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The Brightest Stars - attracted Roman von Todd, Anna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
9,99 €
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The Brightest Stars - attracted

Stars need darkness to shine
Die 20-jährige Karina konzentriert sich ganz auf ihren Job in einem Massagestudio und will ansonsten einfach nur ihre Ruhe haben. Liebe endete für sie immer im Chaos, und deshalb verfolgt sie eine strikte No-Dating-Policy. Eines Tages taucht ein neuer Kunde auf: Kael ist immer freundlich und hat eine unendlich sanfte Ausstrahlung. Er zieht Karina auf geheimnisvolle Art und Weise an, und langsam öffnet sie sich. Doch plötzlich wird Karina durch Kael in eine Welt hineingezogen, die noch düsterer ist als ihre eigene - und voller Leidenschaft.

Anna Todd ist die New York Times-Bestseller-Autorin der After-Serie. Sie war schon immer eine begeisterte Leserin und schrieb die Geschichte um Tessa und Hardin auf ihrem Smartphone auf Wattpad. Innerhalb kürzester Zeit wurde sie zur meistgelesenen Serie der Plattform. Die gedruckte Ausgabe wurde 2014 veröffentlicht, ist seitdem in über 30 Sprachen erschienen, verkaufte sich über 8 Millionen Mal weltweit und war in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Anna Todd lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann in Los Angeles. Mehr über die Autorin auf AnnaTodd.com, bei Twitter unter @imaginator1d, auf Instagram unter @imaginator1d und auf Wattpad unter Imaginator1D.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 10.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641227142
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: The Brightest Stars 1
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The Brightest Stars - attracted

24

"Trägst du immer Uniform?", fragte ich Kael in der Lebensmittelabteilung. Das Rad unseres Einkaufswagens quietschte und blockte nervigerweise immer wieder. Ich hatte Kael auf dem Parkplatz meine Einkaufsliste gegeben und ihn gebeten, sie festzuhalten. Er hatte nicht geantwortet, was ich als Ja wertete.

"Nein."

Ich sah ihn an, versuchte, ihn zum Weiterreden zu animieren. "Scheint aber so." Ich lächelte, um meinen Worten die Schärfe zu nehmen, aber er sah mich gar nicht an.

"Ich habe keine Klamotten dabei."

Scheiße. "Oh. Sorry. Darüber habe ich gar nicht nachgedacht. Wo sind sie denn? Soll ich dich irgendwo hinfahren, damit du sie abholen kannst?"

Er griff nach einer Schachtel Cini Minis. Zumindest hatte er, was Cornflakes anging, einen guten Geschmack. Er legte seine Sachen in den Korb vorn am Einkaufswagen, wo sonst die Kinder sitzen.

"Keine Ahnung, wo sie sind." Er wirkte verstört. Es fiel mir mit jedem Tag leichter, ihn zu durchschauen. Zugegeben, eigentlich waren es erst zwei Tage, aber dennoch. Ich würde ihn knacken, langsam, aber sicher. Sein Gesicht sprach nämlich eigentlich Bände.

"Wollte später ins Einkaufszentrum. Oder zu Kohl's. Egal."

Wir kamen an einem älteren Mann vorüber, der Kael und mich ein paar Sekunden zu lang musterte. Ich bemerkte seinen eindringlichen Blick, der zwischen uns hin und her wanderte, und meine Nackenhaare stellten sich auf. Der Mann verschwand um die Ecke. Ich wollte es Kael sagen, aber dann fand ich mich plötzlich paranoid und beschloss, dem muffigen, alten Mann nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

"Ich muss bis um vier arbeiten, aber danach könnte ich dich fahren, damit du dir was zum Anziehen kaufen kannst", bot ich an.

Der Laden war wie immer total voll. Die niedrigen Preise und die Steuervergünstigung waren mir das Gedränge aber eigentlich nicht wert. Lieber hätte ich eine zusätzliche Schicht gearbeitet, als hinter einem randvollen Einkaufswagen herumzustehen.

Kael deutete auf den nächsten Gang, in dem sich die Tiefkühltruhen befanden. "Du weißt schon, dass es Ubers und Taxis gibt, oder?"

Ich funkelte ihn an. "Ich wollte nur nett sein."

"Weiß ich. War nur Spaß." Seine Stimme klang leicht, so hatte ich sie noch nicht gehört. Meine Haut prickelte, und ich wandte den Blick ab.

"Ha. Ha", neckte ich zurück.

Meine Kehle schmerzte. Daran würde ich mich immer erinnern, an die Art, wie er Schmerz in Körperteilen hervorrief, die ich bis dahin noch nie wahrgenommen hatte. Dafür würde ich ihm immer dankbar sein.

"Also, soll ich dich nun hinfahren oder nicht? Könntest du mir die Minipizzen da geben? Die rote Schachtel." Ich deutete hinter ihn.

"Wenn du willst. Ich meine, ich schlafe ja schon in deinem Sessel, dränge mich bei Familienessen auf und esse deine Müsliriegel."

"Du hast meine Müsliriegel gegessen?"

Er lachte. Hätte ich mich nicht umgedreht, hätte ich es glatt verpasst, so schnell war es wieder vorbei.

"Ich kaufe dir eine neue Schachtel." Offenbar wollte er niemandem etwas schuldig sein.

"Ich wäre ja normalerweise höflich und würde ablehnen, aber meine Stromrechnung ist diesen Monat verdammt hoch, also tu dir keinen Zwang an." Ich stieß ihm spielerisch gegen die Schulter. Er spannte sich an. Die Veränderung war winzig wie ein Nadelstich, aber ich spürte sie im ganzen Körper.

Kael wich einen Schritt vor mir zurück, als wir weitergingen. Die Musik über uns kam mir plötzlich lauter vor. Ich fühlte mich unwohl. Verlegen. Als ob gestern Nacht irgendetwas aufgebrochen war. Wahrscheinlich machte ein Gespräch in Unterwäsche um vier Uhr nachts so was mit einem. Kael schien heute anders. Offener. Fast schon gesprächig. Doch immer noch wunderte ich mich. Flirtete er mit mir? Es fühlte sich so an - und auch wieder nicht.

"Sorry", sagte ich schließlich, nachdem wir eine Weile gar nichts gesagt hatten. Wir stan

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