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So sündig küsst kein Gentleman Historischer Liebesroman von Kleypas, Lisa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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So sündig küsst kein Gentleman

Seinen Reichtum hat er auch seiner Skrupellosigkeit zu verdanken! Bürgerlich geboren, ist Rhys Winterborne heute einer der vermögendsten Männer in London. Aber erst eine adelige Gattin wird ihm den Respekt der blaublütigen Gesellschaft sichern. Als er der unerfahrenen Lady Helen begegnet, will er alles daransetzen, um sie zum Altar zu führen. Doch der Standesunterschied scheint zu groß - bis ihn Lady Helen in aller Verschwiegenheit aufsucht. Die Sehnsucht in ihren Augen verrät Rhys, was er wissen will, und er macht ihr einen skandalösen Vorschlag: Wenn sie sich ihm jetzt sofort hingibt, müssen sie heiraten ...

"Eine großartige, unvergessliche Liebesgeschichte."
Romantic Times Book Reviews

Ihre preisgekrönten historischen Liebesromane, die in 20 Sprachen übersetzt sind und eine begeisterte Leserschaft gekonnt in vergangene Epochen entführen, haben Lisa Kleypas den Ruf einer Top-Autorin eingebracht. Regelmäßig finden sich ihre Bücher auf den Bestsellerlisten rund um den Globus. Mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern lebt die Autorin in Texas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 01.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768386
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Ravenels .2
    Originaltitel: Marrying Winterborne
    Größe: 2695 kBytes
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So sündig küsst kein Gentleman

1. Kapitel

M r. Winterborne, eine Frau wünscht Sie zu sprechen."

Rhys blickte mürrisch von den Papieren auf seinem Schreibtisch auf.

Mrs. Fernsby, seine Privatsekretärin, eine adrette, zur Fülle neigende Frau in mittleren Jahren stand auf der Türschwelle seines Büros und musterte ihn hinter runden Brillengläsern.

"Sie wissen, dass ich um diese Zeit keine Besucher empfange." Als morgendliches Ritual verbrachte er die erste halbe Stunde des Tages damit, seine Korrespondenz ungestört zu lesen.

"Ja, Sir, aber es handelt sich um eine Dame, die ..."

"Es ist mir einerlei, ob sie die verdammte Königin ist", schimpfte er. "Schicken Sie sie weg!"

Mrs. Fernsby presste die Lippen zu einem schmalen Strich aufeinander und verschwand. Die Absätze ihrer Schuhe klapperten im Stakkato auf dem Fußboden.

Rhys wandte sich wieder dem Schreiben in seiner Hand zu. Nur selten gestattete er sich, die Geduld zu verlieren, aber seit einer Woche war er von düsterer Schwermut befallen, und jeder, der es wagte, ihn zu stören, bekam seine schlechte Laune zu spüren.

Alles wegen einer Frau, an die er keinen einzigen Gedanken verschwenden sollte.

Lady Helen Ravenel ... eine junge Dame, kultiviert, unschuldig, schüchtern und aristokratisch. All das, was er nicht war.

Ihre Verlobung hatte nur zwei Wochen gedauert, bis Rhys es vollbracht hatte, alles zu ruinieren. Bei seiner letzten Begegnung mit Helen war er ungeduldig und fordernd gewesen und hatte sie geküsst, wonach er sich lange gesehnt hatte. Sie hatte sich in seinen Armen verkrampft und ihn brüsk von sich gestoßen. Ihre Verachtung hätte nicht deutlicher sein können. Die Szene hatte mit Tränen ihrerseits und Zorn seinerseits geendet.

Am nächsten Tag hatte Lady KathleenTrenear, die Witwe von Helens verstorbenem Bruder, ihn aufgesucht und zur Rede gestellt. Helen sei so niedergeschlagen, dass sie einen Migräneanfall erlitten habe.

"Sie will Sie nie wiedersehen", hatte Kathleen unverblümt erklärt.

Rhys konnte es Helen nicht verdenken, die Verlobung gelöst zu haben. Sie passten eindeutig nicht zueinander. Sein Wunsch, die Tochter einer aristokratischen Familie zur Frau zu nehmen, verstieß gegen alle Regeln der Gesellschaft, auch gegen den Willen Gottes. Bei all seinem Reichtum hatte Rhys weder die Manieren noch die Erziehung eines Gentlemans vorzuweisen. Mit seinem gebräunten Gesicht, der schwarzen Haarmähne und der Muskelkraft eines Arbeiters glich er auch im Aussehen nicht einem feinen Herrn.

Im Alter von dreißig Jahren hatte er aus dem kleinen Laden seines Vaters in der High Street das größte Warenhaus Großbritanniens gemacht. Er besaß Fabriken, Handelshäuser, Ländereien, Pferdegestüte, Wäschereien und Mietshäuser in der Stadt. Er saß im Vorstand von Reedereien und Eisenbahngesellschaften. So erfolgreich er auch sein mochte, die Grenze, die durch die Tatsache gezogen wurde, als Sohn eines Gemüsehändlers geboren zu sein, würde er nie überschreiten können.

Erneutes Klopfen holte ihn aus seinen Grübeleien. Mit finsterer Miene blickte er auf, als Mrs. Fernsby erneut eintrat.

"Was wollen Sie noch?", fragte er ungehalten.

Die Sekretärin rückte ihre Brille gerade und antwortete resolut: "Falls Sie nicht wünschen, die Dame gewaltsam entfernen zu lassen, besteht sie darauf, so lange zu warten, bis Sie mit ihr sprechen."

Rhys' Ärger verwandelte sich in Verblüffung. Keine Frau seines Bekanntenkreises, ob respektabel oder nicht, würde es wagen, ihm Bedingungen zu stellen. "Ihr Name?"

"Will sie nicht nennen."

Er schüttelte ungläubig den Kopf. Wie hatte es die Besucherin überhaupt geschafft, bis zu ihm vorzudringen? Er bezahlte eine kleine Armee von Wachleuten, die ihn vor lästigen Unterbrechungen schützten. Ein absurder Gedanke schoss ihm durch den Sinn, der seinen Puls beschleunigte.

"Wie sieht sie aus?", fragte er beklommen.

"Sie trägt Tra

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