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Someone Else von Kneidl, Laura (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.01.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
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Someone Else

Ist ein Moment des Glücks wirklich den Preis unserer Freundschaft wert? Eigentlich könnten Cassie und Auri das perfekte Paar sein: Sie sind beste Freunde, wohnen zusammen und teilen ihr größtes Hobby - die Fantasyliteratur. Und obwohl Cassie das Gefühl hat, dass niemand auf der Welt sie besser kennt als Auri, scheinen die beiden manchmal Welten zu trennen. Während Auri Football spielt, viele Bekanntschaften hat und gern unter Menschen geht, zieht Cassie sich lieber von der Außenwelt zurück und pflegt einen kleinen, aber engen Freundeskreis. Doch je mehr Zeit vergeht und je stärker ihre Gefühle für Auri werden, desto größer ist ihre Angst, dass das, was sie und Auri verbindet, vielleicht nicht so stark ist wie das, was sie trennt ... 'Ein so wichtiges, ehrliches und authentisches Buch, das ich am liebsten jedem ans Herz legen würde.' FOXY BOOKS über SOMEONE NEW Die SOMEONE-Reihe von Platz-1-SPIEGEL-Bestseller-Autorin Laura Kneidl: 1. Someone New 2. Someone Else Laura Kneidl schreibt Romane über alltägliche Herausforderungen, phantastische Welten und die Liebe. Sie wurde 1990 in Erlangen geboren und studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement in Stuttgart. Inspiriert von ihren Lieblingsbüchern begann sie 2009 an ihrem ersten eigenen Roman zu arbeiten. Nach einem längeren Aufenthalt in Schottland lebt die Autorin heute in Leipzig, wo ihre Wohnung einer Bibliothek ähnelt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 415
    Erscheinungsdatum: 27.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311404
    Verlag: LYX
    Serie: Someone 2
    Größe: 1812 kBytes
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Someone Else

1. Kapitel

Liebe Cassandra,

wir freuen uns, dass du Teil der diesjährigen SciFaCon sein wirst. Es warten spannende Panels, interessante Vorträge und abenteuerliche Workshops auf dich. Dein Ticket findest du im Anhang. Vergiss nicht, es auszudrucken und mitzubringen. Bei Fragen hilft dir unser Team jederzeit gerne weiter!

Ich stieß ein Quietschen aus und zappelte aufgeregt in meinem Bett herum - meine Version eines Freudentanzes. Seit dem gestrigen Abend hatte ich die Bestätigungsmail zu meinem Ticketkauf mindestens zehnmal gelesen, und jedes einzelne Mal schlug mein Magen vor Freude Purzelbäume.

Ich konnte es immer noch nicht glauben. Endlich würde ich eine SciFaCon besuchen! Seit ich denken konnte, wollte ich auf die Convention gehen, bei der sich alles um das fantastische Genre dreht, egal ob in Film, Serie, Buch, Game oder Spiel. Doch in der Vergangenheit hatte es nie geklappt. Entweder hatte es mir an Zeit, Geld oder Freunden gefehlt, die mich begleiten wollten. Und das eine Mal vor zwei Jahren, als ich tatsächlich hatte gehen wollen, hatte mir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Dieses Jahr aber würde es klappen. Schon in wenigen Wochen würde ich gemeinsam mit Auri, meiner besten Freundin Micah und ihrem Freund Julian einen Ausflug nach Seattle unternehmen. Und das bedeutete, dass mir nicht mehr viel Zeit blieb, um mein neues Cosplay zu schneidern.

Eilig schloss ich das Mail-Programm auf meinem Handy und wechselte in die Twitch-App. Der Stream von TRG ame war inzwischen geladen.

TR war meine Lieblings-Gamerin, und nachdem Auri und ich beschlossen hatten, gemeinsam ein Hexer-Cosplay zu machen, musste ich mir ihr Let's Play von The Witcher 3: Wild Hunt einfach anschauen. Auri würde als Geralt von Riva gehen, ich als Ciri. Allerdings war ich mir noch nicht sicher, ob ich mein Kostüm der Game-Ciri oder der Buch-Ciri anpassen wollte. Auri hatte sich ganz klar für den animierten Geralt entschieden, vermutlich weil dieser meist nicht nur eines, sondern zwei Schwerter auf dem Rücken trug. Ich hatte dagegen nichts einzuwenden, denn ich konnte mir weitaus Schlimmeres vorstellen als Auri in einer hautengen Ledermontur.

Noch mehr als auf seinen Anblick freute ich mich allerdings auf die gemeinsame Zeit mit ihm. Vom ersten Schnittmuster über das Nähen bis hin zur Fertigstellung unserer Kostüme konnten hundert oder mehr Stunden vergehen. Zwar verbrachten wir auch im Alltag viel Zeit miteinander, da wir uns nicht nur eine Wohnung teilten, sondern auch beste Freunde waren, aber das war etwas anderes. Gemeinsam auf der Couch zu lümmeln und dabei die zehnte Wiederholung von Buffy - Im Bann der Dämonen zu schauen, war nicht das Gleiche, wie zusammen an einem Projekt zu arbeiten, für das wir beide Feuer und Flamme waren.

Am liebsten hätte ich direkt losgelegt und den nächsten Stoffladen gestürmt, aber solch aufwendige Kostüme mussten gut durchdacht sein. Anderenfalls würden Auri und ich Unmengen an teurem Stoff kaufen, den wir am Ende überhaupt nicht brauchten. Zwar wurden wir beide finanziell von unseren Familien unterstützt, und Auri besaß zudem ein Football-Stipendium, dennoch war Geld - wie vermutlich bei den meisten Studenten - immer ein Thema, vor allem

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