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Tierärztin mit Herz sucht Glück auf dem Land Roman von Brunner, Brigitte (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.04.2015
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)

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Tierärztin mit Herz sucht Glück auf dem Land

Romantisch, spannend, überraschend - ein Liebesroman voll frischer Luft: "Verliebt auf dem Land" von Brigitte D'Orazio jetzt als eBook bei dotbooks. Wohin gehst du, wenn dein Herz keine Heimat hat? Sandra sollte glücklich sein: Die junge Tierärztin hat einen verlässlichen Freund und ein Leben, das ... ja, was eigentlich? Angenehm dahinplätschert? Damit kann sie nicht zufrieden sein! Und so beschließt Sandra, noch einmal ganz neu anzufangen: Sie kehrt der Großstadt, in der sie sich in letzter Zeit regelrecht eingesperrt gefühlt hat, den Rücken zu und zieht ins Allgäu. Doch dort wird sie nicht mit offenen Armen empfangen - die Dorfbevölkerung ist sicher, dass eine Frau einfach nicht dafür geschaffen ist, Pferde, Kühe und anderen Landtieren zu behandeln. Aber Sandra weigert sich, klein beizugeben. Und als sich herausstellt, dass es auf dem Land auch sonst nicht so idyllisch zugeht, wie man glauben sollte, kann sie zeigen, was in ihr steckt! Alte Gewohnheiten, neue Liebe, gefährliche Geheimnisse und eine starke Heldin zum Verlieben: Viel Vergnügen mit diesem Roman! Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Verliebt auf dem Land" von Brigitte D'Orazio. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Brigitte D'Orazio ist ein Pseudonym der erfolgreichen Autorin Brigitte Kanitz, unter dem sie ihre romantischen Unterhaltungsromane veröffentlicht. Sie arbeitete viele Jahre als Redakteurin für Zeitungen und Zeitschriften in Hamburg und in der Lüneburger Heide. Heute lebt sie gemeinsam mit ihren Zwillingstöchtern an der Adria. Brigitte D'Orazio veröffentlichte bei dotbooks die Romane "Die Sterne über Florenz", "Villa Monteverde" und "Verliebt auf dem Land" sowie die Kurzromane "Das Haus in Portofino", "Geliebte Träumerin", "Der Fünf-Sterne-Kuss", "Sing mir das Lied von der Liebe" - diese vier Titel auch erhältlich im Sammelband "Zum Verlieben schön" -, "Fundstücke des Glücks", "Kapitäne küsst man nicht" und "Ti amo heißt Ich liebe dich" - diese drei Titel auch erhältlich im Sammelband "Zum Träumen romantisch".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 30.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955207748
    Verlag: dotbooks
    Größe: 2759 kBytes
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Tierärztin mit Herz sucht Glück auf dem Land

Kapitel 1

Sandra hob den Kopf, sog tief die Luft ein und lächelte verzückt. Diese Duftmischung aus frischem Heu und warmen Pferdeleibern, die Dämpfe aus der Mistkarre in einer Ecke der Stallgasse, dazu der schneidende Geruch nach verbranntem Horn, während der Hufschmied ein neues Eisen anpasste - das alles roch wie ... Sandra zögerte, dann wusste sie: Es roch wie Heimat.

"Pfui Teufel, stinkt das hier!" Jan fischte ein blütenweißes Taschentuch aus seinem Jackett und hielt es sich vor die Nase. "Lass uns hier bitte ganz schnell wieder rausgehen. Ich glaube, mir wird schlecht." Damit machte er auf dem Absatz seiner handgenähten Wildlederschuhe kehrt und strebte der Stalltür zu, sorgfältig darauf bedacht, in keinen Pferdeapfel zu treten.

Sandra sah ihm nach und stieß einen tiefen Seufzer aus. Es war ein Fehler gewesen, mit Jan hierher zu kommen, aber er hatte ja darauf bestanden.

"Selbstverständlich fahre ich dich", hatte er gesagt. "Ich lasse meine Freundin doch nicht mutterseelenallein ins Allgäu verschwinden." Wobei "Allgäu" aus seinem Mund klang, als wär's eine wilde Provinz in Patagonien und nicht einer der schönsten Winkel Deutschlands.

Während der fünfstündigen Fahrt über die Autobahn hatte er dann nichts anderes getan, als auf sie einzureden, um sie in letzter Minute doch noch von ihrem verrückten Plan, wie er es nannte, abzubringen. Von ihrer gesicherten Existenz war die Rede, von seinen beruflichen Plänen und von ihrer gemeinsamen Zukunft.

Sandra hätte schreien können. Genau das war es doch, was sie forttrieb. Dieses durchdachte Leben, geplant bis in alle Einzelheiten, das sich bis zum Horizont ihres Alters erstreckte wie eine endlose öde Wüste.

Ziemlich gemeine Gedanken, fand sie selbst, aber Jan war selbst schuld. Warum konnte er ihre Entscheidung nicht akzeptieren? Warum gab er ihr nicht wenigstens die Chance, sich zu beweisen? Vielleicht hatte er mit seiner Meinung ja Recht, und sie würde in kürzester Zeit zurück in Köln sein.

Aber sie musste es wenigstens ausprobieren. Also tat sie, was sie schon seit Wochen tat, ließ ihn reden und schwieg.

Selbst als sie die A96 bei Mindelheim verließen und immer tiefer ins zauberhafte Voralpenland eintauchten, fuhr Jan in seiner Predigt fort.

"Guck dich doch an, Mäuschen. Du bist gerade mal einssechzig groß und bringst keine fünfzig Kilo auf die Waage. Erklär mir bitte, wie du zum Beispiel einen wilden Hengst zähmen willst."

"Jan", brach sie nun doch ihr Schweigen, "es gibt im Allgäu seit ewigen Zeiten keine Wildpferde mehr. Und nenn mich nicht Mäuschen."

"Du weißt schon, was ich meine."

"Klar. Du traust es mir nicht zu, eine neue Aufgabe anzupacken. Für dich ist es völlig in Ordnung, wenn ich für den Rest meines Lebens übergewichtigen Dackeln eine Diät verschreibe oder asthmakranke Perserkatzen zur Kur schicke."

"Bisher warst du damit doch ganz zufrieden. Verdammt!" Letzteres galt der Straße, die sich in zunehmend engen Kurven durch die Landschaft schlängelte. Sie hatten Marktoberdorf hinter sich gelassen und würden in weniger als einer halben Stunde in Detting ankommen. Der Ort lag zwanzig Kilometer vor Füssen und sollte, so hoffte Sandra, ihre neue Heimat werden.

Jan nahm den Fuß vom Gas und zuckelte kurz darauf hinter einem Traktor her, wobei er nervös mit den Fingern auf das Lenkrad klopfte. Als endlich eine kurze gerade Strecke kam, ließ er den Motor seines silbergrauen Alfa Romeos 159 aufheulen und zog vorbei. Sandra war froh, dass es wirklich keine Wildpferde mehr im Allgäu gab, fürchtete aber um das Leben von Rehen und Hirschen.

Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, welchen Eindruck sie auf die Einwohner von Detting machen würde, wenn sie mit einem protzigen Auto und einem in Armani gekleideten Mann dort auftauchte. Sympathiepunkte sammle ich auf diese Weise bestimmt nicht, dachte sie müde. Eher werde ich von vornherein als arrogant abgestempelt.

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