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Throttle me - Halte mich b029 refname='Subtitle'¿ von Bliss, Chelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2019
  • Verlag: Sieben Verlag
eBook (ePUB)
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Throttle me - Halte mich

Was passiert, wenn eine ordentliche Mathelehrerin auf einen tätowierten Bad Boy Biker trifft? Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, oder vielleicht auch aus ... Suzy ist ein Kontrollfreak und plant ihr Leben detailliert durch und voraus. Als sie eine Autopanne hat, kommt ihr ein Mann zu Hilfe, der so ganz anders ist, als die Männer mit denen sie sonst ausgeht. Er ist tätowiert, mysteriös, männlich, fährt Motorrad und ist doch auch der perfekte Gentleman. City hatte sein Herz schon einmal einer Frau geschenkt, und wollte diesen Fehler eigentlich nicht mehr machen. Doch bei Suzy ist er bereit, das Risiko noch einmal einzugehen. Die Frage ist nur, ob Suzy ebenfalls dazu bereit ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 01.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864438684
    Verlag: Sieben Verlag
    Größe: 911 kBytes
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Throttle me - Halte mich

Kapitel 1

Die Dunkelheit

Suzy

Das Mondlicht fiel durch die Kiefern, die den Straßenrand säumten, und warf Schatten auf den Asphalt. Die kühle Luft, die monatelang ausgeblieben war, streichelte meine Haut. Ich drehte das Radio auf und sang mit Justin Timberlake Rock Your Body mit. Es gab nur die erfrischende Brise, Justin und mich.

Ich konnte es kaum erwarten, endlich ins Bett zu kriechen und mich in Träumen zu verlieren, die nichts mit meiner momentanen Realität zu tun hatten.

Der Abend war perfekt gewesen. Ich war mit meiner besten Freundin Sophia Essen gegangen, und obwohl ich von einem langen Arbeitstag erschöpft war, fühlte ich mich innerlich ausgeglichen. Mit Sophia zusammen zu sein, machte mich immer glücklich. Sie war wie eine Schwester für mich, besonders, als wir ein Jahr zusammengewohnt hatten. Seit sie ausgezogen war und mich allein zurückgelassen hatte, fühlte es sich an, als ob ein Teil von mir fehlte.

Ich tanzte mit dem Hintern auf dem Sitz, grölte den Text mit und wünschte mir jemanden, der all das tat, was in dem Lied beschrieben wurde. Noch nie hatte ich mich bei einem Mann so gefühlt, wie Justin über Frauen sang.

Plötzlich schüttelte sich das Lenkrad in meiner Hand und ein quietschendes Geräusch riss mich aus meiner Justin-Trance.

"Verdammter Mist", sagte ich und schlug auf das Lenkrad ein.

Der Wagen stotterte, bis ich am Straßenrand anhielt, und das gelbe Licht der Warnblinker spiegelte sich auf dem Asphalt.

Das Pech schien mich echt zu verfolgen.

Ich krallte mich ans Steuer und versuchte, meine gestressten Nerven zu beruhigen. Mir war klar gewesen, dass der Tag kommen würde, an dem mein Auto den Geist aufgab, doch ich hatte gehofft, es würde erst nach dem nächsten Gehaltsscheck geschehen. Aber keine Chance.

Ich sank mit der Stirn ans Steuer, schloss die Augen und atmete tief durch. "Nah toll, einfach fantastisch." Ich wiegte mich vor und zurück, versank in Selbstmitleid und hämmerte mit der Stirn ans kühle Lenkrad. Ich überlegte, wen ich anrufen oder wohin ich laufen könnte. Seit vielen Meilen hatte ich keine Tankstelle mehr gesehen, oder Häuser. Ohne den Kopf zu heben, angelte ich mir das Handy und betrachtete es.

Scheiße.

Das Display erwachte nicht zum Leben, obwohl ich auf sämtliche Knöpfe drückte. Es hatte keinen Sinn. Es war tot, und ich hier gestrandet.

Was könnte denn noch alles schiefgehen?

Seufzend sah ich in den Rückspiegel, doch dort befanden sich nur die Schatten der Bäume. Keine Autos, keine Neonlichter oder Straßenlampen.

Fuck.

Ich presste eine Hand auf meine Brust und spürte meinen Herzschlag so heftig, dass ich hätte schwören können, ihn zu hören. Bilder aus Mörderfilmen streiften mir durch den Kopf. Eine Frau bleibt mit dem Wagen liegen, bis ein gut aussehender Fremder sie findet, der sich als Serienmörder entpuppt.

Sollte ich vielleicht einfach nach weiß Gott wohin loslaufen? Oder bleibe ich hier sitzen und warte auf diesen Fremden, der mir freundlich Hilfe anbietet? Ich mochte es noch nie, mich hilflos zu fühlen. Ich war zu intelligent für Hilflosigkeit, doch genauso fühlte ich mich im Moment. Es konnte Stunden dauern, bis mich hier jemand fand.

Ich schnappte mir die Handtasche, das tote Telefon und meine Schlüssel und stieg aus. Meine Füße schmerzten bereits, dank der extra hohen Heels. Ich lehnte mich an den Wagen, gab meinen Füßen die Chance, sich daran zu gewöhnen, und blickte in beide Richtungen. Keine meiner Optionen war gut, und ich war erschöpft. Meine Füße schrien bereits vor Protest, allein vom Stehen.

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