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Susan Mallery - Liebe und Familie von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.06.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Susan Mallery - Liebe und Familie

(K)EINE GANZ NORMALE FAMILIE Was die attraktive Erin ihm mitzuteilen hat, stellt das zurückgezogene Singleleben des Collegedozenten Parker Hamilton komplett auf den Kopf: Er hat eine fünfjährige Tochter - die Folge einer längst vergessenen Liebesnacht mit Erins Schwester. Künftig steht Familienleben auf dem Stundenplan ... ENTSCHEIDUNG DES HERZENS In einer Minute liebevoll, in der nächsten eiskalt: Jeff rettet Ashley und ihre Tochter aus höchster Not, danach ist er abweisend und kühl? aus Angst vor zu viel Nähe? Ashley will dem Millionär zeigen, was Liebe bedeutet. Und versinkt selber in einem Strudel der Gefühle... DIE KRAFT DER LIEBE Nicht blond, nicht kurvig - Computerexpertin Nicki weiß, sie ist nicht der Typ Frau, den Zane Rankin mag. Und sie kennt ihren Boss und alten Freund genau. Deshalb will sie - obwohl heimlich in ihn verliebt! - erst ablehnen, als er sie nach einer Party zu sich einlädt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 404
    Erscheinungsdatum: 21.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733736156
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 8649 kBytes
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Susan Mallery - Liebe und Familie

1. KAPITEL

Es gab Probleme.

Jeffrey Ritter spürte es, noch bevor er das blinkende Lämpchen am Armaturenbrett seines Wagens sah. Um fünf Uhr morgens hätten die Büroräume des Sicherheitsdiensts Ritter & Rankin verlassen sein sollen. Das Blinklicht verriet jedoch, dass das nicht der Fall war.

Jeff betätigte mehrere Tasten an der Konsole, um die Sachlage zu prüfen. Die Eingangstüren waren verschlossen, aber Innentüren waren offen. Außerdem brannten Lichter, wie er erkannte, als er den Haupteingang erreichte. Die Glastüren wirkten zerbrechlich, hätten aber sogar einer kleinen Bombe standgehalten.

Probleme, dachte er erneut, als er den Motor abschaltete und hinaus auf den nassen Asphalt stieg. Es regnete nicht, aber die Luft war drückend und feucht, als ob sich die Schleusen des Himmels jeden Augenblick über Seattle öffnen würden.

Jeff ging zum Kofferraum, nahm seine Spezialfeuerwaffe heraus und steckte sie in das extra angefertigte Halfter. Dann griff er zu dem schwarzen Betäubungsgerät, das geschaffen war, um einen Angreifer zu lähmen, ohne ihm dauerhaften Schaden zuzufügen. Er schaltete seinen Piepser auf Standby, so dass er mit einem einzigen Knopfdruck seinen Partner wie auch die Obrigkeiten verständigen konnte. Für gewöhnlich zog er die Behörden nicht hinzu, doch sein Büro lag in der Innenstadt von Seattle, und die örtliche Polizei hätte eine Schießerei im Morgengrauen nicht unbedingt begrüßt.

Er wandte sich dem stillen Gebäude zu. Nichts sah ungewöhnlich aus. Aber das war seiner Erfahrung nach gewöhnlich. Die Gefahr kündigte sich selten mit einem Neonschild an.

Leise ging er zum Seiteneingang, der kein Türschloss aufwies. Nur ein kleiner Tastenblock gewährte Zugang. Er tippte den Code ein und wartete. Wenn jemand in dem kleinen Vorraum lauerte, öffnete sich die Tür nicht. Doch ein leises Klicken verriet die Entriegelung des Schlosses, und er trat ein.

Der kleine Raum bestand an drei Seiten aus Spiegelglas. Jeff duckte sich und spähte den Korridor zur Linken entlang. Nichts. Aus den Augenwinkeln erhaschte er eine Bewegung zur Rechten. Doch als er den Kopf wandte, regte sich nichts mehr. Verdammt.

Immer noch in geduckter Haltung drückte er auf einen verborgenen Knopf, um sich Zugang zum Korridor zu verschaffen. Lautlos lief er in die Richtung der Bewegung. Er zückte Feuerwaffe und Betäubungsgerät, bog um die Ecke - und blieb abrupt so reglos stehen, als wäre er von seiner eigenen Waffe betäubt worden.

Während er die Waffen hinter dem Rücken versteckte, richtete er sich auf. Er war sich nicht bewusst, einen Laut von sich gegeben zu haben, doch der Eindringling drehte sich um und blickte ihn an.

"Du musst leise sein, weil Mommy schläft."

Im Bruchteil einer Sekunde hatte er die nähere Umgebung abgecheckt und erkannt, dass keinerlei Gefahr drohte, zumindest nicht im üblichen Sinne, und das war unangenehm. Er wusste, wie er sich zu verhalten hatte, wenn er es mit Aufständischen oder Terroristen zu tun hatte. Aber er hatte absolut keine Erfahrung mit Kindern, und schon gar nicht mit kleinen Mädchen mit großen blauen Augen.

Die Kleine erschien ihm winzig, reichte ihm gerade bis zur Oberschenkelmitte. Dunkle Locken glänzten im Schein der Deckenbeleuchtung. Sie trug einen pinkfarbenen, mit Kätzchen bedruckten Pyjama und flauschige Hausschuhe, und sie hielt eine weiße Plüschkatze im Arm.

Er blinzelte, fragte sich halb, ob sie nur ein Trugbild war. Doch sie blieb starrsinnig real, ebenso wie die Frau, die neben ihr auf dem Boden lag.

Mit Erwachsenen vermochte Jeff umzugehen. Er sah den Reinigungswagen neben ihr, ihre abgetragene Kleidung, ihre geschlossenen Augen, ihre geröteten Wangen und ihre schweißnasse Stirn. Selbst auf die Entfernung von mehreren Metern spürte er ihr Fieber.

"Mommy arbeitet ganz doll", teilte das kleine Mädchen ihm mit. "Sie ist echt müde. Ich bin vorhin aufgewacht und wollte mit ihr re

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