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Tollhaus der gebrochenen Herzen - Erzählungen von Altenstein, Rosemarie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.08.2016
  • Verlag: Verlag DeBehr
eBook (ePUB)
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Tollhaus der gebrochenen Herzen - Erzählungen

Diese Liebe - was kann sie alles anrichten! Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt spielt sie auf der Klaviatur der Gefühle. Partner entschwinden nach Jahren des Zusammenseins der Wahrnehmung. Gleichgültigkeit macht sich breit. Und manch ein Herz zerbricht an Lieblosigkeit oder gar Boshaftigkeit. Doch die Heldinnen dieser Geschichten begehren auf - mit Witz und Verstand entfliehen sie dem Tollhaus der gebrochenen Herzen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 278
    Erscheinungsdatum: 12.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957533128
    Verlag: Verlag DeBehr
    Größe: 751kBytes
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Tollhaus der gebrochenen Herzen - Erzählungen

Prolog

Wenn wir der Wissenschaft Glauben schenken dürfen, ist der Mensch das einmalige, höchst entwickelte Lebewesen auf diesem Erdball. Und gerade dieses so einmalige Lebewesen hat es geschafft, diese Erde, diesen wunderbaren Planeten, in einen giftigen Müllhaufen zu verwandeln, schon allein das würde auf jeden Fall dagegen sprechen, den Menschen als höchst entwickeltes Lebewesen einzustufen, denn niemand sägt den Ast ab, auf dem er sitzt. Wohin mit all diesem giftigen und sogar tödlichen Abfall, den wir da produziert haben und der für die gesamte Menschheit so gefährlich ist? Im Grunde haben wir keinen blassen Schimmer, wo der wirklich am sichersten deponiert werden darf. Unsere eigenen Erfindungen werden uns alle eines Tages mitsamt dem Erdball vernichten! Kein Kernkraftwerk auf dieser Erde kann vor einer Naturkatastrophe wirklich sicher sein, das sollten alle Wissenschaftler wissen, bevor sie so ein Kernkraftwerk bauen. Unser Erdball "arbeitet" immer noch, die Erdplatten verschieben sich jährlich um drei Zentimeter. Teile der Erde werden sich verschieben ... Sicher, man kann heute vieles vorhersehen, aber nicht den berühmten "Zufall". Wie war das noch mit dem Tsunami im Jahre 2004? Solitonwellen von ungeheurer Zerstörungskraft vernichteten in kurzer Zeit Land und Menschen. Unsere Erde ist, so lange sie besteht, ständig in Bewegung, die Erdteile verändern und verschieben sich, hat man auch das bedacht ...? Und da kommt der so wahre Satz zum Tragen: Die Natur braucht uns nicht, aber wir die Natur ... Kein Baum, keine Pflanze kann so viel Gift absorbieren, das wir Menschen produzieren, um besser leben zu können ... Denken wir nur an das viele Plastikzeug, das ungefähr 25.000 Jahre braucht, um zu verrotten.

Müssen wir wirklich alles so steril einpacken, jede kleinste Sache? Ist das nicht einfach unsinnig? Wir werden an unserer eigenen Erfindung erbärmlich zugrunde gehen. Wenn, ja wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht, und daran will ich einfach glauben. Wenn wir Menschen uns doch endlich auf das Wesentliche konzentrieren könnten, nämlich einfach Mensch zu sein und die Erde so zu lassen, wie die Natur sie eben geschaffen hat. Aber leider haben wir bis heute nicht gelernt, uns erst einmal so anzunehmen, wie wir sind, wir müssen uns ständig irgendwelche Metalle oder Farbe ins Gesicht oder anderswohin am Körper schießen ... spritzen ... oder gar einoperieren lassen. Ohne Tattoo auf deinem Körper, bist du heute kein vollständiger Mensch mehr. Und nur wenn deine Zähne voller Diamanten blitzen, dann bist du wer ... dann ist man cool. Ja und unsere deutsche Sprache ist leider auch kaum noch zu verstehen. Alles hat einen englischen Namen, man fühlt sich direkt als "Normaler", wie ein bisschen bekloppt, wenn man noch die gute alte Sprache verwendet. Eines Tages wird es uns so ergehen wie den Menschen vor vielen Tausend Jahren in Babylon, keiner wird den anderen mehr verstehen ... Die Schätze der Erde so zu nutzen, dass die Erde nicht dabei ausblutet, dass sie keinen Schaden nimmt, das sollte immer Priorität haben. Unsere Ansprüche sollten endlich maßvoll werden. Natürlich soll die Wissenschaft weitergehen, aber ... und das ist wohl das, was wir Menschen bis jetzt übersehen haben ..., ohne die Welt dabei zu zerstören! Ohne den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen! Jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten, unsere Erde zu erhalten. Ist es denn so wichtig, unbedingt die Schönste zu sein, gesünder wäre weitaus wichtiger, muss man denn unbedingt schon wieder ein neues Auto haben? Oder muss die alte Couchgarnitur schon wieder durch eine neue ersetzt werden, nur weil der Nachbar sich gerade eine neue angeschafft hat? Warum schon wieder ein neues Kleid oder einen Anzug? Nur weil es eben einfach nicht geht, dass man das Gleiche zweimal anzieht, warum nicht? Die Tasche ist doch gerade erst einmal sieben Monate alt, aber eben nicht mehr modern, also eine neue und die alte auf den

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