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Toni der Hüttenwirt 277 - Heimatroman Toni und Anna müssen sich entscheiden von Buchner, Friederike von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2017
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Toni der Hüttenwirt 277 - Heimatroman

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.Toni, der Hüttenwirt liebt es ursprünglich. In Anna hat er seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin im weit entfernten Hamburg. Jetzt managt sie an seiner Seite die Berghütte. Vroni, die Enkelin von Hilda und Wenzel Oberländer, ging vor der alten Oberländer Alm auf und ab. Als sie Toni und Wendy den Weg von der Berghütte herunterkommen sah, rannte sie auf sie zu. "Dem Himmel sei Dank, dass ihr da seid! Ich muss dringend mit euch sprechen." "Was ist passiert?", fragte Toni. "Hat es etwas mit dem Angebot deiner Großeltern zu tun, mir und Anna die Alm zu geben?" Vroni nickte. Sie vergrub die Hände tief in den Jackentaschen ihres Trachtenanzugs aus Jeansstoff, mit Stickereien im Stil von Landhausmoden. Sie gingen nebeneinander auf die Alm zu. "Pst, wir müssen leise sein. Ich habe die Großeltern nur mit viel Mühe dazu gebracht, Schlafpillen zu nehmen und ins Bett zu gehen. Sie waren sehr aufgeregt und aufgebracht. Ich hoffe, dass es ihnen morgen besser geht." Sie gingen weiter zur Einzäunung der Kuhweide. Dort hatte Vroni drei Stühle aufgestellt. "Setzt euch! Hier können sie uns nicht hören, wenn wir leise sind." "Vroni, jetzt red' doch endlich!", sagte Toni ungeduldig. Vroni nickte. Sie suchte nach Worten. Dabei legte sie die Hand auf ihre Brust. Toni und Wendy sahen, dass sie sehr aufgeregt war. Toni zog die Flasche Obstler aus der Tasche, die ihm Alois mitgegeben hatte. Er öffnete sie und bot sie Vroni an. "Hier, nimm einen Schluck!" "Danke!" Vroni trank. "Mei, der hat er es in sich", sagte sie. Toni grinste. "Des ist Selbstgebrannter vom Alois." Vroni nahm noch einen Schluck. Dann erzählte sie endlich.

Ihre Serie hat Geschichte geschrieben. Die Idee dahinter hat exemplarischen Charakter. 'Toni, der Hüttenwirt' aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. Erfolgreiche Romantitel wie 'Wenn das Herz befiehlt', 'Tausche Brautkleid gegen Liebe' oder besonders auch 'Irrgarten der Gefühle' sprechen für sich - denn sie sprechen eine ganz eigene, eine unverwechselbare Sprache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 18.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740917111
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 346 kBytes
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Toni der Hüttenwirt 277 - Heimatroman

Vroni, die Enkelin von Hilda und Wenzel Oberländer, ging vor der alten Oberländer Alm auf und ab. Als sie Toni und Wendy den Weg von der Berghütte herunterkommen sah, rannte sie auf sie zu.

"Dem Himmel sei Dank, dass ihr da seid! Ich muss dringend mit euch sprechen."

"Was ist passiert?", fragte Toni. "Hat es etwas mit dem Angebot deiner Großeltern zu tun, mir und Anna die Alm zu geben?"

Vroni nickte. Sie vergrub die Hände tief in den Jackentaschen ihres Trachtenanzugs aus Jeansstoff, mit Stickereien im Stil von Landhausmoden.

Sie gingen nebeneinander auf die Alm zu.

"Pst, wir müssen leise sein. Ich habe die Großeltern nur mit viel Mühe dazu gebracht, Schlafpillen zu nehmen und ins Bett zu gehen. Sie waren sehr aufgeregt und aufgebracht. Ich hoffe, dass es ihnen morgen besser geht."

Sie gingen weiter zur Einzäunung der Kuhweide. Dort hatte Vroni drei Stühle aufgestellt.

"Setzt euch! Hier können sie uns nicht hören, wenn wir leise sind."

"Vroni, jetzt red' doch endlich!", sagte Toni ungeduldig.

Vroni nickte. Sie suchte nach Worten. Dabei legte sie die Hand auf ihre Brust. Toni und Wendy sahen, dass sie sehr aufgeregt war. Toni zog die Flasche Obstler aus der Tasche, die ihm Alois mitgegeben hatte. Er öffnete sie und bot sie Vroni an.

"Hier, nimm einen Schluck!"

"Danke!"

Vroni trank.

"Mei, der hat er es in sich", sagte sie.

Toni grinste.

"Des ist Selbstgebrannter vom Alois."

Vroni nahm noch einen Schluck.

Dann erzählte sie endlich.

"Meine Großeltern hatten meine Eltern, meinen Bruder und mich gebeten, auf die Alm zu kommen. Es begann als schöner Familienabend. Großmutter hatte lecker gekocht. Es war ein Genuss. Zum Nachtisch gab es Apfelstrudel mit Schlag."

Vroni seufzte.

"Da es keinen uns bekannten Anlass für einen Familienabend gab, weder einen Geburtstag, noch Namenstag, waren wir alle irgendwie gespannt. Das heißt, meine Eltern und wir Geschwister. Dann ließ Großvater die Katze aus dem Sack. Es fiel ihm nicht leicht. Immer wieder warf er Großmutter hilfesuchende Blicke zu. Die beiden rutschten mit ihren Stühlen ganz dicht nebeneinander. Großvater legte den Arm um Großmutter. Dann sagte er: 'Wir werden die Alm weitergeben.' Da wurde es erst einmal ganz still. Dann sagte mein Vater: 'Damit war irgendwann zu rechnen, Mutter. Besonders nach deinem kleinen Unfall und der darauffolgenden Lungenentzündung und deinem langen Aufenthalt auf der Krankenstation beim Martin, dachte ich mir schon, dass ihr darüber nachdenken werdet.' Großvater nickte und sagte, oft müsse erst etwas Gravierendes geschehen, bevor man sich anstehenden Entscheidungen stellt. Alle haben sich zugenickt. Großvater schaute wieder hilfesuchend Großmama an, es war rührend und peinlich zugleich. Also ergriff Großmutter das Wort. Sie hätten damals schon bei der Hofübergabe darüber gesprochen und die Alm aus dem Vertrag herausgenommen. Vater stimmte zu. Er betonte, dass er das hatte gut verstehen können, wüssten doch alle, wie sehr sie an der Alm hingen. Großmutter fuhr fort: 'Und deshalb haben wir uns gedacht, wir suchen uns jemand, der Freude an der Alm hat und interessiert ist, sie so weiterzuführen, wie sie jetzt ist.' Sie legte die Hand auf die Hand von Großvater. 'Und wir haben jemanden gefunden, Toni und Anna', sagte Großvater. Danach war es mucksmäuschenstill. Mein Eltern und ich wunderten uns nicht. Wir waren und sind der Meinung, dass das eine sehr gute Idee ist. Großvater erzählte uns von dem Vertrag, den er dir und Anna vorschlagen hatte. Wir stimmten zu und meinten, dass Toni und Anna ohnehin die frischen Sachen von der Oberländer Alm holten."

Vroni seufzte.

"Wir redeten schon eine ganze Weile. Großvater und Großmutter erzählten uns, dass sie weiterhin jeden Sommer auf der Alm sein würden, so lange es ihre Gesundheit zuließe. Sie würden mit anpacken, wie es Alois auf der Berghütte tut. Sie

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