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Summertime - Dein Herz bei mir von Holmes, Maddie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2016
  • Verlag: Romance Edition Verlag
eBook (ePUB)
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Summertime - Dein Herz bei mir

Colin fühlt sich wie vor den Kopf gestoßen, als seine Frau Erica kurz nach der Geburt ihres Babys verschwindet. Sie hinterlässt ihm nicht nur einen Abschiedsbrief, sondern überträgt ihm auch die Verantwortung für Leia. Da Colin nicht der Vater des Kindes ist, steht er in vielerlei Hinsicht vor einer gewaltigen Herausforderung. Als Summer in sein Leben stolpert, ahnt er nicht, wie tief ihm diese wunderbare Frau nach einer gemeinsamen Nacht unter die Haut gehen wird. Doch genau diese Zuneigung ist es, die ihm das Wichtigste auf der Welt wieder wegnehmen kann: Leia.

Maddie Holmes ist das Pseudonym von Simone Olmesdahl, unter dem sie zeitgenössische Liebesromane schreibt. Sie lebt zusammen mit ihrem Hunderudel in einem winzigen Dorf im Hochsauerland, wo ihre Ideen fließen. Die Autorin ist seit 2013 Mitglied bei der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren (DELIA).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 280
    Erscheinungsdatum: 11.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783903130111
    Verlag: Romance Edition Verlag
    Größe: 1859kBytes
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Summertime - Dein Herz bei mir

PROLOG

5 Monate zuvor

Colin

Ich wünsche mir, ich wäre ein Jediritter des alten Ordens. Wäre ich einer, würde es mir gerade nicht dermaßen beschissen gehen. Der alte Jedi-Orden hielt sich an einen Kodex, der ihnen romantische Gefühle und Leidenschaft verbot, denn die Liebe verleitet einen schneller dazu, der dunklen Seite der Macht zu verfallen. Dem alten Orden war es untersagt, Beziehungen einzugehen oder zu heiraten. Sie sollten keine Familien gründen. Nun, zumindest im letzten Punkt habe ich mich wie einer der alten Friedenswächter aus den Star Wars -Filmen verhalten und den Kodex nicht gebrochen, wie Erica mich gerade zerbricht.

Ich sollte in tausend Teile zersplittert neben dem harten Stuhl auf dem Boden liegen, aber aus irgendeinem Grund sitze ich immer noch aufrecht und warte darauf, dass Dr. Connor zurück in das Besprechungszimmer kommt. Vielleicht, weil mich das winzige Geschöpf im weißen Strampelanzug davon abhält, Schwäche zu zeigen. Mit einem schlafenden Baby auf dem Schoß zerspringt man nicht, sondern man reißt sich verdammt noch mal zusammen.

Meine Schwester stützt die Ellenbogen auf den Schreibtisch vor uns, während sie mich nachdenklich ansieht. Ich kann ihren Blick seit geraumer Zeit auf meinem Gesicht fühlen. Darleen ist vierundzwanzig, drei Jahre jünger als ich, aber trotzdem die Erwachsenere von uns beiden. Ich habe sie angerufen, weil ich nicht wusste, was ich sonst tun sollte, als ich Ericas Abschiedsbrief auf dem Nachttisch neben dem leeren Krankenhausbett fand.

Abschiedsbrief . Wie lächerlich. Die aus ihrem Taschenkalender herausgerissene Seite ist bestenfalls eine Nachricht. Sechs Zeilen in kleiner Handschrift. Ich kenne Erica von Kindheit an und bin mit ihr seit unserem Collegeabschluss verheiratet. Ich habe dieser Frau Dinge verziehen, die nicht verzeihbar sind, und monatelang dafür gekämpft, das Versprechen zu halten, das ich ihr vor vier Jahren auf dem Standesamt in Las Vegas gegeben habe: sie bis ans Ende unserer Tage zu lieben.

Gerade bin ich nicht sicher, ob meine Liebe diesen Moment überleben kann. Zur Hölle, ich weiß nicht mal, wie ich ihn überstehen soll.

Ich schaffe das nicht, Colin. Es fühlt sich alles wie ein gigantischer Fehler an. Ich kann nicht an unserer Ehe festhalten, die schon längst verloren ist, und ich kann das Baby nicht benutzen, um zu flicken, was sich nicht mehr zusammenflicken lässt. Wir beide wissen, sie ist bei dir besser aufgehoben. Pass gut auf sie auf. Und bitte, such nicht nach mir. Ich muss mich erst mal selbst wiederfinden.

Alles Gute, Erica.

Herzloses Miststück. Sie überträgt mir die Verantwortung für ein Kind, das ihr ein fremdes Arschloch gemacht hat - während unserer Ehe. Das Baby ist bei mir besser aufgehoben? Witzig. Erica kann das nur ironisch gemeint haben. Jeder, der mich kennt, würde mir nicht mal die Betreuung für einen Hund überlassen.

"Du bist blass", meint Darleen und nimmt endlich ihren forschenden Blick von mir.

"Sei froh, dass ich nur blass und nicht tot umgefallen bin", entgegne ich humorlos. "Ich fühle mich hundeelend."

"Sie wird schon wieder auftauchen. Ich meine, sieh dir die Kleine an. Sie ist bezaubernd. Erica wird sie wahrscheinlich schon vermissen und spätestens heute Abend reumütig bei euch Zuhause an die Tür klopfen."

Ich hebe misstrauisch die Augenbrauen. Meine Schwester ist mir ähnlich. Nicht nur optisch mit ihren dunklen Augen und Haaren, die sie wie ich heute zu einem kleinen Zopf gebunden trägt. Vor allem ist sie ein heilloser Optimist und versprüht ständig gute Laune. Auch mir scheint meistens die Sonne aus dem Hintern und ich muss mich nicht einmal besonders dafür anstrengen. Außer jetzt. Den Schlag, den Erica mir verpasst hat, steckt selbst Colin-mit-mir-kann-man-es-jamachen-Palmer nicht so einfach weg.

"Du kennst sie nicht." Erica ist ... unbere

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