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Stürmische Nächte in den Highlands von Brisbin, Terri (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.02.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Stürmische Nächte in den Highlands

Willst du mich heiraten? Atemlos starrt Ciara in die Augen des Mannes, dem sie gerade ihr Herz zu Füßen gelegt hat. Schon als kleines Mädchen wusste sie, dass Travis MacLerie die Liebe ihres Lebens ist! Aber obwohl sie längst zu einer schönen jungen Lady erblüht ist, macht der kühne Krieger keine Anstalten, um sie zu werben. Glaubt er etwa, ihrer nicht würdig zu sein? Sie schluckt ihren Stolz und gesteht Travis ihre Gefühle. Er weist sie zärtlich, aber bestimmt ab, und die verzweifelte Ciara willigt in eine politische Zweckehe ein. Bloß weg von hier! Doch dann bittet der Laird ausgerechnet Travis, sie sicher zu ihrem künftigen Gatten zu bringen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 24.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733763947
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 949 kBytes
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Stürmische Nächte in den Highlands

PROLOG

S ie muss sterben."

Das flüsterte Ciara ihrer engsten Freundin Elizabeth zu, denn bei ihr wusste sie dieses Geheimnis in sicheren Händen. Diese schrecklichen Worte offenbarten sie, Ciara, als einen Menschen der übelsten Sorte. Erst neun Jahre alt, und bereits jetzt war ihre Seele verloren. Sie seufzte, da sie wusste, dass es stimmte.

Die junge Frau, der gegenwärtig all ihre Aufmerksamkeit galt, nahm nichts anderes wahr als den Mann, der an der Tür zur Kapelle auf sie wartete. Sie schaute weder nach rechts noch nach links, was nur dafür sorgte, dass Ciara sie umso mehr hasste. Übertroffen wurde das alles noch von der Tatsache, dass er den Blick auf die gleiche eindringliche Weise erwiderte. Ciara war schmerzlich bewusst, dass sie in diesem Moment Zeugin wahrer Liebe wurde.

"Sollen wir ihr ein Bein stellen?", gab Elizabeth genauso leise zurück. Als treue Freundin war sie ganz auf Ciaras Seite und würde alles für sie tun.

Die morastige Pfütze auf der anderen Seite des Wegs war allzu verlockend, dennoch schüttelte Ciara den Kopf. Nach dem Blick zu urteilen, mit dem Tavis seine Braut ansah, würde sich an ihrer Verbundenheit nichts ändern, auch wenn sie von Kopf bis Fuß mit Schlamm überzogen wäre. Ciara stockte der Atem, so offensichtlich und innig waren die Gefühle, die Tavis und Saraid füreinander hegten. Sollte sie jemals jemand fragen, was Liebe sei, dann würde Ciara sie genau so beschreiben: der Ausdruck in Tavis' Augen, als er seine Braut betrachtet hatte.

"Nein", wisperte sie und wandte sich ab, da ihr Tränen in die Augen stiegen. "Lassen wir sie in Ruhe."

Als das Paar gemeinsam die Kapelle betrat, sah Elizabeth den beiden nach und seufzte sehnsüchtig. "Und was willst du stattdessen tun?"

Ciara zuckte mit den Schultern und schwieg. Die Türen der Kapelle wurden nicht geschlossen, und wenn ihr danach gewesen wäre, hätte sie die gesamte Zeremonie mit ansehen können. Doch dazu war sie einfach nicht imstande. Also machte sie sich auf den Weg zu jenem Platz, an dem sie am liebsten saß und nachdachte. Ihre Freundin blieb zurück und sah sich verzückt seufzend die Hochzeit an.

Viele Stunden später wurde Ciara klar, dass sie die Dinge nicht ändern konnte. Sie war nicht fähig, Saraid zu töten, und schon beim Gedanken, ihr etwas Schlechtes zu wünschen, bekam sie Bauchschmerzen. Nachdem sie fast den ganzen Nachmittag abgewägt hatte, welche Möglichkeiten zur Verfügung standen, fand sie sich damit ab, dass ihr nur ein Weg blieb.

Sie musste einfach auf eine Gelegenheit warten, Tavis lieben zu können und seine Liebe zu gewinnen.

Warten konnte sie.

Also tat sie das.

Obwohl er verheiratet war, erfreute Tavis sich weiterhin an ihrer Gesellschaft und führte diese ungewöhnliche Freundschaft fort. Mit zunehmendem Alter lernte sie mehr und mehr, und sie war oftmals anwesend, wenn Tavis ihrem Stiefvater, dem Friedensstifter des Clans, Bericht erstattete, nachdem er für ihn einen Auftrag ausgeführt hatte. Danach begleitete Tavis sie oft zur Hütte ihrer Familie. Dabei versuchte Ciara ihm zu zeigen, was sie erst ein paar Tage zuvor Neues gelernt hatte.

"Cogito, ergo sum", sagte sie selbstsicher. Latein war eine der Sprachen, die ihr gut gefielen, und wie ihr Lehrer es ihren Eltern anvertraut hatte, war sie sehr bewandert darin. Sie wartete auf seine Reaktion, doch Tavis lachte nur und zuckte mit den Schultern.

"Ich kann kein Latein", erwiderte er. "Ich spreche nur Gàidhlig und ein wenig Schottisch. Ach, und ein klein wenig Englisch noch."

Nach seinem Tonfall zu urteilen, hatte sie ihn mit ihrem Wissen nicht verärgert oder wegen seines Unwissens in Verlegenheit gebracht. "Ich könnte dir ein paar Worte beibringen", schlug sie vor. "Oder ich könnte dich das Lesen lehren." Sie waren Freunde, deshalb wollte sie ihm helfen, wo es nur ging. Mit ihren dreizehn Jahren war es das Mindeste, was sie für ihn tun k

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