text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Sklave, bis der Tod uns scheidet! Der Herr Baron sinkt auf die Knie von Zaborowska, Edyta (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Sklave, bis der Tod uns scheidet!

Vor dem absehbaren Ende seines Lebens will der attraktive und steinreiche, jedoch unheilbar an Krebs erkrankte Baron es noch einmal wissen: vitale Sinnlichkeit unter der Peitsche einer sadistischen Eheherrin fehlt in der Bilanz seines ansonsten recht erfolgreichen Daseins, und er ist entschlossen, sie sich nachhaltig zu verschaffen. In Hanna, die bisher ein Dominastudio betrieben hat, sieht er die ideale Partnerin dafür und macht ihr einen Heiratsantrag. Es kommt schnell zur Eheschließung und Hanna wird nicht nur die unwidersprochene Herrin über Schloss und Besitztümer von Nordgründen, sondern auch über ihren Gatten. Die Skandalpresse hat ihre helle Freude daran - kein Wunder, wenn die frischgebackene Baronesse bei gesellschaftlichen Anlässen in Leder und Latex erscheint und den Baron gefesselt und mit entblößtem, verstriemtem Po vorführt ... Doch scheint ein Fluch auf dem Adelsgeschlecht derer von Nordgründen zu lasten: Immer wieder standen die Chefs des Hauses unter dem sadistischem Diktat ihrer Damen; andererseits starben nicht wenige von ihnen unter ungeklärten Umständen, sobald sie ihrem Mann einen Sohn und Erben geschenkt hatten ... Edyta Zaborowska wurde 1970 in Polen geboren. Ihre Kindheit, Jugend und Erziehung war geprägt vom Niedergang des Sozialismus und strenger katholischer Lehre. Im Alter von zwanzig Jahren siedelte sie nach Deutschland aus. Danach folgten verschiedene Anstellungen, unter anderem im kaufmännischem Management, sowie musikalische Arrangements im In- und Ausland. Stimmen zur Autorin: "Zaborowska versteht es, auf dem schmalen Grat zwischen Erotik und deftigem BDSM zu wandern, ohne jemals in ordinäres Geschreibsel abzufallen. Alles hat einen gewissen Stil und ist mit einem Schuss Ironie gewürzt, welche immer wieder durchscheint." - Adam Wagner "Ein Buch wie ich es mir in diesem Themenbereich erwarte. Nicht harte Szenen die sich pausenlos wiederholen, sondern eine schöne, sehr anregende Fetisch und BDSM Story die trotzdem den Witz nicht vergisst." - M. Samsa "Die Verknüpfung verschiedener Handlungsstränge, die unterschiedlichen Erzählperspektiven und die an bestimmten Stellen des Werkes zu Tage tretende poetische und metaphorische Sprache machen den Roman auch stilistisch interessant." - delicae "Das Buch ist gleichermaßen gut geeignet für Male- und FemSubs. Ebenso kann dieses Werk neben einem fiktiven Leitfaden zur Selbstentfaltung bislang nicht ausgelebter Neigungen von FemDoms auch einen realen Anstoß geben, wie man bis dato geheim gehaltene Phantasien seinem Partner mitteilt, statt im Verborgenen zu handeln, nun den sexuellen Rost etwas abklopft, um gemeinsam neue Erfüllung zu finden." - Korinther

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 225
    Erscheinungsdatum: 22.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739215563
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 478 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Sklave, bis der Tod uns scheidet!

2.

Hanna hatte auf einem der Korbstühle Platz genommen und ließ sich von ihrem Hausmädchen Kaffee einschenken. Es war später Vormittag, und die Sonne hatte schon fast ihre volle Kraft erreicht; nur noch der große Sonnenschirm spendete auf diesem offenen Teil der großen Terrasse hinter dem Schloss noch kühlen Schatten.

