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Silvia-Gold 62 - Liebesroman Sag mir die drei kleinen Worte von Heyden, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Silvia-Gold 62 - Liebesroman

Sag mir die drei kleinen Worte - Ergreifender Roman um eine ungestillte Sehnsucht Charlotte wollte ganz cool bleiben, aber bei Eikes leidenschaftlichem Kuss sind alle guten Vorsätze vergessen. Sie gibt sich diesem Mann hin und denkt nicht an morgen. Hier und jetzt erlebt sie das Glück, von dem sie so viele Jahre heimlich geträumt hat und von dem sie weiß, dass es für den Rest ihres Lebens reichen muss. Denn Eike ist vielleicht ein Mann für eine Affäre, aber kein Mann für ein Happy End ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 14.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732568338
    Verlag: Bastei Lübbe AG
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Silvia-Gold 62 - Liebesroman

"Komm sofort nach Hause! Ich muss dich dringend sprechen. Eike"

Charlotte kochte vor Zorn.

Die kurze Nachricht auf ihrem Smartphone setzte allem, was dieser Mann ihr angetan hatte, die Krone auf. Wütend löschte sie die Mitteilung und schaltete anschließend das Gerät aus.

Eike de Groeper, dachte sie. Seit er sie vor sechs Jahren einfach fortgeschickt hatte wie eine Bettlerin, hatte er nur ein einziges Mal mit ihr gesprochen. Als es sich nicht hatte vermeiden lassen, auf der Beerdigung ihrer Mutter.

Sechs Jahre lebte sie jetzt in Kiel. Sechs Jahre, in denen sie eine Fremde geblieben war und in denen das Heimweh sie ständig gequält hatte.

Und weshalb das alles? Weil sie sich in Eikes jüngeren Bruder Jan verliebt hatte. Wie hatte sie nur glauben können, dass die Tochter einer seiner Kleinpächter gut genug für einen de Groeper war. Schließlich waren die de Groepers seit Jahrhunderten die größten Landbesitzer in ihrer heimatlichen Region. Also hatte er sie fortgeschickt. Zur Ausbildung als Krankenschwester, wie es offiziell hieß.

Voller Bitterkeit erinnerte sich Charlotte daran, wie dankbar ihre Mutter dem reichen Gutsherrn gewesen war. Welche Ehre es für sie bedeutet hatte. Deshalb hatte Charlotte es damals gar nicht erst gewagt, sich den Wünschen von Eike de Groeper zu widersetzen.

Und nun diese knappe SMS! Was bildete sich dieser Mann eigentlich ein? Was wollte er von ihr? Nach all den Jahren!

Charlottes Neugier siegte schließlich. Und so beschloss sie, die Oberin um ein oder zwei freie Tage zu bitten, damit sie nach Hause fahren konnte.

Es hatte sich nichts verändert. Das Herrenhaus der de Groepers, "das Schloss", wie es die Einheimischen nannten, stand auf einer kleinen Insel, von einem breiten Wassergraben umgeben. Wie vor Jahren führte auch heute noch lediglich eine schmale Holzbrücke hinüber zu dem kiesbestreuten Rondell vor der breiten Freitreppe.

Noch immer war Charlotte beeindruckt von dem zweistöckigen Gebäude mit dem leuchtend roten Ziegeldach und dem stuckverzierten Giebel in der Mitte über dem Portal.

Charlotte parkte ihren Wagen vor der Holzbrücke und betrat entschlossen die von hohen Laubbäumen bestandene Insel. Langsam schritt sie die Freitreppe hinauf. Ein merkwürdiges Gefühl nach all der Zeit.

Früher war sie hier ein und aus gegangen. Früher, als Jan de Groeper und sie noch gemeinsam die Schule besucht und sich dann ineinander verliebt hatten. Ob Jan wohl zu Hause war?

Ein fremdes Mädchen öffnete ihr und sah sie fragend an. "Ja, bitte?"

"Ich bin Charlotte Janssen und möchte zu Herrn de Groeper, Eike de Groeper", fügte sie rasch hinzu.

"Bitte treten Sie ein. Ich werde Sie Herrn de Groeper melden."

Das Mädchen führte sie in die große, heimelige Diele und hieß sie hier warten.

Auch hier hatte sich nichts verändert. Noch immer wurde der Raum von seinen dunklen Holztäfelungen und einer breiten Holztreppe mit einem wunderschön geschnitzten Geländer beherrscht. Im Hintergrund führte eine zweiflügelige Glastür in das großzügige Wohnzimmer des Hauses.

Charlotte betrachtete sich in einem der hohen, kunstvoll gerahmten Spiegel, die der Diele eine großzügige Weite gaben. Für eine Frau war sie ziemlich groß. Ihre schlanke, wohlgeformte Gestalt wurde durch das helle Strickkleid noch betont. Ihr schönes, ebenmäßiges Gesicht wurde von vollem, blondem Haar umrahmt, um das sie schon oft beneidet worden war. Doch das Eindrucksvollste waren gewiss ihre Augen. Mandelförmige, blitzende, meergrüne Augen.

"Was wollen Sie hier?"

Charlotte fuhr herum. In der Tür zum Wohnzimmer stand Gerlinde de Groeper, Jans Mutter. Eine immer noch schöne und sehr attraktive Frau. Mit stolz erhobenem Kopf musterte sie das junge Mädchen hochmütig.

"Eike hat mich herbestellt", beantwortete Charlotte kühl die Frage. Sie hatte diese arrogante Frau nie gemocht.

"Davon we

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