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Toni der Hüttenwirt 2 - Heimatroman Das vergessene Versprechen von Buchner, Friederike von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.08.2014
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Toni der Hüttenwirt 2 - Heimatroman

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt. Toni der Hüttenwirt hat in Anna seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin und managt an seiner Seite die Berghütte. Der Milchwagen hielt. Mit einem Satz sprang der Neufundländer von der Ladefläche. "Grüß Gott, Toni! Bist schon da?" sagte Xaver Baumberger im Vorbeigehen. Er trug eine Kiste Fisch ins Haus. "Grüß Gott, Vater! Wir sind die größte Strecke per Anhalter gefahren." Antonius Baumberger wandte sich an den Milchkutscher. "Danke für die Mitnahme. Vergelt's Gott!" sagte Toni und stieg vom Bock. Auf dem Hof der Baumbergers parkte der Lieferwagen von Alfons Trachsel. Als dieser Toni sah, stieg dieser aus und kam neugierig wieder näher. "Hab' gehört, du kämst mit der Renovierung der Hütte gut voran." "Ja, das stimmt. Es geht voran." "Man sagt, du wolltest sie zusammen mit dieser Anna bewirtschaften?" "Des sagt man net nur so, des is auch so!" betonte Toni mit Nachdruck und deutlichem Unterton in der Stimme.

Ihre Serie hat Geschichte geschrieben. Die Idee dahinter hat exemplarischen Charakter. 'Toni, der Hüttenwirt' aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. Erfolgreiche Romantitel wie 'Wenn das Herz befiehlt', 'Tausche Brautkleid gegen Liebe' oder besonders auch 'Irrgarten der Gefühle' sprechen für sich - denn sie sprechen eine ganz eigene, eine unverwechselbare Sprache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 19.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863773557
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 793 kBytes
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Toni der Hüttenwirt 2 - Heimatroman

Der Milchwagen hielt. Mit einem Satz sprang der Neufundländer von der Ladefläche.

"Grüß Gott, Toni! Bist schon da?" sagte Xaver Baumberger im Vorbeigehen. Er trug eine Kiste Fisch ins Haus.

"Grüß Gott, Vater! Wir sind die größte Strecke per Anhalter gefahren."

Antonius Baumberger wandte sich an den Milchkutscher.

"Danke für die Mitnahme. Vergelt's Gott!" sagte Toni und stieg vom Bock.

Auf dem Hof der Baumbergers parkte der Lieferwagen von Alfons Trachsel. Als dieser Toni sah, stieg dieser aus und kam neugierig wieder näher.

"Hab' gehört, du kämst mit der Renovierung der Hütte gut voran."

"Ja, das stimmt. Es geht voran."

"Man sagt, du wolltest sie zusammen mit dieser Anna bewirtschaften?"

"Des sagt man net nur so, des is auch so!" betonte Toni mit Nachdruck und deutlichem Unterton in der Stimme.

"I mein ja nur! Es hätt' ja sein können, daß das nur ein Gerücht ist, Toni. Man macht sich halt so seine Gedanken."

"Ich weiß schon, was du dir für Gedanken machst, Trachsel! Aber da wird nix draus. Brauchst dir keine falschen Hoffnungen zu machen. Die Anna und i, wir zieh'n das durch."

"Net daß ich dir das mißgönne. Aber die Anna ist eine Zugereiste. Die weiß bestimmt net, was da so auf sie zukommt, als Hüttenwirtin. Die Leut' meinen halt, es könnt auch danebengehen. Immerhin war deine Anna ja schon eine ganze Weile net mehr da. Sie scheint ja keine große Sehnsucht nach dir zu haben, so kommt's uns allen vor."

"Tu net so besorgt, Trachsel! Ich weiß schon, was in deinem Gehirn rumspukt. Deine Tochter und ich waren nie mehr als gute Freunde."

Alfons Trachsel grinste schräg.

"Es werden schon Wetten auf euch abgeschlossen. Im ›Ochsen‹ hat der Huber beim letzten Stammtisch ein paar hundert Euro darauf gesetzt, daß die Anna und du - daß es eben nix wird."

"Und du, du hast mitgehalten, wie? Das Geld ist schlechter angelegt, als hättest du es im Ofen verbrannt. Dann tät's dich wenigstens noch wärmen. Ich sag es dir noch mal. Zwischen der Dorle und mir war nie mehr als Freundschaft!"

"I will dir ja nur sagen, daß ich nix gegen dich hätt' als Schwiegersohn. Die Dorle, die weiß wie man eine Hütte bewirtschaftet - und i könnt' auch viel für dich tun. Überleg's dir gut! Das war sicher nur ein Urlaubsflirt. Das gibt's ja häufig. Die Madeln kommen her, vergucken sich in einen unserer Burschen und wenn sie weg sind, dann is alles aus und vorbei. Wirst schon sehen! Wenn du willst, kannst ja am Sonntag mal zu uns zum Essen kommen. I geb dir den guten Rat, dir die Dorle warmzuhalten. Bist doch ein echtes Mannsbild! Wer könnt' es dir verdenken. Es haben schon andere auf mehreren Hochzeiten getanzt. Und von mir erfährt niemand was."

"Trachsel, schäm' dich! Preist dein Madl an wie saures Bier. Pfui, was für ein Vater bist du denn? Außerdem hörst jetzt auf über die Anna herzuziehen, sonst kannst was erleben! Hörst? Der Huber muß aufpassen, daß ich ihm net sein vorlautes Mundwerk polier'. Des kannst ihm sagen. Ich will keinen weiteren Schmarrn hören, sonst komme ich in den ›Ochsen‹ und räum' auf. Das war's jetzt, Trachsel! Jetzt ziehst mit deinen Fischen weiter, bevor die anfangen zu stinken!"

Antonius Baumberger wandte sich ab und pfiff nach seinem Hund. Der Neufundländer kam angerannt. Sie gingen ins Haus.

"Deine

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