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Schluss mit lustig Roman von Engelmann, Gabriella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.11.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Schluss mit lustig

Ein turbulenter Roman über die Frage, was glücklich macht: 'Schluss mit lustig' von Bestsellerautorin Gabriella Engelmann als eBook bei dotbooks. Kuschelweiche Mädchenträume? Die sind eindeutig nichts für July: Sie ist Pessimistin aus Leidenschaft und immer auf das Schlimmste gefasst. Bis zu dem Tag, als sie einen Schlag auf den Kopf bekommt. Auf einmal hat July allerbeste Laune. Sieht die Dinge positiv. Freut sich des Lebens und ist sicher, dass die große Liebe näher ist, als sie für möglich gehalten hätte. Alles könnte so schön sein ... wenn Julys neuer Optimismus sie nicht von einer Katastrophe in die nächste stolpern lassen würde. Sie braucht ganz dringend ihren alten Pessimismus zurück! Oder? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Schluss mit lustig' von Bestsellerautorin Gabriella Engelmann. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Gabriella Engelmann, geboren 1966 in München, lebt in Hamburg. Sie arbeitete als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern zu widmen begann. Die Autorin im Internet: www.gabriella-engelmann.de und www.facebook.com/AutorinGabriellaEngelmann Bei dotbooks veröffentlichte Gabriella Engelmanns bereits die Romane "Nur Liebe ist schöner", "Schluss mit lustig" und "Kuss au chocolat" sowie die Erzählungen und Kurzromane "Eine Liebe für die Ewigkeit", "Verträumt, verpeilt und voll verliebt", "Dafür ist man nie zu alt", "Ein Kuss, der nach Lavendel schmeckt", "Zeit der Apfelrosen", "Inselglück und Friesenkekse" und "Der Duft von Glück und Friesentee".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 236
    Erscheinungsdatum: 10.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958243354
    Verlag: dotbooks
    Größe: 820 kBytes
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Schluss mit lustig

KAPITEL 3
Amnestie, Amnesie, Ameisen

"Können Sie mir sagen, wie viele Finger das sind?", vernehme ich eine männliche Stimme wie durch Watte und sehe verschwommen etwas, das nach menschlichem Ermessen eine Hand sein könnte. Mein Kopf fühlt sich an, als würde er jeden Moment explodieren. Meine Arme erwecken den Eindruck, als würden Ameisen auf ihnen Pogo tanzen.

"Mhhhm", nuschle ich. Mein Mund ist trocken wie die Sahara, und ich habe Mühe, meine Lippen zu bewegen.

Was um Himmels willen ist los mit mir?

Ich versuche, mich aufzurichten, merke aber schnell, dass das keine gute Idee ist. Mein Nacken scheint die letzten Tage in einem Schraubstock gesteckt zu haben.

"Süße, du bist im Krankenhaus, weil du einen Unfall hattest", klärt eine Frau mich auf, von der ich annehme, dass sie meine beste Freundin Mona ist. Sie steht am Rande meines Bettes, zusammen mit einem Herrn in blütenweißem Kittel. Oder vielmehr zwei Herren, die einander ziemlich ähnlich sehen.

Sind das etwa Zwillinge?

Ich kichere, zumindest, soweit ich dazu imstande bin. Mona und die beiden Ärzte sehen einander an.

"Geht's dir gut?", fragt meine Freundin und streichelt liebevoll meine Stirn. "Deine Mutter kommt übrigens auch gleich, sie macht sich furchtbare Sorgen um dich." Ach, wie lieb, wie tröstlich, wie wunderbar!

Mona ist hier, zwei freundlich lächelnde Ärzte, meine Mutter ist auf dem Weg. Ich bin gerührt von so viel Liebe und Zuwendung.

"Was war das denn für ein Unfall?", will ich wissen, nachdem Mona mir ein Glas Wasser gereicht hat.

Sie antwortet nicht gleich, sondern wechselt einen Blick mit den Herren. Beide nicken.

"Okay, also gut ... ", beginnt sie stotternd. "Du hast eins mit der Flasche auf den Kopf bekommen."

"Mit der Flasche?! Mit welcher Flasche?"

"Du kamst aus dem Kino, und Ecke Grindelallee hat es dich dann erwischt. Ein Passant hat dich auf dem Boden liegend gefunden und sofort den Krankenwagen gerufen. Die Polizei vermutet, dass du dem Typen in die Hände gefallen bist, der in den vergangenen Wochen in der Uni-Gegend mehrere Passanten attackiert hat. Du weißt schon, der Typ aus der Zeitung!"

Zeitung?!

Ah, ich erinnere mich dumpf und dunkel.

Ein Polizeipsychologe hatte gemutmaßt, dass der Täter durch die Schlagattacken seinen aufgestauten Frust kompensiert.

Der arme Mann hatte bestimmt eine schlimme Kindheit und müsste dringend zum Analytiker, um sie verarbeiten zu können, denke ich mitleidig.

Irgendwie bin ich ihm gar nicht böse.

Aber warum auch? Scheint ja nichts weiter passiert zu sein. Ich liege hier unter duftigen, kuscheligen Decken, und man kümmert sich rührend um mich. Was will ich mehr?

"Können Sie mir sagen, wie Sie heißen?", fragt einer der beiden Ärzte. Seltsamerweise sagt sein Zwillingskollege dies synchron.

"Und Sie sind?", frage ich keck. Ich glaube, die beiden wollen mit mir flirten, wie nett!

"Ich bin Doktor Tobias Merten", stellt er sich vor.

Sein Bruder sagt dasselbe.

Merkwürdig!

"Können Sie mir sagen, welchen Wochentag wir heute haben? Oder noch besser: das genaue Datum?"

Ich richte mich auf, um meinen Kalender aus der Handtasche zu nehmen. Ich würde Tobias Merten furchtbar gern helfen. Er scheint nämlich sympathisch zu sein! Und er hat so schöne Augen! Vielleicht kann ich bei der Gelegenheit auch gleich einen Blick auf meinen Personalausweis werfen, denn dummerweise ist mir gerade mein Name entfallen. Ich habe wohl zu viel geschlafen. Wer entspannt ist, neigt durchaus dazu, mal etwas zu vergessen, das ist bekannt.

"Haben Sie Kopfschmerzen?", fragt der Arzt weiter. Sein Kollege ist auf einmal verschwunden, vielleicht musste er zu einem Notfall.

Meine Hand greift auf der Suche nach der Tasche ins Leere.

Nanu?

"Ist Ihnen schwindelig? Oder übel?", bohrt der Doc weiter.

So viele Fragen auf einmal,

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