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Tage und Nächte im Paradies von Wood, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tage und Nächte im Paradies

Einen Moment lang glaubt Zach, eine Waldfee zu sehen: zierlich, in den langen dunklen Locken duftende Wiesenblumen und Efeu. Hinreißend - bis er erfährt, dass Catherine auf dem Grundstück lebt, das er kürzlich geerbt hat. Am liebsten hätte er es, wenn sie wegzöge - doch zu spät: Zach, der in der Großstadt hektisch und ungeduldig ist, kann sich Catherines Bann nicht entziehen. Jeden Abend besucht er sie, und schließlich verbringen sie eine aufregende Liebesnacht. Heiße Gefühle erwachen. Da taucht Zachs Exfrau auf und will Catherines Traummann zurückerobern ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942747
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 257 kBytes
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Tage und Nächte im Paradies

4. KAPITEL

"Diese ganzen Schlüssel!" Zach drehte das große Schlüsselbund in der Hand und versuchte, den richtigen Schlüssel für die Haustür zu finden.

"Er sieht aus wie dieser", sagte Catherine ruhig. Sie hob das Band, das an ihrer Taille hing, und suchte Ediths' Schlüssel zum Vergleich heraus.

Zach verspannte sich. "Sie haben einen Schlüssel ?" fragte er so entsetzt, als hätte sie ein Verbrechen begangen.

"Ich habe die vorherige Besitzerin oft besucht", erklärte sie. Ihre Stimmung war denkbar schlecht. "Sie hat mir einen gegeben, damit ich selbst reinkommen kann."

Er kniff die Augen zusammen und musterte sie. "Sind Sie nach Ihrem Tod auch im Haus gewesen?" erkundigte er sich argwöhnisch.

"Sie meinen, ob ich etwas gestohlen habe?" konterte Catherine von oben herab. "Messingbeschläge? Einen Marmorkamin oder vielleicht eine Treppe?"

"So etwas kommt vor", erwiderte er ungerührt. "Allerdings schätze ich, dass Sie einen Diebstahl nicht zugeben würden."

Wie konnte er nur so unverfroren sein? Sie atmete tief durch, um sich zu beruhigen. Gewalt lag ihr nicht.

"Ich habe nichts gestohlen. Ich habe das Haus nicht mehr betreten, seit ich Edith in ihrem Bett gefunden habe", informierte sie ihn mit bebender Stimme.

"Sie haben sie gefunden?" Fast schien es, als wollte er ihr sein Mitgefühl ausdrücken, doch er schaffte es noch rechtzeitig, sich zu beherrschen. "Hm, dann muss ich Ihnen wohl glauben", fügte er stattdessen unwirsch hinzu und betrachtete dabei nachdenklich ihren Mund.

"Sie können sich auch umhören." Ärgerlich presste Catherine die Lippen zusammen. "Dann wissen Sie, dass ich ein ehrlicher Mensch bin."

Zu ihrem Unbehagen musterte er sie nun eingehend. Sie errötete und senkte schnell den Blick.

"Glauben Sie ja nicht, ich würde das nicht tun!" sagte er scharf.

Rebellisch sah sie zu ihm auf. "Haben Sie denn überhaupt keine Menschenkenntnis?"

Zach schien zusammenzuzucken und sich in sich selbst zurückzuziehen. Die Kälte, die er ausstrahlte, ließ sie frösteln.

"Ich traue grundsätzlich keinem Menschen, bis ich den Beweis für seine Integrität habe."

"Dann fällt es Ihnen bestimmt schwer, Freunde zu finden", bemerkte Catherine trocken.

Wütend funkelte er sie an. "Ich hätte gern den Schlüssel."

Sie warf ihm einen spöttischen Blick zu, bevor sie den Schlüssel von dem Schwimmkorken nahm. Zweimal war das Schlüsselbund bereits in den Fluss gefallen und dank des Korkens nicht auf den Grund gesunken.

Okay, sie hatte es vermasselt. Aber sie würde sich von Zach Talent nicht schikanieren lassen. Und wenn sie die Insel dafür verlassen musste, dann war es eben ihr Schicksal. Sie hatte noch nie einen Menschen verabscheut, weil sie stets in jedem noch etwas Gutes entdeckte. Dieser Typ hatte allerdings überhaupt keine positiven Eigenschaften.

Und ihm gehörte jetzt Ediths' Insel! Catherine bezwang ihren Kummer und hob herausfordernd das Kinn.

"Hier, nehmen Sie ihn." Sie hielt ihm den Schlüssel hin. "Ich brauche ihn nicht mehr."

"Stimmt genau", bestätigte Zach leise und nahm ihn ihr ab.

Catherine warf ihr Haar zurück und atmete tief ein. Am liebsten hätte sie Feuer gespuckt und Zach in ein Häuflein Asche verwandelt!

"Nein. Sie sind ganz anders als Edith. Sie war so lieb und nett. Ich werde also bestimmt nicht vorbeikommen und Rommé mit Ihnen spielen. Oder Ihnen dabei helfen, Ihre Laken zu stopfen, oder im Bad einen Regenbogen an die Wand malen."

Sichtlich erstaunt über ihren Wutausbruch, zog Zach eine Braue hoch und sah ihr tief in die Augen. Erschrocken stellte sie fest, dass ihr Herz schneller zu klopfen begann, und fasste sich dorthin.

Ein sanfter Ausdruck huschte über sein Gesicht. Es dauerte nur wenige Sekunden, doch in diesem kurzen Moment, als ein verlangender Ausdruck in seine Augen trat und ein Lächeln seine Lippen umspielte, fühlte s

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