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Toni der Hüttenwirt 15 - Heimatroman Wo die Gipfel den Himmel berühren von Buchner, Friederike von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.11.2014
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
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Toni der Hüttenwirt 15 - Heimatroman

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt. Toni der Hüttenwirt hat in Anna seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin und managt an seiner Seite die Berghütte. Die Familie Baumberger saß zusammen in der Wirtsstube ihres kleinen Wirtshauses "Beim Baumberger". Die wenigen Gäste, die in der angeschlossenen Pension übernachteten, waren schon zu Bett gegangen. "Des is eine gute Idee gewesen, daß mir jetzt auch ein Ruhetag in der Woche machen, wenigstens hier in der Gaststätte", sagte Xaver Baumberger und hob wie zur Bekräftigung seinen Bierseidel. "Prosit, Toni!" "Wohl bekomm's, Vater!" Die beiden tranken sich zu. "Machst dich morgen früh wieder rauf auf die Berghütte, Toni?" fragte Meta Baumberger, seine Mutter. Antonius Baumberger, von allen nur Toni gerufen, warf einen Blick aus dem Fenster. Es war Abend. Langsam ging die Sonne über den Bergen unter. "Naa, Mutter! I mach mich gleich auf den Weg. Bis es ganz dunkel wird, bin i oben." Sein Vater grinste. "Willst deine liebe Anna auch net eine Nacht allein lassen, wie?" "Du weißt ja, wie das is, wenn man jung verheiratet is, Vater!"

Ihre Serie hat Geschichte geschrieben. Die Idee dahinter hat exemplarischen Charakter. 'Toni, der Hüttenwirt' aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. Erfolgreiche Romantitel wie 'Wenn das Herz befiehlt', 'Tausche Brautkleid gegen Liebe' oder besonders auch 'Irrgarten der Gefühle' sprechen für sich - denn sie sprechen eine ganz eigene, eine unverwechselbare Sprache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 18.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863774134
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 901 kBytes
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Toni der Hüttenwirt 15 - Heimatroman

Die Familie Baumberger saß zusammen in der Wirtsstube ihres kleinen Wirtshauses "Beim Baumberger". Die wenigen Gäste, die in der angeschlossenen Pension übernachteten, waren schon zu Bett gegangen.

"Des is eine gute Idee gewesen, daß mir jetzt auch ein Ruhetag in der Woche machen, wenigstens hier in der Gaststätte", sagte Xaver Baumberger und hob wie zur Bekräftigung seinen Bierseidel.

"Prosit, Toni!"

"Wohl bekomm's, Vater!"

Die beiden tranken sich zu.

"Machst dich morgen früh wieder rauf auf die Berghütte, Toni?" fragte Meta Baumberger, seine Mutter.

Antonius Baumberger, von allen nur Toni gerufen, warf einen Blick aus dem Fenster. Es war Abend. Langsam ging die Sonne über den Bergen unter.

"Naa, Mutter! I mach mich gleich auf den Weg. Bis es ganz dunkel wird, bin i oben."

Sein Vater grinste.

"Willst deine liebe Anna auch net eine Nacht allein lassen, wie?"

"Du weißt ja, wie das is, wenn man jung verheiratet is, Vater!"

"Des soll net nur so sein,

wenn man eben erst gefreit hat. Ein Mann gehört nachts in sein Heim

und ins Bett zu seiner Frau!" betonte Xaver Baumberger und warf seiner lieben Frau einen zärtlichen Blick

zu.

"Ja, des stimmt! Und wenn's mal tagsüber Streit gegeben hat, dann soll man den beilegen, bis man sich niederlegt. Es is net gut, den Zwist mit in die Schlafstube zu nehmen, Bub. So haben wir des immer gehalten, dein Vater und i."

"Des weiß i, Mutter! Die Ehe mit einem lieben Menschen und die Familie sind das Wichtigste in einem Leben. Und man hat ja schließlich nur das eine. Alles andere kann sich ändern. Was bleibt, is die liebe Verbundenheit. Die kann man überall mitnehmen. Die kann einen niemand wegnehmen."

Toni prostete seinem Vater zu und trank den Rest seines Bieres aus. Er stand auf.

"Hast schon alles im Jeep?"

"Ja, Mutter! Is alles schon gepackt! I nehm nur einen Rucksack mit den frischen Sachen mit rauf auf die Berghütte. Das andere Zeug laß i im Auto auf der Oberländer Alm und hol's morgen früh mit dem Bello rauf auf die Berghütte."

"Der Bello hat sich gut gemacht. Des is wirklich ein braver Hund. I kann mi immer nur wundern, wie der das Wägelchen auf den Berg ziehen tut und die Packtaschen schleppt."

"Des hab' i alles meiner lieben Anna zu verdanken. Die is ja mit Neufundländern aufgewachsen und hat den Hund wirklich gut abgerichtet. Des hat sie sehr gut gemacht. Spielerisch hat sie dem Bello alles beigebracht, ganz ohne Druck und Zwang."

"So soll man es net nur mit Hunden machen. Aber daran kann man sehen, wie geschickt die Anna in Sachen Pädagogik is. Die Anna, die gibt mal eine gute Mutter ab."

Toni warf seiner Mutter einen Blick zu. Sie schwieg. Toni hatte die Anspielung verstanden. Seine Mutter wartete sehnsüchtig darauf, daß Anna schwanger werden würde. Immer wieder führte sie geschickt das Thema dahin.

Xaver und Meta brachten ihren Sohn zum Auto und sahen ihm nach, wie er den Weg zu den Almen hinauffuhr, der "Milchpfad" genannt wurde, weil auf ihm zweimal täglich die Milch von den Ahnen ins Tal transportiert wurde.

Toni hielt sich auf der Oberländer Alm nicht lange auf. Er parkte sein Auto und wanderte gleich weiter den Bergpfad hinauf zur Berghütte. Die letzten Strahlen der Abendsonne verglühten über den Gipfeln, als er die Berghütte erreichte.

Die Hüttengäste waren schon schlafen gegangen. Anna saß beim Kamin und trank Tee. Der alte Alois, dem einst die Berghütte gehörte und von dem sie sie übernommen hatte, saß dabei.

Toni küßte seine Anna.

"Schau, i hab's doch geschafft! I hab' an einem Tag alles erledigen können und bin zurück. Bist froh?"

Anna schmiegte sich an Toni.

"Wie kannst du noch fragen?"

Sie küßten sich, dann setzte sich Toni auch an den Kamin. Anna holte ihm einen Tee.

Unvermittelt erzählte Toni:

"I hab' in

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