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Stark wie unsere Liebe BIANCA Bd. 1781 von Altom, Laura M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.05.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Stark wie unsere Liebe

Es war der letzte Wunsch seiner Freunde, dass Jake die kleine Bonnie adoptiert. Als Single hat er allerdings keine Chance, er braucht unbedingt eine Ehefrau. Spontan fällt ihm nur eine Kandidatin ein: seine Exfrau Candy. Eine ideale Lösung. Zumindest fast. Denn das Wiedersehen mit Candy trifft ihn wie ein Blitz. Schon damals war sie bildhübsch, jetzt ist sie so hinreißend sexy wie nie zuvor. Eine Vernunftehe mit dieser aufregenden Frau wäre für Jake unerträglich. Und es gibt noch ein Problem: Candy wollte niemals Kinder haben - das war auch der Scheidungsgrund...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 03.05.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863497347
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca Bd.1781
    Größe: 400 kBytes
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Stark wie unsere Liebe

2. KAPITEL

"Was gibt es zu den Corndogs dazu?", fragte Candys beste Freundin und Nachbarin Kelly Foster um Viertel vor sieben am selben Abend in Candys Küche. Sie wies auf die verloren daliegenden Würstchen im Teig.

"Du meinst, ich hätte Jake gleich ein Filet Mignon braten sollen?"

Kelly saß auf einem der Barhocker an der dunkelrot gefliesten Theke. Sie verzog das Gesicht. "Na ja, Corndogs ohne alles? Wenn du wenigstens noch Spaghetti und Salat als Beilagen genommen hättest. Der Mann hat dich gebeten, ihn wieder zu heiraten, nicht, seine Klos zu putzen."

"Stimmt", sagte Candy, zog die Ofentür auf und schob das Blech mit den Corndogs hinein. "Und dieses Mal ist er wenigstens gut bei Kasse. Für die Hausarbeit kann er sich ein Dutzend Haushälterinnen leisten. Glaubst du, sie fegen auch die Reste von gebrochenen Herzen weg?"

Sie schloss kurz die Augen und drängte die schon wieder aufsteigenden Tränen weg. Sarkasmus war überhaupt nicht ihre Art! "Entschuldige", sagte sie. "Was Jake Peterson angeht, war eine Ehe einfach mehr als genug."

Kelly verdrehte ratlos die Augen. "Ihr wart füreinander geschaffen. Von eurem ersten sonderbaren Picknick-Date auf dem Footballplatz von Lonesome High an! Das weiß jeder. Warum, glaubst du, hat Jake wohl nie wieder geheiratet?"

"Woher soll ich das wissen? Wir haben seitdem keinen Kontakt mehr gehabt. Und unser erstes Date war nicht sonderbar, sondern sehr romantisch." Mit Nachdruck knallte Candy eine große Tüte tiefgefrorener Pommes frites auf die Arbeitsplatte.

"Puh", bemerkte Kelly und sah genauer hin. "Wie alt sind die denn?"

"Sie sehen ein bisschen komisch aus", gab Candy zu. "Kann sein, dass sie noch aus der Zeit stammen, als ich mit Chad Schluss gemacht habe. Erinnerst du dich an meine darauf folgende Fett-und-Süß-Phase?" Candy schauderte es bei der Erinnerung daran. "Immerhin hat dieser Abend ein Gutes."

"Und das wäre ...?"

"Ich räume endlich meinen Gefrierschrank aus."

"Du bist ein hoffnungsloser Fall." Lachend schüttelte Kelly ihren hübschen blonden Kopf. "Was, glaubst du, hat Jake vor?"

"Es kann nichts Gutes sein! Schubidu-du", Candy lächelte ihrer Freundin zu und trommelte einen munteren Rhythmus auf ihrer imaginären Oberschenkel-Trommel.

"Mich kannst du nicht täuschen, Candy", erklärte Kelly nachdenklich.

Candy drehte sich um und nahm Senf und Ketchup aus dem Kühlschrank. "Das versuche ich gar nicht."

"Du hast einen Riesenbammel, stimmt's?"

"Wovor? Es wird nur ein Abendessen", erklärte Candy und stellte Senf und Ketchup mechanisch in die Spülmaschine. "Mir geht es hervorragend. Dass Jake wieder da ist, lässt mich völlig kalt." Jetzt nahm sie nacheinander ein paar Kaffeebecher aus der Spülmaschine und hängte sie an ihre Haken unter den Hängeschränken.

"Räumst du dein schmutziges Geschirr wieder aus, weil es dir so gut geht?"

Erschrocken starrte Candy auf die Kaffeetropfen, die langsam auf die Arbeitsfläche fielen. "Mist."

"Und dann kannst du ja vielleicht auch Ketchup und Senf wieder aus der Spülmaschine holen."

Entgeistert starrte Candy auf ihr Werk. "Kelly, hilf mir. Du musst hierbleiben. Was soll ich machen? Worüber soll ich mit ihm reden? Ich kann nicht mit ihm allein sein. Du weißt, was allein schon sein Anblick bei mir auslöst. Du hättest ihn heute im Laden sehen sollen."

Kelly rutschte von ihrem Hocker und nahm sie in die Arme. "Glaub mir, alles wird prima. Ihr beiden habt euch schon als Teenager geliebt. Ihr kennt euch seit Ewigkeiten. Vielleicht vermisst er dich ja, und dieser Antrag war ernster gemeint, als du denkst."

Candy schnaubte. Dann unterdrückte sie einen tiefen Seufzer. "Du warst nicht an dem Morgen da, als er seine letzten Sachen abgeholt hat. Ich habe ihm den Schuhkarton gegeben, in dem er meine Liebesbriefe aufgehoben hatte, aber er sagte mir, ich solle ihn behalten, Kelly. Er sagte

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