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Tiffany Exklusiv Band 25 von Boswell, Barbara (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tiffany Exklusiv Band 25

GANZ ODER GAR NICHT von BARBARA BOSWELL Gebannt starrt Callie auf die Hände des begnadeten Neurochirurgen, der eine komplizierte Gehirn-OP durchführt. In ihren Träumen spürt sie seine Hände auf ihrer nackten Haut. Aber leider ist sie 'nur' eine Krankenschwester und Dr. Trey Weldon der große Star. DONNER, BLITZ UND HEIßE KÜSSE von ELISE TITLE Peter Fortune im Glück: Bei einem Gewitter schlägt der erste Blitz neben ihm ein. Als er die Praxis von Dr. Elizabeth Merchant betritt, trifft ihn der zweite Blitzschlag. Diesmal ein Volltreffer mitten ins Herz. Doch Affären oder gar eine Ehe sind für Peter tabu. SO SCHÖN WIE IM ROMAN von GINA WILKINS Mit letzter Kraft schleppt Alexandra sich nach einem Autounfall zum nächsten Haus, das zufällig dem umwerfend attraktiven Dr. Kane Lovell gehört. Kein Wunder, dass sie schon bald statt strenger Bettruhe heiße Nächte mit ihm genießt. Dabei wartet in Chicago ein anderer auf sie. EIN AUSRUTSCHER INS GLÜCK von JILL SHALVIS Notarzt Dr. Eric Levine fasst es nicht. Vor ihm liegt Daisy. Die Liebe seines Lebens, die ihn vor ein paar Monaten verlassen hat, trägt heiße Spitzendessous - mehr nicht. Und was redet sie da von einer Eröffnungsparty und einem Ausrutscher auf Gleitcreme mit Erdbeergeschmack?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733750015
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 727 kBytes
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Tiffany Exklusiv Band 25

1. KAPITEL

Im Operationssaal drängten sich Kollegen und Studenten, die Dr. Trey Weldon, dem bekannten Neurochirurgen, bei der Arbeit zusehen wollten. Der Zustand des Patienten galt als hoffnungslos. Man hatte ihn an Dr. Weldon überwiesen, der eine riskante, aber vielversprechende Operationsmethode für solche Fälle entwickelt hatte.

"Es ist ja wirklich heute voll hier", sagte ein Medizinstudent leise. "Jeder will dem Meister bei der Arbeit zusehen."

"Ja, Dr. Weldon ist wirklich der Beste", bemerkte ein zweiter Student bewundernd.

"Ruhe bitte." Eine Schwesternschülerin sah die beiden strafend an. "Dr. Weldon spricht." In ihrem Ton klang unüberhörbar Ehrfurcht mit.

Dr. Weldon war gerade dabei, die Probleme der arteriovenösen Missbildungen zu erklären, verschlungenen oder missgebildeten Arterien oder Venen im Gehirn, die sich mit der Zeit übermäßig dehnten, auf das umgebende Gewebe Druck ausübten oder sogar platzten. Er hob bei der Bemerkung der Schwesternschülerin automatisch den Kopf und sah Callie Sheely, die OP-Schwester, kurz an.

Ihre Blicke trafen sich nur für den Bruchteil einer Sekunde, aber er bemerkte das Funkeln in ihren großen dunklen Augen und wusste, dass sie unter dem Mundschutz über die Worte des jungen Mädchens lächelte.

Die Lippen des Chirurgen verzogen sich ebenfalls amüsiert. Vor nicht allzu langer Zeit hätte er nicht bemerkt, was es da zu lachen gab. Er fand damals auch die übertriebene Ehrfurcht völlig selbstverständlich. Er hatte sich mit den Jahren an Lob und Bewunderung dermaßen gewöhnt, dass es ihm ganz normal vorkam.

Bis Callie auftauchte. Trey würde nie ihr Grinsen vergessen, als ein jüngerer Kollege ihn übermäßig lobte. Das war das erste Mal, dass er sie im Operationssaal gesehen hatte.

Als er sie später gefragt hatte, hatte sie wieder gelacht und gemeint, sie fände es witzig, wie seine Bewunderer um ihn herumscharwenzelten und ihn mit Lob überhäuften.

Trey war von ihrer Offenheit überrascht gewesen. Bisher hatte es niemand gewagt, so mit ihm zu sprechen. Aber er ärgerte sich nicht darüber, sondern fand ihre Einstellung erfrischend.

"Natürlich ist die Bewunderung Ihrer Fans wirklich ehrlich", hatte sie dann ernster hinzugefügt. Und diese aufrichtige Bemerkung hatte ihm mehr bedeutet als die anbetenden Blicke seiner jungen Kollegen und Studenten.

Seitdem sah er immer zu Callie hinüber, wenn die Komplimente wieder einmal etwas zu dick aufgetragen wirkten, und wusste, dass sie unter ihrem Mundschutz genauso lächelte wie er.

Trey fuhr mit der Operation fort und erklärte dabei seinen Zuschauern sein Vorgehen. Gleichzeitig musste er wieder an Callie Sheely denken, und wie wenig Ehrfurcht sie vor seinem gottähnlichen Ruf hatte.

Trey hatte die Fähigkeit, gleichzeitig verschiedene Dinge zu denken und zu tun und alles doch voneinander getrennt halten zu können. Es war eine Gabe, die er schon immer besessen hatte und die ihm selbstverständlich war.

Er bewegte den kleinen Finger leicht zur Seite, und Callie reichte ihm sofort das Gewünschte, ein kleines scharfes Skalpell, das er selbst für seine Zwecke entworfen hatte. Nur selten musste er Callie während einer Operation um ein Instrument bitten, höchstens dann, wenn zum Beispiel unvorhergesehene Komplikationen eintraten und er improvisieren musste.

Normalerweise wusste sie von früheren Operationen genau, welche Instrumente wann benötigt wurden. Und wenn er etwas anders machen wollte, dann ging er vorher mit ihr die einzelnen Schritte durch, und sie wusste, was von ihr erwartet wurde.

Trey bewunderte ihr fantastisches Erinnerungsvermögen wie auch ihre Fähigkeiten als Operationsschwester. Selbst in Stresssituationen blieb sie ruhig, und er hatte noch nie mit jemandem so gut zusammengearbeitet wie mit Callie Sheely. Im OP war sie wie ein Teil von ihm.

Diese Art von intuitivem Einklang war etwas ganz Neues für ihn. Ganz sicher hatte

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