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Sternschnuppenwünsche Roman von Wellen, Jennifer (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Sternschnuppenwünsche

Liebe, die vom Himmel fällt: Die turbulente Liebeskomödie 'Sternschnuppenwünsche' von Jennifer Wellen jetzt als eBook bei dotbooks. Wünsche ans Universum? Totaler Quatsch, findet Ria, auch wenn ihre beste Freundin sie immer wieder vom Gegenteil zu überzeugen versucht. Kurzerhand tritt sie den Beweis an und erstellt eine Liste mit 10 Wünschen. Dabei ist sie sich sicher: Niemals wird sie ein neues Auto, eine kostenlose Wohnungsrenovierung und einen Gratisurlaub bekommen, von der großen Liebe ganz zu schweigen! Doch schon am nächsten Tag werden die ersten himmlischen Bestellungen ausgeliefert. Alles Zufall, davon ist Ria überzeugt. Bald muss sie allerdings einsehen, dass sie sich mit dem Universum besser nicht angelegt hätte - denn das hat seine ganz eigene Art, Rias Wünsche zu interpretieren ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Sternschnuppenwünsche' von Jennifer Wellen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Jennifer Wellen, Jahrgang 1974, studierte nach ihrem Abitur Biologie und arbeitet als Dozentin in der Erwachsenenbildung. Wenn sie neben ihrer Tochter, den zwei Katzen und dem Verfassen wissenschaftlicher Artikel Zeit findet, schreibt sie mit Begeisterung witzige Romane für Frauen, die wissen, wie das Leben spielt. Bei dotbooks veröffentlicht sie den witzigen Liebesroman: 'Liebe ist wie eine Goodie Bag'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 365
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958249745
    Verlag: dotbooks
    Größe: 986 kBytes
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Sternschnuppenwünsche

Kapitel 1
Die Geister, die ich rief

Zwei Jahre zuvor, als alles begann

"Überraschung!", ertönte es. Gleichzeitig hefteten sich geschätzt 20 Augenpaare an mir fest. Ich blieb stehen, ließ meine Tasche fallen und sondierte die Lage. Rund die Hälfte der Leute, die in meinem Wohnzimmer standen und mich musterten, kannte ich nicht. Bei der anderen Hälfte konnte ich mich nur vage an die Namen erinnern. Lediglich das indische Mädel im lindgrünen Sari, das in vorderster Front stand und mich anstrahlte, kannte ich besser, als mir lieb war. Leise seufzte ich auf.

Verdammt. Warum konnte Padmaja mir eigentlich nie zuhören? Tausendmal hatte ich sie gebeten: alles, nur bitte keine Überraschungsparty.

Während der bunte Konfettischauer auf mich herabregnete, setzte sie mir eines dieser Papphütchen auf.

"Freust du dich?", jauchzte sie. Die anderen wandten sich nach dem Gratulieren wieder von mir ab, um sich über das Buffet herzumachen.

"Freuen ist stark untertrieben", gab ich ironisch zurück und riss mir den Hut vom Kopf, auf dem ein Tempo-30-Schild prangte. Schon auf dem Weg vom Auto in meine Wohnung waren mir überall diese Dinger begegnet. Sicher auch so eine geniale Idee von ihr.

Genervt warf ich den Papphut auf den Couchtisch. "Verdammt, Padme, ich wollte das nicht. Das hatte ich dir aber auch gesagt. Und zwar nicht nur einmal."

Sie verdrehte die Augen. "Schätzchen, du wirst heute 30. Das wird man nicht alle Tage, also muss man da auch mal ordentlich die Korken knallen lassen."

Ich verschränkte die Arme vor der Brust. "Aber nicht bei mir zu Hause mit Leuten, die ich zum größten Teil nicht einmal kenne. Ehrlich, du solltest mir langsam meinen Ersatzschlüssel wiedergeben." Den ich ihr auch nur gegeben hatte, damit sie nach dem Rechten sieht, während ich auf Fortbildung bin.

"Adriana, mach doch bitte kein Drama draus, es ist nur eine Party und keine Hinrichtung."

"Ich hasse aber Partys." Meine Stimme wies einen gänsehauterregenden Unterton auf. "Und fremde Menschen auch."

Padme seufzte. "Aber das ist kein Grund, die Wiedergeburt deines Jivas nicht zu feiern." Daraufhin drückte sie mir einfach ein kleines Paket in die Hand. "Hier, Frau Physiotherapeutin, alles Gute zum Geburtstag."

Ich atmete tief durch, schluckte meinen Missmut herunter und wog das Päckchen ab. Aufgrund seiner Größe tippte ich spontan auf Tarotkarten. Meine Freundin versuchte leider immer wieder, mich esoterisch zu bekehren. Zum letzten Weihnachtsfest waren es Räucherstäbchen gegen schlechte Schwingungen gewesen, an Ostern statt eines traditionellen Hasen ein Schokobuddha, dem ich vor dem Essen unbedingt den Bauch streicheln und mir etwas wünschen sollte. Habe ich natürlich nicht gemacht, sondern das Ding einfach so verdrückt.

Aus diesem Grund tippte ich nun auf buntbedruckte Karten und war umso überraschter, als ich nach dem Auspacken des Geschenkes ein Fachbuch über Faszientraining in der Hand hielt. Hatte sie mir also doch zugehört und nur meinen Einwand zur Party schlichtweg ignoriert.

Ich legte das Buch zu dem Papphut auf den Tisch. "Du bist echt die Beste." Schnell drückte ich ihr einen fetten Schmatzer auf die Wange.

Sie lachte auf und schlang ihre Arme um meine Taille. Eine Zeit lang standen wir so da, bis ich mich seufzend von ihr löste. Meine Freundin war wirklich extrem flippig. Sie mochte alles, was bunt und quietschig war, stand total auf diese megaschnulzigen Bollywoodfilmchen und liebte es, mit indischem Mangoschnaps unverhofft mitten in der Woche vor meiner Tür zu stehen und mir den Schlaf zu rauben. Außerdem ging sie mir, seitdem wir uns kannten, mit ihrem spirituellen Gequatsche auf den Senkel. Aber trotzdem war sie meine beste Freundin. Um ehrlich zu sein sogar meine einzige und das nicht, weil ich kontaktarm war, sondern fand, dass es unter 100 Freundinnen nur eine richtige gibt.

"Gern geschehen

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