mich schon in kleine Einzelteile zerlegt in einem Betonbett versinken sah. Schlussendlich wurde ich natürlich nicht ermordet, auch wenn Nikolajew mir sicher gerne den Hals umgedreht hätte. Er lebte nach dem Motto: Wer nicht spurt, wird bestraft. In dem Punkt tickte er genau wie Laras Ehemann Dario. Der hatte Lara damals von Nikolajew nach Sardinien entführen lassen, um ihr nach der öffentlichen Blamage eine Lektion zu erteilen. Stattdessen verliebte er sich jedoch unsterblich in seinen "Racheengel". Die be

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen