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Sex auf Abwegen Erotischer Roman (Erotik, Betrug, Dominanz, Verführung) Sex, Leidenschaft, Erotik und Lust von Cordis, Mary (eBook)

  • Verlag: blue panther books
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Sex auf Abwegen Erotischer Roman (Erotik, Betrug, Dominanz, Verführung)

Dieses E-Book entspricht 192 Taschenbuchseiten Sie hat alles erreicht, ist erfolgreich, hat eine Familie und einen fürsorglichen Mann. Dennoch ödet sie das Leben in New York an ... ... bis ein Unbekannter in ihr Leben tritt, dem sie sich bedingungslos hingibt, alle Tabus bricht und bereit ist, alles aufzugeben. Sie erlebt Stunden der Leidenschaft mit hemmungslosem Sex an der Seite ihres Lovers, der sie fast in den Wahnsinn treibt. Doch es kommt anders als sie denkt ... Auf dem Weg zum Parkplatz lege ich eine CD von Pavarotti ein. Beschwingt fahre ich durch die Herbstsonne. Ich bin kein bisschen aufgeregt, höchstens freudig erregt. Mein Unterleib glüht vor Verlangen. Die klangvolle Stimme Pavarottis berauscht mich zusätzlich. Ich habe das Gefühl, nicht von dieser Welt zu sein und über die Autobahn zu fliegen. Mit meiner Sopranstimme singe ich den Text mit. Schon in der Ausfahrt sehe ich den silbernen Chrysler und davor, groß und prächtig in einer engen Jeans und einem taillierten Hemd, meinen Liebhaber. Sonst ist kein Auto auf dem Parkplatz. Mein Pontiac kommt neben seiner Luxuskarosse zum Stehen. Er nähert sich der Fahrerseite und ich steige aus. Mit einem Taschentuch will ich mir noch den roten Lippenstift abwischen, aber ich komme nicht dazu. Er reißt mich sofort an sich und gibt mir einen Kuss, so, als ob wir Mann und Frau wären, die sich nach einer langen Trennung wiedersehen. 'Guten Morgen, meine Königin.' Er strahlt über das ganze Gesicht wie ein Kleinkind, das ein lang ersehntes Spielzeug zu Weihnachten bekommen hat. Seine stahlblauen Augen blitzen belustig. Sekundenlang sieht er mich an. 'Du bist so schön.' Er schaut an mir herunter und schnalzt mit der Zunge. 'Was hast du denn unter deinem schwarzen Rock an?' 'Schau doch nach ...' Mary Cordis ist das Pseudonym einer deutschen Autorin. Sie schreibt vorwiegend Kriminalromane mit regionalem Charakter und verfasst monatlich eine Kurzgeschichte für ein Stadtmagazin. Zudem veröffentlicht sie gemeinsam mit anderen Autoren Bücher mit Erzählungen. Sie liebt es, erotische Szenen zu Papier zu bringen, und hat neben ihrem Roman 'Sex auf Abwegen' viele erotische Geschichten geschrieben, die sie bei verschiedenen Events vorstellt. Mary lebt mit ihrem Mann abwechselnd in Berlin und einer mittelhessischen Kleinstadt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 192
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862775019
    Verlag: blue panther books
    Größe: 412 kBytes
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Sex auf Abwegen Erotischer Roman (Erotik, Betrug, Dominanz, Verführung)

Kapitel 4

Am nächsten Morgen richte ich für meinen Liebhaber erst mal einen eigenen Klingelton auf meinem Handy ein: "Die Morgenstimmung". So kann ich ihn sofort erkennen.

Meine Hausarbeit lenkt mich ab. Ich lasse meinen Mann schlafen. Um neun Uhr höre ich eine vertraute Melodie, kann sie aber nicht zuordnen. Mein Mann stürmt aus dem Schlafzimmer und meldet sich barsch mit seinem Namen an meinem Handy.

"Hier, irgendein Verlag aus Brooklyn will dich sprechen." Er hält mir mein Handy hin und verschwindet, die Tür knallend, im Bad.

