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Sinful Royalty von March, Meghan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Sinful Royalty

'Ich würde alles tun, um dich zu schützen. Du kannst mich hassen, wenn du willst, aber das ändert nichts daran, dass ich dich liebe.' Mit seiner unwiderstehlich dunklen Anziehungskraft hat Kane Savage Temperance Ransom für sich gewonnen. Er hat ihre geheimsten Wünsche erfüllt und ihr Seiten von sich offenbart, die er normalerweise verborgen hält. Durch ihn wurde sie in einen überwältigenden Strudel aus Leidenschaft und Liebe gezogen - nur um dann Verrat und Verlust zu erleben. Nun muss Temperance sich in einer gefährlichen Welt zurechtfinden, in der es unmöglich ist, Lüge von Wahrheit zu unterscheiden. Und der Einzige, der ihr Antworten geben könnte, und dem trotz allem ihr Herz gehört, ist für sie unerreichbar ... 'Meghan March ist eine Meisterin der dunklen Helden. Ihr werdet nicht anders können, als euch in Kane zu verlieben.' RENTASTICREADS Abschlussband der SINFUL-ROYALTY-Reihe Meghan March ist eine USA-Today-Bestseller-Autorin von über 15 Liebesromanen. Sie ist spontan, leicht zu beeindrucken und schämt sich kein bisschen dafür, dass sie schmutzige Liebesromane liebt und schreibt. In der Vergangenheit arbeitete sie als Verkäuferin, designte Schmuck und unterrichtete Gesellschaftsrecht. Aber Bücher über mächtige Alphahelden und starke Frauen, die sie in die Knie zwingen, ist vermutlich der beste Job, den sie jemals hatte. https://www.instagram.com/meghanmarch/

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 293
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310780
    Verlag: LYX
    Serie: Lyx Taschenbuch Band 3
    Originaltitel: Rogue Royalty
    Größe: 784 kBytes
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Sinful Royalty

3

Temperance

Niemand, der bei klarem Verstand ist, bettelt um eine Audienz beim Teufel. Aber ich halte mich schon lange nicht mehr für zurechnungsfähig.

Der Türsummer erklingt, und ich gehe zur Gegensprechanlage.

"Ja?"

Das Einzige, was ich höre, ist ein Schnauben. Keine Worte. Aber das Schnauben verrät mir alles, was ich wissen muss.

Mein Chauffeur ist da. Ein Mann, der nicht spricht. V.

Ich werde mich dem Teufel persönlich stellen und Antworten verlangen. Wenn ich doch nur verlangen könnte, dass er mir meinen Bruder zurückbringt. Das ist alles, was ich will.

Das und diesen bleiernen Mantel aus Verrat ablegen, der mir jeden meiner Schritte schwer macht.

Kane hat mich belogen.

Ich habe ihm geglaubt.

Dafür hasse ich mich. Vielleicht sogar noch mehr, als ich ihn hasse.

"Ich bin auf dem Weg nach unten", sage ich in die Gegensprechanlage, als würde die Gefahr bestehen, dass ich dieses Treffen verpasse.

Ich stecke meine Füße in abgenutzte Arbeitsstiefel. Sie passen zu meiner zerrissenen Jeans und dem alten T-Shirt. Etwas Besseres bekomme ich nicht hin.

Als ich vorhin auf der Suche nach etwas zum Anziehen meinen Kleiderschrank geöffnet habe, musste ich plötzlich daran denken, wie ich diese Klamotten begutachtete, um etwas Passendes für meinen Besuch im Club zu finden.

Für meinen Besuch im Club, um ihn zu treffen.

Ich habe die Türen zugeschlagen und irgendwas vom Boden aufgeklaubt.

Wenigstens fühle ich mich in Jeans und T-Shirt nicht so, dass ich wieder zurück ins Bett krabbeln und der Welt entfliehen will, so wie es bei einem Rock oder Kleid der Fall wäre. Alles lässt mich an ihn und all die Fehler denken, die ich gemacht habe. Alles erinnert mich daran, wie leicht ich auf ihn hereingefallen bin.

Und nun wird nichts mehr so sein wie zuvor.

Ich verlasse meine Wohnung, schließe die Tür hinter mir ab und steige die Wendeltreppe hinunter.

Harriets Fenster sind offen, und die Klänge einer mir unbekannten Oper hallen in die Abendluft hinaus.

Ich bleibe stehen und sage ihr, dass ich weggehe, aber ich will nicht mehr reden als nötig. Mir ist klar, dass ich mich gegenüber jedem, dem ich auch nur ansatzweise etwas bedeute, ganz furchtbar verhalte. Und diese Liste von Leuten ist ohnehin schon nicht besonders lang, also sollte ich freundlicher und dankbarer sein. Aber ich kann mich gerade einfach nicht dazu aufraffen.

Dafür hasse ich mich ebenfalls.

Ich hole tief Luft und gehe über den gepflasterten Weg zum Tor, wo ich V entdecke. Keiras Fahrer und Leibwächter steht neben einem schwarzen Auto.

Es ist das Auto.

Ich übergebe mich beinahe auf den Weg, als ich den Maybach erblicke, in dem ich mit Kane zum Flughafen gefahren bin. Wir wollten uns mit meinem Bruder treffen, und ich sollte mit ihm das Land verlassen. Doch in Wahrheit war gar keine Reise geplant. Sondern die Hinrichtung meines Bruders.

Mount weiß, dass ich in diesem Auto gefahren bin.

Dieses verdammte Arschloch. Will er mich damit auf die Probe stellen? Will er mich zwingen, das alles noch einmal zu durchleben? Will er, dass ich mir noch einmal ganz genau überlege, ob ich ihn wirklich sehen will, um meine Antworten zu bekommen?

Ich lege die Finger um die schmiedeeisernen Stangen des Tors und starre V an. Er starrt ausdruckslos zurück.

Ich kann das nicht.

Er hebt das Kinn, verschränkt die Arme vor der Brust und wartet.

Ihn hasse ich auch.

Ich schlucke die Galle hinunter, die in meiner Kehle aufsteigt, lasse die Stangen los und greife nach der Klinke.

Ich kann das. Ich habe keine andere Wahl.

Während ich schweigend auf den Bürgersteig trete, dreht sich V um und öffnet die hintere Tür des Wagens für mich.

Sobald ic

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