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Skinchanger: Wildes Blut Erotischer Roman von Winter, Pandora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2011
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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Skinchanger: Wildes Blut

Eines Nachts wird Devin auf dem Heimweg von einem riesigen Wolf angefallen und schwer verletzt. Jackson West, Kronprinz des Lycaon-Clans und Inhaber eines SM-Clubs, muss verärgert feststellen, dass sein unbeherrschter Bruder einmal mehr Mist gebaut hat: Er findet ihn blutverschmiert im Park, ganz in der Nähe einer verletzten Frau. Jackson muss reagieren - weder die Öffentlichkeit darf hiervon erfahren, noch der Clan selbst, denn durch die Bisse unkontrollierter Wölfe werden Menschen infiziert und zu reißendem Wildem Blut. Jacksons Clan hat die Aufgabe, das Wilde Blut aufzuspüren und zu vernichten. Jackson erfährt, dass sein Bruder das Wilde Blut seit Jahren aufspürt, um die Infizierten heimlich zu lehren, sich zu kontrollieren. Statt Devin gemäß der Clanregeln zu töten, bringt Jackson sie ins Versteck seines Bruders und nutzt seine Erfahrung als Dominus, um das Tier in ihr zu bändigen. Je ungehorsamer Devin sich gebärdet, desto mehr begehrt Jackson sie. Doch die Jäger des Lycaon-Clans heften sich an die Spuren des Wilden Blutes ... Jazz Winter schreibt erotische Kopfkinos und genießt die breite Palette, die das erotische Wort zu bieten hat. Mit ihren romantischen BDSM-Romanen schafft sie es, zu überzeugen und zu begeistern. Sie genießt den Kontakt zu ihren Lesern und bemüht sich, neben ihren Schreibflashs jede Email zeitnah zu beantworten. 1972 in Remagen geboren, lebt und arbeitet die Autorin heute dort, wo andere Urlaub machen: an der schönen Mosel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 212
    Erscheinungsdatum: 12.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783938281888
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Serie: Blut-Reihe Bd.3
    Größe: 1092 kBytes
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Skinchanger: Wildes Blut

Kapitel 1

"Du bist mein Hengst, oh mein Gott, du bist so groß und stark und wild. Ja, gib's mir, Baby ..."

Es war Spätnachmittag, als Devin mit einer Müslischale am Küchenfenster stand und mit dem Löffel den Takt der Geräusche aus dem Nebenzimmer dirigierte. Überrascht hob sie bei den Bezeichnungen ihre Augenbrauen und schmunzelte.

"Oh ja, das ist gut, mach das noch mal. Uh, du Stier, du."

Devins Nase kräuselte sich bei dem lauter werdenden Geräuschpegel, und innerlich zählte sie von Fünf abwärts. Bei Eins angekommen schrie die Freundin ihres Bruders den Orgasmus aus sich heraus.

"Und der Oscar für den besten vorgetäuschten Höhepunkt geht an ... Kayla Thomson. Juhu!"

Freudlos stocherte sie in ihrem Müsli herum und schüttelte genervt den Kopf. So ging es jetzt schon seit sechs Monaten. Dieses riesige Haus hatte viel zu dünne Wände, zu viel Glas und vor allem viel zu viel Weiß. Wände, Teppiche, Vorhänge und Möbel gaben den Räumen Ton in Ton einen ungemütlichen, kalten, lieblosen und klinisch reinen Charakter.

"Honeybunny, ich hab da ein tolles Paar Schuhe gesehen!"

Devin schloss die Augen und nickte. Colin fragte nie nach dem Preis, denn Kayla wusste ihre Talente eben gut einzusetzen. Sie griff nach ihrer Kaffeetasse, als ihr verschwitzter Bruder mit einem Handtuch um die Hüften in die Küche kam. Mit wenigen Zügen leerte er eine Flasche Wasser.

"Wie viel wird dich wohl diese Nummer kosten, Bruderherz?"

"Neidisch, Schwesterherz?"

"Vollkommen, ich stehe so unter Strom, dass ich mich wie ein untervögeltes Eichhörnchen fühle."

"Du hast mein tiefstes Mitgefühl."

Dies war einer der seltenen Augenblicke, in denen Colin wieder der tolle ältere Bruder war, mit dem es Spaß machte, sich Wortgefechte zu liefern. Die Großstadt hatte ihn verdorben. Aus dem einst naturverbundenen Helden ihrer Kindheit war heute ein geldgieriger, geltungsbedürftiger Geschäftsmann geworden. Jemand, den Devin nicht wiedererkannte.

"Wann hast du vor, die Rostlaube endlich zu verschrotten?"

Colin schob den Vorhang beiseite und sah hinab auf die kiesbedeckte Einfahrt. Neben seinem Benz mit der aufpolierten Sonderlackierung stand ein rostiger Truck, der älter war, als die Geschwister.

"Das ist Daddy`s Truck und er läuft. Er hat mich von Crystal Falls hierher gebracht, ohne nennenswerte Pannen."

Sein Blick wirkte angewidert, als wäre der Wagen das reinste Krebsgeschwür.

"Liegt der Hammer noch auf dem Beifahrersitz?"

Devin nickte grinsend.

"Na klar, wenn man weiß, wo man hämmern muss, schnurrt der alte Herr wie eine Katze."

Colin schwieg einen Moment und wirkte nachdenklich.

"Wie ist es passiert?"

"Er ist friedlich eingeschlafen und hatte keine Schmerzen."

Es schien, als rührte sich sein schlechtes Gewissen, als er Devins Blick erwiderte.

"Daddy hätte dich sowieso nicht erkannt. Zum Schluss hat er mich mit Mama verwechselt."

Tränen stiegen in ihre Augen, doch sie lächelte sie fort.

"Aber die Beisetzung war schön. Alte Armeekameraden waren da. Im Grunde hat die gan

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