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Show Me How - Wenn wir uns lieben New Adult Liebesroman von McAdams, Molly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Show Me How - Wenn wir uns lieben

"Und sie lebten glücklich bis zum Ende ihrer Tage." An solche albernen Liebesmärchen glaubt Charlie nicht mehr, seit sie ihren Seelenverwandten verloren hat. Nie wieder wird sie etwas für einen anderen empfinden können, davon ist Charlie überzeugt. Bis sie in ihrem Tagebuch, das sie versehentlich im Restaurant hat liegen lassen, auf eine Nachricht von einem unbekannten Verfasser stößt. Zwischen ihr und dem Schreiber entsteht eine tiefe Vertrautheit, ein emotionaler Gedankenaustausch beginnt. Aber wer ist der Mann, mit dem sie ihre verborgensten Gefühle teilt? Und warum fühlt es sich so an, als würde sie ihn schon ewig kennen?

"Niemand kann Happy Ends und Tragödien so gekonnt vereinen wie Molly McAdams."

Jay Crownover, New-York-Times-Bestsellerautorin

Molly McAdams wuchs in Kalifornien auf. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann und ihren vierbeinigen Hausgenossen in Texas. Wenn sie nicht gerade an ihren erfolgreichen New-Adult-Romanen schreibt, kuschelt sie sich am liebsten daheim auf die Couch und schaut Filme. Sie hat eine besondere Schwäche für frittierte saure Gurken (eine Spezialität im Süden der USA!) und weiche Schmusedecken.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 01.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768119
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Thatch .3
    Originaltitel: Show Me How
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Show Me How - Wenn wir uns lieben

1. Kapitel

Charlie

22. Mai 2016

"Du hast vor gerade einmal drei Stunden den Abschluss gemacht!", rief mein älterer Bruder zu allem Überfluss, in diesem autoritären Tonfall, den er oft benutzte. "Lass uns doch erst einmal sehen, dass du wieder zu Hause einziehst und dich eine Weile dort einlebst. Wenn du dann so weit bist, kannst du dich immer noch nach etwas Eigenem umsehen. Ich begreife nicht, warum du das alles übers Knie brechen willst."

Und ich verstand nicht, warum er die Tragweite all dessen, was ich zu erledigen hatte, einfach abtat. "Weil ich in einem Monat einen Termin bei Gericht habe, Jagger, und bis dahin alles geschafft haben muss. Was ich nicht begreife, ist, warum du versuchst, alles hinauszuzögern."

"In einem Monat ? Charlie!"

"Jag", setzte seine Frau an, verstummte aber, als Jagger ihr einen Blick zuwarf.

"Sie lässt sich kaum Zeit, Grey", meinte er bestimmt und starrte mich wütend an. "Und wann hattest du vor, uns zu erzählen, dass du einen Gerichtstermin vereinbart hast?"

"Du hättest dir denken können, dass ich ihn so früh wie möglich ansetzen würde."

"Es wäre schon schön gewesen, überhaupt davon zu erfahren, dass du einen Termin hast."

"Du wusstest doch, dass es darauf hinauslaufen würde", rief ich und lachte frustriert auf. "Das kann jetzt nicht so schockierend sein, wie du es darstellst."

Er gab beim Ausatmen einen scharfen Laut von sich. "Ist es auch nicht, natürlich war uns das klar. Ich wünsche mir das für dich, aber du hättest bedenken müssen, dass du Zeit brauchst, um alles herzurichten, wenn du wieder zu Hause bist. Ein Monat reicht dafür nicht, Charlie. Das hätte ich dir schon vor heute sagen können, dann hättest du jetzt nicht diesen Zeitdruck. Wir müssen den Termin nach hinten verschieben."

"Nein", erwiderte ich entschieden. "Die Zeit wäre zu knapp, wenn ich mich erst wieder in Thatch einleben müsste. Doch ich muss mich nicht in Thatch einleben, ich war nur neun Monate weg. Ich habe den Abschluss gemacht, das war eine der Bedingungen, und sobald ich kann, suche ich mir einen Job und ziehe aus."

Stöhnend rieb sich Jagger übers Gesicht. "Ist dir klar, wie viel einfacher alles für dich wäre, wenn du und Keith einfach bei uns bleiben würdet?"

"Weil das auch so richtig gut aussehen würde. Alleinerziehende Mutter haust mit ihrem kleinen Sohn lieber im Hinterzimmer des Lagerhauses ihres Bruders, weil das einfacher ist." Ich schnaubte verächtlich. "Was würde der Richter wohl davon halten, Jag?"

Jagger schwieg, weil er es genau wusste.

Ich senkte die Stimme, damit man mich im Wohnzimmer meines kleinen Apartments außerhalb des College-Campus nicht hören konnte, wo mein Sohn gerade mit Greys Eltern und meiner Nichte spielte. "Sobald Keith angefangen hat zu reden und Mama sagen konnte, habe ich über ein Jahr damit verbracht, darauf zu achten, dass er nicht mich Mama nennt, bis endlich heraus war, wessen Sohn er wirklich ist. Kannst du dir auch nur ansatzweise vorstellen, wie sehr mich das verletzt hat?"

Jagger biss die Zähne zusammen und richtete den Blick auf den Boden, antwortete allerdings nicht.

Grey, die nur wenige Schritte entfernt stand, hatte beide Hände über den Mund gelegt und die Augenbrauen zusammengezogen, ihr Blick war schmerzerfüllt.

Mir war klar, dass die beiden sich gerade vorstellten, das Gleiche mit ihrer Tochter Aly machen zu müssen, die erst in den letzten Monaten angefangen hatte, "Dada" und "Mama" zu sagen.

"Und nach alledem versuchte er die nächsten acht Monate zu begreifen, dass ich doch seine Mutter bin. Irgendwann hatte er es dann verstanden ... und ich ging aufs College. Für ihn sah es wahrscheinlich so aus wie das, was Mom immer mit uns gemacht hat. Jagger, sie hat uns immer wieder verlassen. Er dachte wahrscheinlich, ich komme nie wieder zurück."

"Nein, das habe

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