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Sieben Tage im Paradies von Orwig, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.06.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Sieben Tage im Paradies

Nur sieben Tage und Nächte haben sie Zeit für ihre Liebe - dann muss Maddie zurück nach Miami. Sie ist lediglich nach Texas gekommen, um die Ranch ihres verstorbenen Großvaters zu verkaufen. Selbst die atemberaubenden Stunden der Leidenschaft mit ihrem Jugendfreund stimmen sie nicht um. So sehr sie Gabe auch begehrt: Eine Zukunft mit dem Rancher kann sie sich nicht vorstellen. Er hat ihr einst das Herz gebrochen und sie einfach im Stich gelassen - nochmal wird er ihr das nicht antun! Dieses Mal will Maddie diejenige sein, die aus seinem Leben verschwindet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 03.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733720483
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 444 kBytes
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Sieben Tage im Paradies

1. KAPITEL

Von Weitem war es nur ein Fleck in der kargen, von Mesquitebüschen bewachsenen Ebene gewesen. Als er näher kam, sah Gabe Benton, dass dort neben dem schnurgeraden Texas-Highway ein Auto stand. Was war da los? Kurzentschlossen hielt er an.

Als er aus seinem Wagen stieg, warf die Frau, die gerade einen platten Reifen wechselte, ihm einen Blick über die Schulter zu. Unter ihrer Baseballkappe schaute ein dicker blonder Zopf hervor. Sie trug Jeans und ein kurzärmeliges Baumwollhemd.

"Probleme?", erkundigte er sich.

Sie richtete sich auf. "Gabe?", fragte sie ungläubig.

"Maddie?"

Sein Herzschlag geriet aus dem Takt. Er betrachtete die Frau genauer, deren Stimme ihm geradezu unheimlich vertraut war. Ja, es war Madeline Halliday, und sie sah noch besser aus als damals mit einundzwanzig.

Die Kurven unter ihrer weißen Bluse waren üppig, die Taille schmal, die Beine lang wie in seiner Erinnerung. Beim Anblick ihrer cremefarbenen Haut musste er unwillkürlich daran denken, wie sie nackt in seinen Armen ausgesehen hatte. Sein Puls beschleunigte sich. Sie sah umwerfend aus, heute mehr denn je.

Gabe war verblüfft, wie sehr er sich freute, Maddie zu sehen. Er hatte das Gefühl, sich beherrschen zu müssen, aber dann war er doch mit zwei langen Schritten bei ihr, zog sie in seine Arme und kämpfte gegen das Bedürfnis an, sie leidenschaftlich zu küssen.

Ihre letzte gemeinsame - und sehr angespannte - Woche lag sechs Jahre zurück. Doch jetzt war Maddie ganz offensichtlich wieder in seinem Leben aufgetaucht.

Sie fühlte sich weich und warm in seinen Armen an, und sie duftete verlockend. Als sie die Umarmung kurz erwiderte und sich anschließend von ihm löste, hätte er sie am liebsten sofort wieder an sich gezogen.

"Es ist schön, dich zu sehen", sagte er. "Du siehst toll aus."

"Danke."

"Tut mir leid, das mit deinem Großvater", fügte er hinzu und blickte in ihre dunklen, von dichten Wimpern umrahmten Augen. Nach ihrer Trennung war Maddie nach Florida gezogen.

"Danke. Und danke für die Blumen, die du geschickt hast."

"Gut, dass sie dich erreicht haben. Es tut mir leid, dass ich nicht persönlich zur Beerdigung kommen konnte. Ich war Vieh kaufen in Wyoming. Als ich vom Tod deines Großvaters erfahren habe, konnte ich es nicht mehr rechtzeitig nach Hause schaffen."

"Manche Dinge ändern sich wohl nie. Du reist beruflich immer noch viel durch die Gegend." Ihr Lächeln verschwand für einen Moment.

"Heute nicht mehr so viel. Tut mir leid, dass ich nicht da war. Mein Beileid auch zum Verlust deines Vaters. Ich habe erst ein Jahr später davon erfahren."

"Danke. Es ist jetzt zwar schon drei Jahre her, aber Dads Tod war schwer zu verkraften. Inzwischen hat meine Mom es ganz gut verarbeitet. Zuletzt waren wir zur Beerdigung meines Großvaters hier."

"Und nun verschlägt es dich knapp drei Monate später wieder hierher?"

"Mom und ich haben die Ranch geerbt. Keine von uns will sie behalten, deshalb bin ich hergekommen, um sie zum Verkauf anzubieten.

"Das ist eine Überraschung. Ich hoffe, du hast es dir gut überlegt." Er spürte die gleiche Nähe zu ihr wie früher. "Es ist eine gute Ranch."

"Wir sind uns sicher. Ich möchte nächste Woche wieder zurück in Florida sein und die Ranch bis Juli verkauft haben."

Er nahm ihre Hand und sah zu seiner Erleichterung, dass sie keinen Ring trug. "Kein Ehering."

Erneut lächelte sie. "Dazu hatte ich zu viel Arbeit. Lass mich raten: Du trägst auch keinen."

Er grinste. "Du kennst mich zu gut. Wirst du hier wohnen?"

"Ja, auf der Ranch, bis alles für den Verkauf arrangiert ist."

"Ich helfe dir beim Reifenwechseln. Und heute Abend lade ich dich zum Essen ein, dann können wir uns in Ruhe unterhalten."

Sie schaute auf ihre Uhr. "Ich sollte nicht ..."

"Komm schon. Ein Abend mit einem alten Freund." Er schaute ihr in die

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