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St. Lucia, Insel der Träume von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.07.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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St. Lucia, Insel der Träume

'Wenn es nach mir ginge, würde ich Sie noch heute in einen Flieger zurück nach England setzen!' Die Feindseligkeit, mit der Pascal ihr diese Worte entgegenschleudert, verwirrt Mandy. Auf der Karibikinsel St. Lucia will sie Hinweisen auf ihre verschollene Familie nachgehen. Pascals Vater sollte ihr dabei helfen. Doch sein unverschämt gut aussehender Sohn scheint davon alles andere als begeistert zu sein. Warum will er Mandy unbedingt loswerden?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 24.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733733285
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 825 kBytes
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St. Lucia, Insel der Träume

1. KAPITEL

"Die ... Karibik?", wiederholte Mandy ungläubig. "Da liegt sicher ein Fehler vor! Ich habe bestimmt keine Familie dort!" Sie war auf einmal ganz niedergeschlagen. "Ich dachte, dass diese Anzeige von einem Verwandten stammt, der versucht, mich zu finden. Aber die Karibik, das kann doch nicht stimmen."

"Warum nicht?" Der Rechtsanwalt lächelte sie aufmunternd an.

Mandy strich noch einmal den Zeitungsausschnitt glatt, um die wenigen Zeilen der Anzeige durchzulesen, obwohl sie sie bereits auswendig kannte.

Mandy Cook gesucht. Mutter Mary Brandon. Geboren am 26.8.1978 im Sunnyside Krankenhaus, Glasgow. Lebte im West-Hill-Waisenhaus und im St.-Mary's-Waisenhaus. Heirat mit David James Cook, 26.8.1989. Bitte kontaktieren Sie die unten genannte Rechtsanwaltskanzlei, dort erfahren Sie etwas, was zu Ihrem Vorteil ist.

Das waren nur ein paar Worte, kalte Fakten. Und doch hatten sie ein solches Gefühlschaos in Mandy ausgelöst, dass sie kaum die angegebene Telefonnummer der Londoner Kanzlei Jack Lacey hatte wählen können. Ganz aufgeregt hatte sie ihre Geschichte runtergerattert, dass sie ihre Eltern bereits seit langer Zeit suche und ihr Glück kaum fassen könne, endlich einen Hinweis gefunden zu haben.

Und Jack Lacey hatte sie verstanden.

"Kommen Sie mit dem nächsten Zug von Plymouth nach London", hatte er sie aufgefordert. "Die Fahrt wird Ihnen erstattet."

Und so saß sie vier Stunden später in seinem Büro und plapperte nervös los, während er ihre Unterlagen prüfte.

Dann schaute er hoch und erzählte ihr, dass sie nach St. Lucia in der Karibik fliegen solle, während sie wie erstarrt zuhörte.

"Ich wünsche mir nichts mehr, als etwas über meine Eltern herauszufinden", erklärte sie ernsthaft. "Aber das klingt alles so unwahrscheinlich ..."

Jack Lacey hob fragend die Augenbrauen. "Die Einzelheiten stimmen doch. Ich kann verstehen, dass Sie erstaunt sind, aber mein Kontaktmann auf St. Lucia erklärte mir, dass Mandy Cook, falls ich sie finde, zu einem zweiwöchigen Aufenthalt eingeladen sei. Es liegt mir auch ein gültiges Flugticket vor." Er lächelte sie an, versuchte sie zu überzeugen. "Es sind sicher einige Schotten in die Karibik ausgewandert. Warum nicht auch Ihre Verwandten?"

Mandy brachte nur ein mattes Lächeln zustande. "Weil es unwahrscheinlich ist, dass normale Menschen wie ich solch exotische Verbindungen haben."

Sie starrte ungläubig auf das Flugticket erster Klasse in ihrer Hand. Dabei war auch ein Gutschein für einen zweiwöchigen Aufenthalt im Fünf-Sterne-Hotel Anse La Verdura.

"Sehen Sie es als eine Art Urlaub." Jack Lacey freute sich für sie. "Ich werde von hier aus Vincente St. Honoré informieren, wann Sie auf St. Lucia ankommen."

"Ich könnte doch auch mit ihm telefonieren, oder nicht?", schlug sie vorsichtig vor. "Dann müsste nicht das viele Geld für den Flug und das teure Hotel verschwendet werden."

"Die Telefonnummer darf ich leider nicht preisgeben", antwortete Lacey zu ihrer Überraschung. "Ich weiß, das klingt ein wenig seltsam. Aber so lauten meine Instruktionen. Mein Auftraggeber wird auf Sie zukommen. Warum wehren Sie sich dagegen, wenn man Ihnen eine so tolle Reise schenkt? Ich bin mir sicher, dass St. Honoré Sie bei Ihrem Besuch über alles aufklären wird."

Das hört sich ziemlich abenteuerlich an, dachte Mandy. Wer weiß, ob ihre Erwartungen nicht enttäuscht würden.

"Heißt das, dass Vincente St. Honoré auch Rechtsanwalt ist? Dann müsste er doch etwas über den Zweck der Anzeige wissen, oder?" Sie beugte sich begierig vor. "Es ist so formuliert, als sei jemand gestorben und der Rechtsanwalt sucht nach Hinterbliebenen für das Erbe. Was meinen Sie?"

Jack Lacey nickte. "So würde ich das auch sehen. Aber St. Honoré hat mir nichts Genaues mitgeteilt. Es könnte sein, dass er Testamentsvollstrecker ist. Allerdings sprach er immer von seinem 'Klienten', so a

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