Schnell hatte sie sich an das neue Leben im Jetset gewöhnt und genoss mittlerweile die Vorzüge, die der Luxus mit sich brachte; vor allem war das die Tatsache, dass ihr Kleiderschrank die Mode von edlen Damenausstattern und teuren Modedesignern enthielt, die sie sich zuvor nie zu tragen erträumt hätte! Sie schob ihre Sonnenbrille in die streng zum Zopf gebundenen Haare hoch und schaute an sich herab. Ihr helles, ärmelloses Cocktailkleid von Valentino aus pfirsichfarbener Spitze mit der schmalen, taillierten Silhouette war einfach atemberaubend schön. Die dazu farblich passenden Lackpumps hatte sie in einer Boutique auf einer gemeinsamen Reise mit dem Baron in Mailand gekauft. Die hohen Schuhe rundeten das Bild einer eleganten Dame, die schon bald den Titel der Baronesse tragen würde, durchaus ab, wie sie fand.

Sie trank einen Schluck vom frisch gepressten Orangensaft, nahm dann Lippenstift und Taschenspiegel aus der Handtasche und zog sich die Lippen nach.

"Aimée, räumen Sie bitte den Tisch ab!"

Schweigend trat das Hausmädchen, das sich unauffällig einige Meter hinter ihr aufgehalten hatte, vor. Hanna beobachtete für eine Weile die junge Frau mit dem süßen Pagenschnitt. In dem schwarzen Kleidchen, ihrer weißen Spitzenschürze und dem Häubchen sah sie sehr gefällig aus. Mit geübten Handbewegungen stellte sie das Geschirr auf ein Tablett. Hanna fragte sich, wie alt sie wohl sein mochte.

"Hat Madame noch einen Wunsch?", fragte das schwarzhaarige Hausmädchen mit französischem Akzent und schaute der neuen Schlossherrin jetzt erstmals in die Augen.

Hanna erwiderte den Blick, so dass das Mädchen schlucken musste und unsicher wurde. Dann spitzte sie den Mund und öffnete ein klein wenig ihre Lippen.

"Lassen Sie den Baron rufen, Aimée. Er möchte in einer halben Stunde zu mir kommen!", sagte sie schließlich.

"Oui, Madame, bien sûr!"

Hanna sah ihr nach, als sie mit dem Tablett in der Hand die weitläufige Schlossterrasse überquerte. Der schneeweiße Marmorboden blendete so stark in der grellen Sonne, dass Aimées Konturen mit der hellen Umgebung verschwammen. Hanna musste sich die Sonnenbrille aufsetzen, um die junge Französin besser erkennen zu können. Aimée hatte einen aufreizenden Gang, ihre schlanken Beine wurden durch die hohen, schwarzen Pumps noch verlängert und schienen kaum enden zu wollen. Ob das junge Mädchen wohl einen Freund unter den männlichen Hausbediensteten hatte?, fragte sie sich. Als Aimée in einer der vielen geöffneten Terrassentüren verschwand und das gleichmäßige Klacken ihrer hohen Absätze nicht mehr zu hören war, legte Hanna die Beine hoch und schloss die Augen. Fast drei Monate wohnte sie schon hier, und sie wurde sich immer sicherer, dass sie genau die richtige Entscheidung getroffen hatte.

Nachdem Aimée den Baron von Madames Wunsch in Kenntnis gesetzt hatte, eilte sie in das Obergeschoss und stellte sich dicht hinter das Fenster des Gästezimmers. Sie schob die Gardine einen kleinen Spalt beiseite, so dass sie von hier aus die Schlossherrin heimlich beobachten konnte. Die hatte sich in ihrem Liegestuhl zurückgelehnt und eine Zigarette angezündet, zog gerade den Rauch zwischen ihren Lippen ein. Dann sah sie, wie sich die Herrin die hohen Pumps von den Füßen streifte und die Zehen ausstreckte, erkannte von hier oben sogar ihre dunkelrot lackierten Fußnägel. Madames Sonnenbrille und ihr großer Sommerhut verhinderten den Blick auf ihr Gesicht; jedenfalls schien es, als sei sie in Gedanken versunken. Worüber mochte sie gerade nachdenken? Deutlich zeichnete sich der

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen