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Toni der Hüttenwirt 14 - Heimatroman Heimliche Treue von Buchner, Friederike von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2014
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Toni der Hüttenwirt 14 - Heimatroman

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt. Toni der Hüttenwirt hat in Anna seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin und managt an seiner Seite die Berghütte. Meta Baumberger hörte, wie draußen vor der Pension ein Auto hielt. "Hast's auch gehört, Xaver? Des i der Toni. Des kann i hören am Motorgeräusch, da muß i net mal aus dem Fenster gucken." "Ja, der is schon da. Hab so früh net mit ihm gerechnet. Da is er bestimmt schon in der Dunkelheit von der Berghütte losgegangen." "Des soll er net machen, des is gefährlich." "Da mußt dir keine Gedanken machen, Meta. Unser Toni, der kennt den Weg von der Berghütte runter bis zur Oberländer Alm wie seine Westentasche. Den findet er mit geschlossenen Augen." Die hintere Küchentür, die zum Garten führte, ging auf. Toni Baumberger trat ein. Er ließ seinen Rucksack auf den Küchenboden fallen und begrüßte seine Eltern herzlich. Danach setzte er sich zu seinem Vater an den Küchentisch. Seine Mutter schenkte ihm Kaffee ein und machte zwei große Brote, eines mit Wurst und eines mit Käse. Sie schob ihm den Teller zu, als wäre er noch ein kleiner Bub.

Ihre Serie hat Geschichte geschrieben. Die Idee dahinter hat exemplarischen Charakter. 'Toni, der Hüttenwirt' aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. Erfolgreiche Romantitel wie 'Wenn das Herz befiehlt', 'Tausche Brautkleid gegen Liebe' oder besonders auch 'Irrgarten der Gefühle' sprechen für sich - denn sie sprechen eine ganz eigene, eine unverwechselbare Sprache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 11.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863774127
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 819 kBytes
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Toni der Hüttenwirt 14 - Heimatroman

Meta Baumberger hörte, wie draußen vor der Pension ein Auto hielt.

"Hast's auch gehört, Xaver? Des i der Toni. Des kann i hören am Motorgeräusch, da muß i net mal aus dem Fenster gucken."

"Ja, der is schon da. Hab so früh net mit ihm gerechnet. Da is er bestimmt schon in der Dunkelheit von der Berghütte losgegangen."

"Des soll er net machen, des is gefährlich."

"Da mußt dir keine Gedanken machen, Meta. Unser Toni, der kennt den Weg von der Berghütte runter bis zur Oberländer Alm wie seine Westentasche. Den findet er mit geschlossenen Augen."

Die hintere Küchentür, die zum Garten führte, ging auf. Toni Baumberger trat ein. Er ließ seinen Rucksack auf den Küchenboden fallen und begrüßte seine Eltern herzlich. Danach setzte er sich zu seinem Vater an den Küchentisch. Seine Mutter schenkte ihm Kaffee ein und machte zwei große Brote, eines mit Wurst und eines mit Käse. Sie schob ihm den Teller zu, als wäre er noch ein kleiner Bub.

"Iß was! Der Abstieg ist bestimmt anstrengend gewesen."

"Des macht dem Toni nix, Meta. Des is doch ein kräftiger Bursch'."

Toni biß voller Genuß in die Brote. Er aß und trank genüßlich den süßen Malzkaffee dazu.

"Schlafen s' noch, die Gäst'?" fragte er zwischen zwei Bissen.

"Die sind schon alle unterwegs."

"Xaver, die meint der Toni doch net. Der Bub will wissen, was mit den Zwillingen is", tadelte Meta ihren Mann und erzählte. "Die sind mit ihrem Onkel gestern abend sehr spät gekommen. Da is Stau unterwegs gewesen. Na ja, des is ja fast schon normal. Dann is des ja auch ein weiter Weg von da ganz oben bei der holländischen Grenz' bis zu uns hier in die Berge. Ja, ja, die beiden schlafen noch. Ihr Onkel, der Manfred Fischer, der is schon wieder abgereist. Der hat schnell wieder heim müssen. Aber des war ja klar, daß der die Zwillinge nur herbringt. Wenn er gewußt hätt', daß du schon so bald kommen würdest, dann hätt' er bestimmt noch ein bisserl gewartet. Hast ihn nur um Minuten verfehlt. Wir sollen dich schön grüßen und dir recht schön danken, daß du dich um die Zwillinge kümmerst und die Anna natürlich auch. Er will sie in drei Wochen abholen. Dann will der Manfred auch rauf auf die Berghütte kommen. Er sagt, daß er sehen will, daß er ein paar Tage vorher kommen tut. Der ist ja im Herzen ein Bergler und will ein paar Tage Urlaub einschieben."

"Mei, der Manfred, des is wirklich ein bergnarrischer Bursch'. Wenn der hier is, dann könnte man denken, daß der einer von uns is. I hab' immer mal denkt, daß der mal ganz nach Waldkogel umziehen tut", bemerkte Xaver.

"Des würd' der bestimmt lieber heut' als morgen tun, denk i. Aber der hat da oben seine Arbeit und die Familie. Da muß er warten, bis er mal in Rente geht. Er nimmt die Berge in seinem Herzen mit ins flache Land, sagt er immer. Und jetzt hat er die Kinder gebracht."

Meta Baumberger holte die Visitenkarte, die auf dem Küchenschrank lag.

"Die soll i dir geben, Toni. Wenn was mit den Kindern sein sollte, dann sollst ihn gleich anrufen. Des hat er gesagt. Ganz wohl is ihm net bei der Sach'. Aber er liebt die beiden nun mal. Es sind ja auch seine Patenkinder."

"Warum tust du denn immer von den Kindern reden, Meta? Des sind keine Kinder mehr. Die sind doch schon siebzehn Jahr'. Des sind junge Leut'! Die Bärbel is ein fesches junges Madl und ihr Zwillingsbruder ein strammer Bursch'."

"Trotzdem sind Sie Kinder!" bemerkte Meta. "I kann verstehen, daß sich der Manfred Sorgen macht. Schließlich sind die beiden heimlich hier in Waldkogel. Ihre Mutter, die Eva Fischer, denkt, daß die auf einer Segeltour irgendwo im Mittelmeer sind. I kann verstehen, daß der Manfred da besorgt ist."

"Mei, Meta. Die werden in einem Monat volljährig. Dann sind sie genau genommen niemandem mehr Rechenschaft schuldig, ob sie segeln gehen oder in die Berge."

"I will net, daß du des so verharmlosen tust, Xaver. Immerhin

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