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Scotland Street - Sinnliches Versprechen (Deutsche Ausgabe) von Young, Samantha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.12.2014
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Scotland Street - Sinnliches Versprechen (Deutsche Ausgabe)

Sie hat mit der Liebe abgeschlossen. Er hat sie gerade erst entdeckt. 'Nicht schon wieder ein Bad Boy!' Als Shannon MacLeod zum ersten Mal Cole Walker sieht, weiß sie, dass Ärger in der Luft liegt. Cole ist an beiden Armen tätowiert, extrem selbstbewusst und heiß wie die Hölle. Und was noch schlimmer ist: Er ist ihr neuer Boss. Dabei sollte der Job als Assistentin der Anfang eines neuen Lebens werden. Ein Leben ohne Bad Boys, ohne Schmerz, ohne bittere Enttäuschungen. Shannon zeigt ihm die kalte Schulter. Womit sie nicht gerechnet hat, ist ein Mann, der es ernst mir ihr meint. Und der es hasst, wenn man ihm mit falschen Vorurteilen begegnet. Wird Cole ihr trotzdem eine Chance geben? Sexy und verboten gut - Samantha Youngs 'Edinburgh Love Stories'! Samantha Young wurde 1986 in Stirlingshire, Schottland, geboren. Seit ihrem Abschluss an der University of Edinburgh arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits mehrere Jugendbuchserien geschrieben. Mit der Veröffentlichung von "Dublin Street" und "London Road", ihren ersten beiden Romanen für Erwachsenen, wurde sie zur internationalen Bestsellerautorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 12.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843711173
    Verlag: Ullstein
    Größe: 3114 kBytes
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Scotland Street - Sinnliches Versprechen (Deutsche Ausgabe)

Prolog

Scotland Street
Edinburgh

I ch glaube, ich hatte Großmutter mit meiner Musik und meinem endlosen Gerede über Ewan zu viel zugemutet. Immer wieder fielen ihr die Augen zu, und in regelmäßigen Abständen murmelte sie: "Ach herrje." Mein Freund, besagter Ewan, würde bald in Edinburgh eintreffen, um mich abzuholen, daher wartete ich auf der Veranda, damit Großmutter ihr dringend benötigtes Nickerchen halten konnte.

Als ich ihre faltige Wange küsste, schenkte sie mir ein warmes Lächeln. Ihre Lider wurden bereits schwer. Ich verließ das Haus. In der geräumigen Halle blieb ich einen Moment stehen. Zu Großvaters Lebzeiten war mir das Haus nicht so riesig vorgekommen, aber seit seinem Tod vor drei Jahren schien es auf wundersame Weise immer größer und kälter zu werden. Sooft wie möglich fuhr ich von meinem Elternhaus in unserer Kleinstadt zu meiner Großmutter, um bei ihr zu übernachten. Manchmal verbrachte ich auch das ganze Wochenende dort. Da ich mich bei Großmutter immer mehr zu Hause gefühlt hatte als bei meinen Eltern, ergriff ich jede Gelegenheit, bei ihr zu sein.

Diesmal konnte ich allerdings nicht das ganze Wochenende bleiben, weil Ewans Band heute Abend einen Auftritt hatte, bei dem er mich dabeihaben wollte. Er war der Bassist der Band. Ich freute mich darauf, ihn spielen zu sehen, obwohl ich auf die Mädchen, die laut meiner Freundin Caro nach der Show versuchen würden, sich an ihn ranzumachen, gut verzichten konnte.

Ich schloss die Tür und ging die Treppe hinunter. Vor der Veranda blieb ich stehen, damit Ewan mich sofort sehen konnte. Er war siebzehn, zwei Jahre älter als ich, und hatte gerade seinen Führerschein gemacht. Da er jede Gelegenheit nutzte, um mit seinem kleinen, verbeulten Punto durch die Gegend zu fahren, hatte ich kein schlechtes Gewissen, dass er seinen Hintern bis Edinburgh bewegen musste, um mich abzuholen.

Als ich in meiner Tasche nach meinem Handy und Kopfhörern kramte, um mir die Wartezeit mit Musik zu vertreiben, hörte ich ein Geräusch hinter mir und fuhr überrascht herum.

Im nächsten Moment kreuzte sich mein Blick mit dem eines Jungen.

Er stand auf der Veranda des Nachbarhauses, ein paar Stufen höher als ich, und starrte mich an. Während ich ihn von Kopf bis Fuß musterte, spürte ich, wie mein Herzschlag sich beschleunigte.

Sein rotblondes Haar war einen Tick zu lang und zerzaust, doch es stand ihm, denn ... Ich sog zischend den Atem ein und verspürte plötzlich ein nervöses Ziehen im Bauch. Der Junge war eine absolute Wucht! So jemanden wie ihn gab es an meiner Schule nicht. Als er langsam die Verandatreppe hinunterging, konnte ich die erstaunliche hellgrüne Farbe seiner Augen sehen. Es waren Augen, in denen ich mich verlieren konnte, und offensichtlich war ich gerade dabei. Als unser Blickkontakt schließlich abbrach, lag das nur daran, dass er von meinem Haar abgelenkt wurde.

Unsicher strich ich mir eine Strähne hinter das Ohr. Der Junge folgte der Bewegung mit den Augen. Als ich klein war, wurde ich oft wegen meiner Haare gehänselt, doch später heimste ich Komplimente dafür ein. Ich wusste nie, wie die Leute auf mein Haar reagieren würden, aber ich weigerte mich, etwas daran zu verändern. Ich hatte mein Haar von meiner Mum geerbt. Es war so ziemlich die einzige Gemeinsamkeit mit ihr.

Es fiel mir in weichen Wellen und natürlichen Locken bis zum Po. Nicht fuchsrot, nicht rotblond, eher kastanienbraun, aber mit einer Spur zu viel Rot darin. Wenn die Sonne oder ein Lichtschein auf mein Haar fiel, sagte Großmutter immer, ich sähe aus, als hätte ich einen Heiligenschein.

Der Blick des Jungen heftete sich wieder auf mein Gesicht.

Eine Weile herrschte verlegenes Schweigen, während wir fortfuhren, uns anzustarren, und die Spannung zwischen uns bereitete mir Unbehagen. Um sie zu lösen, senkte ich den Blick zu seinem T-Shirt. Es war ein The-Airborne-Toxic-Event-

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