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The Offer Liebe mich nicht ... - Roman von Halle, Karina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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The Offer

Auch wenn sie ihm nicht traut, sie kann ihm nicht wiederstehen ... Nicola ist stolze alleinerziehende Mutter einer Fünfjährigen und verlässt sich schon lange nicht mehr auf Männer. Doch als sie ihre Wohnung verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, als dem wohlhabenden Bram McGregor zu vertrauen und in eines seiner Apartments zu ziehen. Der Haken an der Sache: Der schottische Bad Boy wohnt gleich nebenan und macht ihr das Leben ziemlich schwer. Doch gerade seiner störrischen und mysteriösen Art kann sich Nicola nicht entziehen... Karina Halle war Reise- und Musikjournalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Mittlerweile ist sie eine erfolgreiche Self-Publisherin und New York Times-Bestsellerautorin. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrem Hund auf einer Insel vor der Küste Britisch-Kolumbiens.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 17.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641227067
    Verlag: Heyne
    Serie: Being with you .2
    Originaltitel: The Offer
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The Offer

Prolog

Ein halbes Jahr zuvor

Nicola

"Lebe, ohne zu bereuen."

"Was hast du gesagt, Süße?"

Langsam hob ich den Blick von dem Fleck Rasen, auf den ich die letzten fünf Minuten gestarrt hatte, und erblickte die Silhouette eines großen Mannes, der im Licht der Scheinwerfer auf mich zukam. Ich blinzelte ein paarmal, dann sah ich wieder auf den Boden. Sein Gesicht lag im Dunkeln, aber ich wusste, wer er war. Der schottische Akzent verriet mir alles, was ich wissen musste.

Ich räusperte mich und trank das Glas Wein aus, das ich in der Hand hielt. Der Lärm von der Hochzeitsparty ließ allmählich nach, und ich war erstaunt, dass Bram McGregor noch da war. Er war Trauzeuge und ich Trauzeugin, aber ich hielt ihn nicht für den Typ, der irgendwo länger blieb, nicht mal auf der Hochzeit seines eigenen Bruders. Beim Anblick jedes weiblichen Wesens, mich eingeschlossen, das in weniger als fünf Meter Entfernung vorüberging, hatte Bram die Brauen hochgezogen, und während der Trauung hatte er so gelangweilt gewirkt, dass es aussah, als müsste er ein Gähnen unterdrücken.

"Sorry." Erneut räusperte ich mich. "Hab mit mir selbst geredet."

"Verstehe", sagte er und setzte sich neben mich auf die steinerne Bank. Er duftete leicht nach Zigarren und Sandelholz.

Wir befanden uns auf dem Rasen hinter dem Tiburon Jachtclub, in dem die Hochzeit stattgefunden hatte. Unerwartet war ich auf diese Bank und den Garten gestoßen, und im Hintergrund funkelten die Lichter der Stadt über der Bucht von San Francisco. Ich war müde und wollte ins Bett, und bevor ich zurück zu meiner Wohnung fuhr und den Babysitter ablöste, wollte ich gern noch einen Augenblick allein sein. Obwohl meine beste Freundin Stephanie an diesem Tag einen großartigen Burschen geheiratet hatte, Brams Bruder Linden - ich freue mich wirklich für sie! -, war es trotzdem eine Hochzeit, und ich war Single und fühlte mich deswegen jeden Tag schlechter.

"Aha. Lebe, ohne zu bereuen", wiederholte er, stützte die Ellbogen auf die Knie und faltete die Hände. Wäre ich nüchtern gewesen, hätte es mich in Verlegenheit gebracht, dass er mich bei einem Selbstgespräch ertappte, aber so, wie die Dinge nun mal lagen, war es mir völlig egal. Was Bram von mir dachte, war weiß Gott mein kleinstes Problem.

Ich zuckte mit den Schultern. "Das ist mein Motto."

Er schnaubte, und ich starrte ihn wütend an.

"Hey!", sagte ich und spürte, wie mein Gesicht heiß wurde. "Die meisten Menschen leben nach irgendeinem Motto."

Seine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. Er war ein attraktiver Mann, das musste man ihm lassen. Aber nachdem mein Ex mich nach der Schwangerschaft total verarscht hatte und die Erziehung unserer Tochter allein mir überließ, standen Playboys auf meiner Todesliste, und Bram McGregor war eindeutig ein Playboy. Was bedeutete, dass er so was wie das Feindbild Nummer eins war, nichts als Ärger und heiße Luft.

Mein Lebensziel bestand inzwischen darin, Ärger zu vermeiden. Ich würde bestimmt nichts mit ihm anfangen, nur weil er diesen schottischen Akzent, graue Augen, Grübchen in den Wangen und eine muskulöse Figur hatte. Neben weiteren schrecklichen Eigenschaften.

"Ich nicht", teilte er mir mit, wobei er mir in die Augen blickte und seine Mundwinkel sich hoben. "Aber zählt es auch, wenn anderen ein Motto zu dir einfällt?"

Ich wollte nicht fragen, wie er das meinte, aber irgendwie öffnete sich mein Mund von selbst, und ich biss an.

"Manchen Leuten fällt zu dir also ein Motto ein?"

Sein Grinsen wurde breiter. "Zumindest den Frauen."

"Verstehe", sagte ich und suchte nach einer intelligenten Antwort, die ihm einen Dämpfer versetzen würde. "Ist der Ruf erst ruiniert ..."

"... lebt sich's gänzlich ungeniert", führte er den Satz zu Ende. Er blickte in den dunklen Himmel und legte nachdenklich den Kopf schief. "Aber ich habe auch schon das hier gehört: Ei

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