text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Toni der Hüttenwirt 58 - Heimatroman Dirk Hansen geht auf Reisen von Buchner, Friederike von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Toni der Hüttenwirt 58 - Heimatroman

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt. Toni der Hüttenwirt hat in Anna seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin und managt an seiner Seite die Berghütte. Xaver Baumberger stand vor seinem Wirtshaus. Ungeduldig klopfte er mit den Fingern auf die Kühlerhaube seines Autos. "Nun kommt schon, Kinder!" rief er laut. Dabei war er fast sicher, daß ihn Franziska und Sebastian nicht hören konnten. Sie waren hinten im Garten und verabschiedeten sich von den jungen Kaninchen. "Grüß Gott, Xaver!" Xaver Baumberger drehte sich um. "Grüß Gott, Draxelbäuerin! Wohin des Wegs?" Sie lachte. "Ich wollte zu euch!" "So, so! Am hellichten Tag willst ins Wirtshaus? Da bist aber net gut informiert. Weißt du net, daß wir nur Frühstück für die Pensionsgäste machen? Über Mittag haben wir geschlossen, wir machen normalerweise erst wieder so gegen fünf Uhr auf." "Des weiß ich doch! Gerade deswegen wollte ich jetzt vorbeikommen. Ich dachte mir, daß du Zeit hast und deine Meta auch. Ich habe nämlich etwas mit euch zu bereden." "So? Also die Meta ist in der Küche.

Ihre Serie hat Geschichte geschrieben. Die Idee dahinter hat exemplarischen Charakter. 'Toni, der Hüttenwirt' aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. Erfolgreiche Romantitel wie 'Wenn das Herz befiehlt', 'Tausche Brautkleid gegen Liebe' oder besonders auch 'Irrgarten der Gefühle' sprechen für sich - denn sie sprechen eine ganz eigene, eine unverwechselbare Sprache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 15.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959792219
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 465 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Toni der Hüttenwirt 58 - Heimatroman

Xaver Baumberger stand vor seinem Wirtshaus. Ungeduldig klopfte er mit den Fingern auf die Kühlerhaube seines Autos.
"Nun kommt schon, Kinder!" rief er laut. Dabei war er fast sicher, daß ihn Franziska und Sebastian nicht hören konnten. Sie waren hinten im Garten und verabschiedeten sich von den jungen Kaninchen. "Grüß Gott, Xaver!" Xaver Baumberger drehte sich um. "Grüß Gott, Draxelbäuerin! Wohin des Wegs?" Sie lachte. "Ich wollte zu euch!" "So, so! Am hellichten Tag willst ins Wirtshaus? Da bist aber net gut informiert. Weißt du net, daß wir nur Frühstück für die Pensionsgäste machen? Über Mittag haben wir geschlossen, wir machen normalerweise erst wieder so gegen fünf Uhr auf." "Des weiß ich doch! Gerade deswegen wollte ich jetzt vorbeikommen. Ich dachte mir, daß du Zeit hast und deine Meta auch. Ich habe nämlich etwas mit euch zu bereden." "So? Also die Meta ist in der Küche. Am besten gehst hinten herum, durch den Kücheneingang. Ich muß nur noch die Kinder rauf auf die Oberländer Alm fahren. Des dauert aber net lang. Dann bin ich wieder da. Was willst denn bereden?" "Ich habe in einigen Wochen einen runden Geburtstag. Ich werde fünfzig Jahre. Den muß ich wohl feiern. Da komme ich net drum herum. Wenn ich nix mache, dann kann man mir des falsch auslegen. Aber daheim auf dem Hof will ich net feiern." Cäcilia Draxel, die von allen in Waldkogel nur Zilli gerufen wurde, schaute Xaver Baumberger ernst an. Er konnte erraten, warum Zilli nicht daheim auf dem Hof feiern wollte, wie es eigentlich üblich war. Aber er sagte nichts, sondern wartete, bis Zilli selbst davon sprach. "Weißt, Xaver, es ist mein erster runder Geburtstag ohne meinen lieben Mann. Als ich vierzig wurde, da hatten wir ein großes Fest gemacht. Da konnte noch niemand ahnen, daß ich schon bald darauf alleine sein würde. Was haben wir getanzt in der Nacht und waren fröhlich! - Dann ist der Unfall passiert." Sie seufzte. "Na ja, es ist, wie es ist. Daran kann niemand etwas ändern. Ich muß damit fertig werden und ich will dir darüber auch nicht die Ohren volljammern, Xaver. Ich denke, du kannst verstehen, daß ich auf dem Hof net feiern will, oder?" "Mei, Zilli, des kann doch jeder verstehen." "Ich habe mir lange überlegt, was ich machen soll. Dann habe ich mich entschlossen, bei euch zu feiern." "Des freut mich! Gehe ruhig schon einmal rein und berede des mit der Meta. Wie gesagt, ich bin bald zurück." In diesem Augenblick kamen Sebastian und Franziska aus dem Garten und stiegen ins Auto. Xaver fuhr los. Während er den Geländewagen den Milchpfad hinaufsteuerte, mußte Xaver immer wieder an Zilli denken. Ihr Mann war ihre große Liebe gewesen. Die beiden waren ein besonders schönes Paar gewesen. Sie waren sehr glücklich miteinander, das konnte jedermann sehen. Obwohl ein dunkler Schatten über ihrer Ehe lag, gaben sie die Hoffnung nie auf. Sie hatten früh geheiratet. Leider blieben ihnen Kinder versagt. Jeder von den beiden wußte, wie sehr der andere darunter litt. Sie gingen deshalb besonders liebevoll miteinander um und lasen dem Partner jeden Wunsch von den Augen ab. Xaver erinnerte sich an Zillis vierzigsten Geburtstag. Sie hofften damals immer noch Eltern zu werden. Es gab einige Paare in Waldkogel, die erst spät Eltern wurden. Außerdem sah man Zilli weder damals noch heute das Alter an. Sie versprühte Jugendlichkeit und eine ganz besondere Fröhlichkeit. Ihre Zuversicht war groß und stark. Gleichzeitig vertrauten die beiden den himmlischen Mächten. "Wenn wir Eltern werden sollen, dann werden wir es! Wenn wir es nicht werden sollen, dann fügen wir uns in unser Schicksal", sagte Zillis Mann. Er hielt nichts von medizinischen Eingriffen und Tricks. Das wollte er seiner geliebten Cäcilia nicht zu- muten. So waren die

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen