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The Difference Between Us von Higginson, Rachel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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The Difference Between Us

Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und doch perfekt füreinander sind ... Molly Maverick ist verflucht. Zumindest wenn es darum geht, Mr Right zu finden. Die junge Grafikerin hat es daher aufgegeben, nach der einen großen Liebe zu suchen. Bis sie Ezra Baptiste trifft. Der Restaurantbesitzer ist attraktiv, erfolgreich und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Das Letzte, woran Molly denkt, ist, dass er ein Auge auf sie geworfen haben könnte. Sie sind einfach zu verschieden. Und doch kribbelt es, wenn Ezra sie nur ansieht ... 'Dies ist einer jener Romane, an den man noch lange denkt, auch wenn man schon längst die letzte Seite gelesen hat!' NATASHA IS A BOOK JUNKIE Band 2 der Serie rund um Gegensätze, Liebe und Food - warmherzig, romantisch und sexy Rachel Higginson wurde in Nebraska geboren und verbrachte ihre College-Jahre damit, die Welt zu bereisen. Sie verliebte sich in Osteuropa, Paris, Indisches Essen und die wundervollen Strände von Sri Lanka. Heute ist sie verheiratet und hat fünf wunderbare Kinder.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 396
    Erscheinungsdatum: 30.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310407
    Verlag: LYX
    Originaltitel: The Difference Between Us
    Größe: 1766 kBytes
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The Difference Between Us

1. KAPITEL

Ich kam fünfzehn Minuten zu spät zur Besprechung.

Und schon gab es Mord und Totschlag ...

Nein, Scherz!

Ganz so schlimm war es nicht. Zumindest beging niemand einen Mord. Es fand lediglich, wie jeden Montag Punkt vier Uhr, unser wöchentliches Planungsmeeting statt, ob es regnete oder die Sonne schien, bei Schneesturm oder Erdbeben, selbst eine Zombieapokalypse hätte das nicht verhindert. Mein Dinosaurier von Chef hatte Gewohnheiten, denen er nie untreu wurde.

Also fand sich jeden Montag zur selben Zeit das gesamte Personal der Marketingagentur SixTwentySix in dem schicken Konferenzzimmer im achten Stock ein und zog gegeneinander in den Kampf. So kam es mir zumindest vor. Mein Chef, Mr Tucker - von mir auch gern 'der Alte' genannt - thronte am Tischende. Er schlug mit seiner Faust wie mit einem Richterhammer auf den Tisch, wenn meine Kollegen und ich uns über begehrte Kunden und Teamleiterpositionen stritten und geschickt versuchten, weniger attraktive Projekte abzuschieben.

Weil ich ein kleiner Fisch in einem Meer voller Haie war, konnte man sich ausrechnen, bei wem die weniger prestigeträchtigen Projekte landeten.

Eine Familienversicherung braucht ein neues Logo? Etwas Modernes, das ins Auge sticht, aber weiter dem ähneln soll, das sie seit achtzehn Jahren verwendet? Wer bekommt den Auftrag? Ich natürlich.

Eine Zahnarztpraxis, die mit schicken Social-Media-Grafiken neue Patienten ködern will? Ja, auch dafür bin ich die richtige Frau.

Eine winzige Baptistenkirche, der jemand PowerPoint erklären soll? Hallo Welt, ich kenne mich mit PowerPoint höllisch gut aus.

"Treiben Sie diesem Programm den Teufel aus, damit wir es sonntagmorgens zum Gottesdienst verwenden können." Mit ungefähr diesen Worten hatte mich der Pastor um Hilfe gebeten.

Ich war Mädchen für alles, der Magnet für die ödesten Routineaufträge. Im Moment gab ich mich damit zufrieden, denn immerhin konnte ich meine Rechnungen bezahlen und hegte die berechtigte Hoffnung, irgendwann befördert zu werden. Ich verdiente mir meine Sporen mit Logos und PR -Bildern, aber in naher Zukunft würde ich sechsstellige Social-Media-Kampagnen und stadtweite Werbeaktionen betreuen.

Das war mein Fünfjahresplan. Samt dem Vorsatz, hin und wieder pünktlich zu Besprechungen zu erscheinen.

Mein Chef thronte auf seinem Stuhl und verfolgte zornig jeden meiner Schritte, als ich mich auf Zehenspitzen zu meinem Platz schlich. Zumindest versuchte ich zu schleichen, was auf acht Zentimeter hohen Stöckelschuhen nicht einfach ist. Das Klackern der Absätze auf dem Parkett zog alle Blicke auf mich.

Ich winkte matt, den Planer in der Hand, und ignorierte das Feixen meiner blasierten Kollegen. Sie hielten sich für die Allergrößten, weil sie einen sicheren Job und ein Sparkonto ihr Eigen nannten. Ich war schon froh, dass ich überhaupt einen Platz am Tisch hatte.

Mit siebenundzwanzig Jahren war ich die jüngste Grafikdesignerin in dieser halsabschneiderischen Werbeagentur und wurde nicht gerade mit Zulagen überschüttet. Meine Kollegen blickten auf mich herab, meine Kunden unterschätzten mich, und mein Chef konnte sich nur mit Mühe daran erinnern, dass er mich nicht als Sekretärin eingestellt hatte.

Jeden Tag wartete ich insgeheim darauf, dass mich Mr Tucker in sein Büro zitieren, eine buschige Augenbraue heben und sagen würde: "Wir schätzen, was Sie für uns geleistet haben, Holly, aber unsere Wege werden sich ab sofort trennen, denn wir ziehen eine andere, pünktlichere Richtung vor."

Ich quetschte mich zwischen zwei ledernen Drehstühlen zu dem einzigen freien Platz durch, legte rasch meinen Planer auf den Tisch und verbarg mein Handy im Schoß. Ganz vollendeter Profi zog ich mir einen Stift aus dem Dutt, schlug die Füße überkreuz und lehnte mich aufmerksam nach vorn.

"Nett, dass Sie sich auch noch zu uns gesellen, Mi

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