Mist, das war der neue Klingelton! Wie peinlich. Ich melde mich mit einem: "Guten Morgen."

"Hallo, meine Königin. War das etwa dein Mann?"

Auf dem Weg in die Küche antworte ich ihm leise: "Ja, sorry, ich habe extra einen speziellen Klingelton für dich eingerichtet und ihn dann nicht erkannt. Wird nicht wieder passieren."

"Okay, ich wollte nur wissen, wo und wann wir uns treffen?"

Ich teile ihm Uhrzeit und Treffpunkt mit und beende schnell das Telefonat. Mein Herz klopft ganz wild und ich habe weiche Knie.

"Welcher Idiot war das denn, der mich aus dem Schlaf gerissen hat? Kannst du deinem Verleger nicht mal mitteilen, dass er später anrufen soll? Keinen Morgen kann ich ausschlafen."

"Nette Begrüßung. Ein 'Guten Morgen' hätte auch gereicht." Gott sei Dank hat mein Mann nicht geschnallt, wer sich hinter dem Anrufer verbirgt. Schlauerweise habe ich die Nummer meines Verehrers als eine Verlagsnummer gekennzeichnet.

Um mich abzulenken, kaufe ich ein Suppenhuhn samt entsprechender Zutaten und mache mich in der Küche zu schaffen.

Nach dem Mittagessen, das genial gelungen, aber keinerlei Lob erfährt, breche ich gleich nach Millburn auf, wo ich mich mit meiner Lektorin in einem kleine Café verabredet habe und wo auch mein Verehrer hinkommen soll. Den Dackel muss ich mitnehmen. Mein Mann hat im Garten zu tun und kann unmöglich auf das depressiv gestimmte Hündchen aufpassen. Seit wir uns vor zwei Monaten von unserem zweiten Dackel trennen mussten, muss ich den Übriggebliebenen immer und überall mit hinnehmen. Er kann unmöglich allein bleiben, meint mein Mann. So viel wie im Moment ist der verwitwete Dackel noch nie gereist.

Ich stecke das Hündchen also in seine neu erworbene Tragetasche und mache mich auf den Weg.

Meine Lektorin ist von meinem Dackel ganz begeistert, ebenso wie von meinem neuen Thriller. Das Gespräch ist schnell beendet. Wir einigen uns auf einen baldigen Erscheinungstermin und auf eine Lesereise im November und Dezember. Das ist gut. Dann habe ich vielleicht die Möglichkeit, mich mit meinem zukünftigen Liebhaber öfter ungestört zu treffen.

Nach einer Stunde verlasse ich das Café und gehe zum Parkplatz. Ich schaue mich um, aber von seinem Wagen ist noch nichts zu sehen. Es ist zu früh. Also lasse ich den Dackel an der langen Leine im Herbstlaub schnüffeln und träume vor mich hin.

Plötzlich legen sich zwei riesige Hände von hinten vor meine Augen. Am Geruch erkenne ich ihn. Er duftet so gut, wie frisch geduscht, aber unverkennbar männlich. Er zieht mich an sich und haucht mir einen zarten Kuss auf den Nacken. Oh, ist das gut! Davon könnte ich mehr vertragen. Ich drehe mich langsam um, schmiege mich an seinen Körper und schaue zu ihm auf.

"Komm, lass uns zum 'South Mountain'-Reservat fahren", raunt er mir zu. Seine Stimme verspricht puren Sex.

Ich packe den Dackel in seine Tragetasche, verstaue diese auf dem Rücksitz meines Autos und steige zu meinem hoffentlich baldigen Lover in den Wagen. Obwohl ich meinen Hund in der letzten Zeit nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen habe, lasse ich ihn einfach auf dem Parkplatz zurück. Ich habe nicht einmal ein schlechtes Gewissen.

Wir fahren einige Zeit, bis wir in einen Waldweg einbiegen und auf einer kleinen Lichtung halten. Er öffnet mir die Tür und lässt mich aussteigen.

Obwohl

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