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The Pact Versprich mir nichts ... - Roman von Halle, Karina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.10.2018
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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The Pact

Wenn ihr Verlangen siegt, könnte ihre Freundschaft scheitern ... Linden McGregor ist ein schottischer Bad Boy, der weiß, wie man Frauen erobert. Und seit einiger Zeit schon denkt er an nichts anderes als an seine beste Freundin Stephanie. Doch sie zu verführen wäre unmöglich. Stephanie Robson ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und sie weiß, dass Linden tabu ist. Auch wenn sie nicht leugnen kann, dass sie ihn will. Die beiden müssen sich nun entscheiden: Wollen sie ihrem Verlangen nachgeben, auch wenn ihre Freundschaft dabei auf dem Spiel steht? Karina Halle war Reise- und Musikjournalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Mittlerweile ist sie eine erfolgreiche Self-Publisherin und New York Times-Bestsellerautorin. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihrem Hund auf einer Insel vor der Küste Britisch-Kolumbiens.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 15.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641227074
    Verlag: Heyne
    Serie: Being with you .1
    Originaltitel: The Pact
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The Pact

Prolog

"Also, willst du mich heiraten?"

Ich bin so damit beschäftigt, was mit meinem Date heute Abend schiefgelaufen ist, dass ich kaum höre, was Linden sagt. Und das will was heißen, denn normalerweise höre ich ihm gebannt zu, egal, was los ist. Ich schätze, das Abendessen mit Mr. Arschgesicht war einfach zu viel für mich. Ich meine, welcher Typ trägt schon eine Ascotkrawatte und popelt sich in der Nase, während er dir gegenübersitzt?

"Steph", wiederholt er mit seinem leichten schottischen Akzent, und ich reiße die Augen endlich von den Blasen in meinem Bier los und sehe ihn an. Manchmal frage ich mich, warum ich mir überhaupt die Mühe mache, jemand anderen anzusehen, so verdammt attraktiv, wie er ist.

Außerdem ist er mein bester Freund. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er mich gerade gefragt hat, ob ich ihn heiraten will.

"Was?", frage ich, um mich zu versichern, dass ich richtig gehört habe.

Er lächelt mich an. Ich wünschte, er täte das nicht. Manchmal schnürt mir sein Lächeln die Luft ab. Das ist keine Übertreibung. Es ist unschön und heftig, und plötzlich wünschte ich, es wäre nicht so, weil ich, verdammt noch mal, gern atme.

"Ich habe dich gefragt, ob du mich heiraten willst?", fragt er, und mir wird klar, dass ich möglicherweise ein extrem wichtiges Gespräch nicht mitbekommen habe. Außerdem, Linden ... Hochzeit ... das passt nicht wirklich zusammen.

"Uaa", sage ich und verfluche die Hitze, die mir in die Wangen steigt. "Heiraten? Dich?"

Er zuckt die Schultern und trinkt auf seine nonchalante Art einen Schluck Bier. In der Bar ist es zu dieser Zeit sehr ruhig, bis auf die Musik, Faith No More's aggressives King for a Day , das James immer auflegt, wenn der Abend vorbei ist und er will, dass die Gäste gehen.

James Dupres, der Besitzer des Burgundy Lion, mein Ex und Lindens bester Freund, werkelt herum, wischt die Tische ab und wirft der Vierergruppe in der Ecke passiv-aggressive Blicke zu. Es sind die einzigen anderen, die zehn Minuten vor Feierabend noch in der Bar sind.

"Ja, mich", sagt Linden schließlich so beiläufig, als würden wir überlegen, welche Filme wir uns dieses Wochenende reinziehen wollen. "Ich meine nur, so ganz allgemein."

Ich starre ihn ein paar Sekunden lang an. Er sieht selbstbewusst aus wie immer und fährt sich mit den Fingern durch den Bart, während er zurückstarrt. Linden und ich stehen uns nah - so nah, wie man das in einer platonischen Mann-Frau-Freundschaft nur kann. Trotzdem haben wir über solche Themen nie gesprochen. Über unsere beschissenen Dates, ja. Aber über Heirat und die Zukunft und das, was wir wirklich vom Leben wollen? Nein.

"Damit ich das richtig verstehe", sage ich, finde aber nicht die passenden Worte. Ich atme tief durch. "Du fragst mich , ob ich dich heiraten will?"

Er seufzt und lehnt sich auf seinem Stuhl zurück, ein muskulöser Unterarm hängt über der Lehne, während seine Finger mit den Enden meiner gerade tiefschwarz gefärbten Haare spielen.

"Baby Blue", redet er mich mit meinem ganz persönlichen Spitznamen an, der daher rührt, dass ich bei unserer ersten Begegnung blaue Haare hatte, blau wie die karibische See. "Erzähl mir noch mal von deinem Date."

Ich sehe ihn an. "Lieber nicht, Cowboy." Mein Spitzname für ihn, weil er das kantige Aussehen und die gefurchten Brauen des jungen Clint Eastwood hat. Außerdem kann er manchmal ein chauvinistisches Arschloch sein, so wie die meisten stereotypen Revolverhelden.

"Okay. Und ich lasse mich auch lieber nicht darüber aus, warum meine letzten fünf Dates damit geendet haben, dass ich mir unter der Dusche einen runtergeholt habe."

Biiiiiiiiiiitte erspar mir die Vorstellung, wie du dir unter der Dusche einen runterholst , denke ich, oder das hier wird sehr schnell sehr unanständig . Zumi

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