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Tausend Worte ... von Dean, Alyssa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.01.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tausend Worte ...

Fünfzig Männer darf Reporterin Tara interviewen, um die Eigenschaften 'echter' Männer zu ergründen. Von Vier-Augen-Gesprächen ist dabei aber keine Rede, denn der Schriftsteller Chase Montgomery soll Tara bei dem Projekt zur Seite stehen. Und der entspricht nun mal so gar nicht ihrem Idealbild eines Mannes! Zumindest nicht, bis er mit ihr eine heiße Liebesszene aus seinem Roman nachstellt. Und das macht Lust auf mehr als Worte ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 130
    Erscheinungsdatum: 29.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733775940
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1110 kBytes
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Tausend Worte ...

1. KAPITEL

Gute Männer sind schwer zu finden. Ist Ihnen Ihr Traummann noch nicht begegnet? Verzweifeln Sie nicht, meine Damen. Es lohnt sich, auf den Richtigen zu warten. Sie werden ihn erkennen an seiner liebenswürdigen und optimistischen Lebenseinstellung, seiner zupackenden Art und dem Selbstvertrauen, mit dem er das Leben meistert. Glauben Sie mir, der Richtige wartet an der nächsten Ecke auf Sie.

Aus: "49 Punkte, an denen Sie Ihren Traummann erkennen" in "Real Men", April 1949

"Offensichtlich halte ich mich immer an den falschen Ecken auf", murmelte Tara. Sie saß in Charlenes Büro und las in der ersten Ausgabe der 1949 gegründeten Zeitschrift Real Men . Die Überschrift des Artikels stand auf der linken Seite, auf der rechten zeigte ein Schwarz-Weiß-Foto eine junge Frau, die zu einem etwa gleichaltrigen Mann in Anzug und Krawatte emporblickte. Sie schien einfach hingerissen zu sein, was angesichts ihres sehr attraktiven Gegenübers leicht zu verstehen war.

"Was hast du gesagt?" Charlene Mortimer-Phelps, Redakteurin bei Real Men , sah hoch und blickte Tara überrascht an.

"Genau das behaupten sie in diesem Artikel. 'Der richtige Mann wartet an der nächsten Ecke auf Sie.' Diese Erfahrung habe ich noch nie gemacht, Charlene. Und dabei bin ich schon in vielen Städten gewesen und bin um viele Ecken gegangen. Das Einzige, was mir begegnet ist, war ein Straßenräuber."

"Ich verstehe nicht ganz ..."

"Und so was hatten sie bestimmt nicht gemeint. Hör zu." Tara hob die Zeitschrift hoch und las vor: "'Gehören Sie zu den Frauen, die sich nicht entscheiden können? Keine Sorge! Männer sind im Allgemeinen sehr entscheidungsfreudig. Ob es darum geht, was Sie essen, was Sie anziehen oder wohin Sie gehen, der richtige Mann wird keine Schwierigkeiten haben, eine Entscheidung für Sie zu fällen.'" Sie ließ die Zeitschrift wieder sinken. "Sag mir ehrlich, wann ist dir das letzte Mal ein solcher Mann begegnet?"

Charlene hob leicht die Augenbrauen. "Ich kann mich nicht daran erinnern."

"Ich mich auch nicht." Tara lehnte sich zurück. "Der einzige Mann mit diesen Qualitäten, den ich kenne, war mein Vater. Das wäre ein Mann für dich gewesen. Charmant, höflich, gut aussehend." Sie seufzte leise. Ihr Vater war schon vor Jahren gestorben, aber sie hatte viele schöne Erinnerungen an ihn. "Mir ist noch nie jemand wie er begegnet."

"Wirklich nicht?" Charlene wirkte abwesend. "Keine Sorge, eines Tages wirst auch du jemanden treffen, der zu dir passt."

"Dieser Tag war bestimmt nicht der letzte Sonnabend. Du kannst dir nicht vorstellen, wie diese Verabredung ablief! Dennis schien vollkommen in Ordnung zu sein, als ich ihn kennenlernte, aber er entpuppte sich dann als das absolute Gegenteil. Er war weder charmant noch höflich und ganz sicher nicht entscheidungsfreudig. Er schleppte mich von einem Restaurant zum nächsten, wohl weil er hoffte, etwas Billigeres zu finden." Tara legte die Zeitschrift wieder auf den Tisch. "Mir ist noch nie jemand begegnet, der so ist wie der Mann hier in dem Artikel."

"Das wundert mich nicht. Der Artikel wurde 1949 geschrieben. Seitdem hat sich vieles verändert, auch die Männer."

Tara sah sich das Foto des gut gekleideten Mannes noch einmal an. Er war nicht nur attraktiv, er wirkte auch liebenswürdig, optimistisch und weltgewandt. "Das kann man wohl sagen." Liebenswürdig und weltgewandt war keiner der Männer gewesen, mit denen sie ausgegangen war. Sie wirkten eher unbeholfen und waren Taras Meinung nach meistens zu leger angezogen.

"Und hier fängt deine Aufgabe an." Charlene lächelte leicht. "Wie du selbst sagst, der Artikel über den richtigen Mann ist vollkommen veraltet. Du sollst ihn auf den neuesten Stand bringen."

Tara arbeitete seit über drei Jahren als freie Mitarbeiterin für Real Men , aber sie hatte manchmal immer noch Schwierigkeiten zu verstehen,

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