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Sommerträume unter den Sternen (Teil 3) Roman von Hepburn, Holly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2018
  • Verlag: Penguin Verlag
eBook (ePUB)

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Sommerträume unter den Sternen (Teil 3)

Weiße Zelte auf grünem Rasen, wunderschöne Pfingstrosen und eiskalter Champagner: Im dritten Teil haben Sam und Nessie alle Hände voll zu tun, denn im "Star and Sixpence" soll die Hochzeit des Jahres stattfinden. Gleichzeitig sorgt die Renovierung der Gästezimmer über dem Pub für allerhand Turbulenzen. Als Sam kurz vor dem Jawort des Brautpaars einen Anruf erhält, der ihr ganzes Leben auf den Kopf zu stellen droht, steht für die Schwestern plötzlich alles auf dem Spiel: Werden die Dorfbewohner in dieser schwierigen Zeit zu ihnen halten? Oder werden sie Little Monkham, ihre lieb gewonnene neue Heimat, verlassen müssen?

Holly Hepburn liebt es, Menschen zum Lächeln zu bringen - und sie liebt ihre Katze Portia. Sie hat in der Marktforschung und als Model gearbeitet, ihr großer Traum war aber schon immer das Schreiben. Sie lebt in der Nähe von London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 01.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641235932
    Verlag: Penguin Verlag
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Sommerträume unter den Sternen (Teil 3)

Kapitel fünfzehn

Die Renovierungsarbeiten verliefen wohl nicht ganz nach Plan, dachte Nessie, als von den Räumen oben unter dem Dachboden ein ersticktes Fluchen ertönte. Seufzend stand sie vom Küchentisch auf und schloss die Tür, die zum Treppenabsatz führte. Warum hatte sie sich bloß von ihrer Schwester überreden lassen, die Räume über dem Star and Sixpence für Gäste zu öffnen? Das Projekt dauerte jetzt schon sehr viel länger und versprach außerdem auch deutlich teurer zu werden, als sie ursprünglich geplant hatten, auch wenn es wahrscheinlich besser gewesen war, dass sie die fehlenden Dachpfannen jetzt und nicht später entdeckt hatten. Aber hatten sie nicht genug damit zu tun, dafür zu sorgen, dass das Pub gut lief, ohne den zusätzlichen Stress durch Staub, Stiefelgetrampel und übersprudelndes Testosteron? Sam bestand darauf, dass sich alles irgendwann auszahlen würde, doch Nessie war sich da nicht so sicher.

Ihr natürlicher Instinkt sagte ihr, dass man die Dinge langsam angehen lassen sollte, aber wie üblich war Sam vorgeprescht und hatte für Anfang Juni die Buchung einer Hochzeitsgesellschaft mit Übernachtungsgästen angenommen - in weniger als einem Monat! Das ging viel zu schnell, dachte Nessie und umfasste ihre Kaffeetasse, während oben die Flüche lauter wurden. Sie waren doch erst vor sechs Monaten ins Pub gezogen! Nun noch diese zusätzliche Verantwortung zu übernehmen, fühlte sich an, als wolle man rennen, bevor man laufen konnte.

Nessie sah auf die Uhr; sie musste bald nach unten gehen. Joss schloss sich normalerweise selbst auf, aber Nessie war gerne schon da, um Guten Morgen zu sagen; auch wenn sie immer häufiger schon auf dem Treppenabsatz auf ihn stieß, wenn er gerade aus Sams Zimmer kam, nachdem er dort die Nacht verbracht hatte. Ihm war das nie im Geringsten peinlich, doch Nessie wurde jedes Mal rot. Nicht dass sie etwas gegen die Beziehung der beiden gehabt hätte - es war sogar so, dass sie Sam nie so glücklich gesehen hatte -, aber auf einen Angestellten zu treffen, der nur den Morgenmantel ihrer Schwester anhatte, war etwas, worauf sie nicht vorbereitet war.

Von oben war ein Krachen gefolgt von einem Knall und einem wütenden Schrei zu hören. Nessie kippte ihren letzten Schluck Kaffee hinunter und flüchtete in die Bar, wo es weniger wahrscheinlich schien, dass ihr die Decke auf den Kopf fiel. Es gab nicht viel zu tun - Tilly und Joss waren ein gutes Team und hatten den größten Teil der Arbeit nach der Sperrstunde am vorigen Abend bereits getan. Nessie säuberte den Kamin, fegte die Asche aus und bereitete das Feuer für den Abend vor. Auf dem Weg nach draußen sah sie aus den Bleiglaskarofenstern. Die Sonne strahlte über der Dorfwiese, funkelnde Gold- und Smaragdtöne blendeten sie. Nachdem es im März noch einmal geschneit hatte, war der April sehr mild gewesen und der Mai bisher ziemlich warm - manche Gäste hatten sich schon in den Biergarten hinter dem Pub vorgewagt, um den blauen Himmel und die Sonne zu genießen, auch wenn die Abende immer noch kühl waren, sobald es dunkel wurde. Am Abend zuvor war Owen mit Luke dort gewesen, und Nessie hatte sie so lange aus dem Fenster beobachtet, dass ihre Schwester gescherzt hatte, sie sei schlimmer als ein Teenager, der seinen Schwarm anschmachtet.

"Er ist nicht mein Schwarm", hatte Nessie gesagt und war innerlich zusammengezuckt. Hatte man mit fünfunddreißig noch einen Schwarm?

"Wie auch immer du ihn sonst nennen willst", antwortete Sam grinsend. "Auf jeden Fall kannst du deine Augen nicht von ihm abwenden."

Nessie hatte sich peinlich berührt eine Beschäftigung gesucht, und als sie wieder nach draußen sah, waren Owen und Luke verschwunden. Um die Wahrheit zu sagen - Nessie wusste nicht so recht, wie es um Owen und sie stand. Seit dem Valentinstag hatten sie ein einziges Date gehabt, das auch ganz gut gelaufen war, aber bei all der Renovierung des Pubs, der Arbeit in der Schmiede

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