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Schatten der Sünde von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.04.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Schatten der Sünde

Um die Liebe der bezaubernden Natasha und den stattlichen Besitz Tredennick House kämpfen zwei Rivalen: der elegante Anwalt David und der abenteuerlustige Unternehmer Ryan. Natasha sehnt sich besonders nach Ryans Küssen. Aber sie findet auch David nett. Dass er ein Schuft sein soll, kann sie Ryan nicht glauben!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 07.04.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733756420
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1094 kBytes
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Schatten der Sünde

1. KAPITEL

Ryan Gardini verstaute die Champagnerflasche in der Flugtasche und ließ den Blick über die beunruhigend langen Beine, den engen Rock, die üppigen Rundungen und den Schmollmund der attraktiven Blondine schweifen.

"Natürlich muss ich hin", erklärte Ryan kurz angebunden. "Es wird Zeit, dass ich mir Natasha vornehme." Er lächelte grimmig und richtete sich langsam auf, um sich seine Ungeduld nicht anmerken zu lassen.

"Natasha, Natasha!", ereiferte Caroline sich. "Du scheinst von dieser Frau besessen zu sein ..."

"Von Rachedurst", berichtigte Ryan sie trocken. "Schließlich warte ich seit vier Jahren geduldig darauf, es ihr heimzahlen zu können."

"Du und geduldig warten!", spöttelte Caroline.

"Es gibt nun mal Dinge, die mehr Spaß machen, wenn man sie gründlich vorbereitet." Ryan lächelte ironisch. "Das langsame und genussvolle Hinarbeiten auf den Höhepunkt macht ja erst den eigentlichen Reiz aus. Schon allein die Vorfreude ist die Sache wert."

Ryans brutale Einstellung ließ Caroline erschaudern. "Das ganze Vorhaben erscheint mir reichlich gefährlich", gab sie zu bedenken. "Du lässt dich da auf ein Abenteuer ein, das leicht schief gehen kann."

"Ach, das Fliegen macht mir nichts aus", erwiderte Ryan gelassen. "Die Seitenwinde sind tückisch, aber ich weiß, worauf ich mich einlasse."

"Ich meinte Natasha", klärte Caroline ihn auf. "Wenn sie wirklich zwei Gesichter hat, wie du sagst ..."

"Ich bin bestens gerüstet." Ryan schloss den Reißverschluss seiner schwarzen Lederjacke über der nackten Brust. "Außerdem waren meine Eltern Sizilianer", setzte er stolz hinzu und streifte die Lederhandschuhe über. "Da liegt mir der Rachedurst gewissermaßen im Blut. Und gierig, wie Natasha nun mal ist, wird sie sich bei der Aussicht auf schnell verdientes Geld und die Möglichkeit, einen reichen Mann zu schröpfen, förmlich überschlagen."

Caroline machte ein säuerliches Gesicht. "Dann dürfte sie ja voll auf dich abfahren."

"Das hoffe ich." Ryan lächelte sarkastisch. Er wusste, dass auch Caroline eine Schwäche für reiche Männer hatte.

Leidenschaftslos betrachtete er sie, als sei sie ein unscheinbares geschlechtsloses Wesen statt einer wohl geformten, atemberaubenden Blondine. Caroline wurde zu besitzergreifend. Mit dem Problem würde er sich später befassen müssen.

Ryan schob eine Locke seines schwarzen Haares zurück, die ihm in die Stirn gefallen war. Der Gedanke an die bevorstehende Gefahr ließ seine Augen erregt glitzern. Dies würde seine riskanteste Landung werden, und es bestand die Möglichkeit, dass sie schief ging.

Ryan hatte es plötzlich eilig. "Ich melde mich nur im Notfall über Funk", erklärte er knapp. "Du weißt, was du zu tun hast, falls ich im Bach lande."

"Ryan ..." Caroline sprach nicht weiter. Sie kannte ihn lange genug, um zu wissen, dass es keinen Sinn hatte, ihn zur Vorsicht zu mahnen.

"Wenn ich ertrinke, darfst du auf meiner Beerdigung singen", bemerkte Ryan gleichmütig. "Aber klammere nicht", setzte er warnend hinzu. "Du wusstest von Anfang an, dass ich ein Einzelgänger bin und es nicht mag, wenn jemand sich an mich hängt. Ich liebe meine Freiheit, und dabei wird es auch in Zukunft bleiben." Damit ging er davon.

Caroline verfolgte, wie er aufstieg - geschmeidig, mühelos, überlegen, wie immer, wenn er etwas in Angriff nahm. Nachdenklich fragte sie sich, was Ryan Gardini zu diesem zynischen, erbarmungslosen Einzelgänger gemacht haben mochte.

Natasha parkte den Wagen oberhalb von Penmellin's Sandbucht und stellte ihr Gepäck vor die Tür des Hauses. Ihr Blick schweifte zum Himmel, und sie beobachtete fasziniert, wie ein leuchtend roter Heißluftballon, den Windungen des Pereuil Creek folgend, heranschwebte.

"He, Sie! Hallo!", rief sie und schwenkte die Arme so übermütig, dass eine Schar weiß-schwarzer Austernfischer erschrocken aufstob. Die Brenner unterhalb der Ballonhülle gaben e

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