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Toni der Hüttenwirt 74 - Heimatroman Heiratsvermittler auf vier Pfoten von Buchner, Friederike von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.01.2016
  • Verlag: Kelter
eBook (ePUB)
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Toni der Hüttenwirt 74 - Heimatroman

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt. Toni der Hüttenwirt hat in Anna seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin und managt an seiner Seite die Berghütte. 'So, Anna, des waren die letzten Hüttengäste. Jetzt sind alle gegangen. Bist soweit, machen wir unsere Kaffeepause?' Toni stand in der Tür des Schlafzimmers und schaute zu, wie Anna die Betten machte. Sie lächelte. 'Bin gleich soweit! Ich mache nur noch schnell die Betten der Kinder, dann komme ich!' Toni versperrte Anna die Tür. 'Wie heißt das Paßwort?' Anna lächelte. Sie kannte Tonis kleine Spielchen. 'Das Paßwort heißt ?Liebe? - und jetzt laß mich durch!' Toni blieb stehen. Er schloß seine Anna in die Arme und küßte sie. 'Bist mir schon ein Lieber, Toni! Doch jetzt laß mich gehen! Ich komme gleich zu dir, dann trinken wir gemütlich Kaffee zusammen und haben einen Augenblick für uns.' Toni gab den Weg frei. Er sah Anna nach. Dann ging er in die Küche der Berghütte und brühte Kaffee auf. Für Anna brühte er einen kräftigen Friesentee auf. Wußte er doch, daß Anna den so gern trank. Ein starker Friesentee mit Milch und Zucker, das war für Anna ein kleines Stückchen Heimat. Obwohl sie eine richtige Berglerin geworden war, so trug sie die Erinnerung an Elbe und Nordsee auch noch in ihrem Herzen.

Ihre Serie hat Geschichte geschrieben. Die Idee dahinter hat exemplarischen Charakter. 'Toni, der Hüttenwirt' aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. Erfolgreiche Romantitel wie 'Wenn das Herz befiehlt', 'Tausche Brautkleid gegen Liebe' oder besonders auch 'Irrgarten der Gefühle' sprechen für sich - denn sie sprechen eine ganz eigene, eine unverwechselbare Sprache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959796606
    Verlag: Kelter
    Größe: 428kBytes
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Toni der Hüttenwirt 74 - Heimatroman

"So, Anna, des waren die letzten Hüttengäste. Jetzt sind alle gegangen. Bist soweit, machen wir unsere Kaffeepause?"

Toni stand in der Tür des Schlafzimmers und schaute zu, wie Anna die Betten machte. Sie lächelte.

"Bin gleich soweit! Ich mache nur noch schnell die Betten der Kinder, dann komme ich!"

Toni versperrte Anna die Tür.

"Wie heißt das Paßwort?"

Anna lächelte. Sie kannte Tonis kleine Spielchen.

"Das Paßwort heißt 'Liebe' - und jetzt laß mich durch!"

Toni blieb stehen. Er schloß seine Anna in die Arme und küßte sie.

"Bist mir schon ein Lieber, Toni! Doch jetzt laß mich gehen! Ich komme gleich zu dir, dann trinken wir gemütlich Kaffee zusammen und haben einen Augenblick für uns."

Toni gab den Weg frei. Er sah Anna nach. Dann ging er in die Küche der Berghütte und brühte Kaffee auf. Für Anna brühte er einen kräftigen Friesentee auf. Wußte er doch, daß Anna den so gern trank. Ein starker Friesentee mit Milch und Zucker, das war für Anna ein kleines Stückchen Heimat. Obwohl sie eine richtige Berglerin geworden war, so trug sie die Erinnerung an Elbe und Nordsee auch noch in ihrem Herzen.

Toni deckte auf der Terrasse der Berghütte schön den Tisch. Als Überraschung hatte er bei seinem letzten Besuch in Kirchwalden Kandiszuckerstangen für Anna gekauft.

Der alte Alois sah von seiner Zeitung auf.

"Du gibst dir heute besondere Mühe, Toni!"

"Warum net? Manchmal habe ich ein bisserl ein schlechtes Gewissen, daß ich so wenig Zeit für meine liebe Anna habe."

"Schmarrn! Sie hat auch wenig Zeit. Ihr habt nun mal die Berghütte. Des ist bei mir und meiner lieben Frau damals - Gott hab' sie selig - auch net anders gewesen. Trotzdem waren wir glücklich. Und deine Anna ist auch glücklich. Schau sie dir doch an, wie glücklich und strahlend sie aussieht. Also, wenn du mich fragen tust, dann schaut sie glücklicher aus als damals, als ich ihr zum ersten Mal begegnet bin. Mach' dir net so viele Gedanken, Toni. Der Sommer auf der Berghütte ist immer hart. Im Winter wird es dann ruhiger."

Toni lehnte sich an das Terrassengeländer und schaute weit über Land und Berge.

"Des ist des schönste Fleckerl auf Erden, Alois! Ich bin dir und dem Himmel dankbar!"

"Mußt hauptsächlich dem Himmel dankbar sein, daß er die Anna hierher geschickt hat."

"Toni! Toni!" rief Anna und eilte herbei.

In den Händen trug sie viele Zettel. Toni erkannte, daß es Seiten aus einem Schulheft waren.

"Toni, das mußt du dir ansehen! Das habe ich eben im Papierkorb in Franziskas Zimmer gefunden. Die Seiten waren alle zerknautscht. Ich wunderte mich, daß der Papierkorb neben ihrem Schreibtisch so voll war. Schau dir das an!"

Anna gab Toni das Bündel. Er strich die Seiten nochmals mit der Hand glatt. Er las und schüttelte dabei den Kopf.

"Was soll des denn sein, Anna?"

"Das frage ich mich auch. Mit

Hausaufgaben kann das nichts zu tun haben."

"Des kannst laut sagen, sonst würde ich mich sofort in der Schule beschweren. Die Kinder sollen lernen, gute Aufsätze zu schreiben und net solchen Blödsinn. Hat des wirklich die Franzi geschrieben?"

"Es ist eindeutig Franziskas Handschrift!"

"Des sehe ich - des sehe ich! Aber, was will des Madl damit?"

Toni und Anna schauten sich an.

"Vielleicht ist sie doch nicht so glücklich hier bei uns, wie wir denken. Wer weiß schon, was in einem Kinderherz vor sich geht?"

Die einzelnen zerknitterten Seiten wanderten zwischen Toni und Anna hin und her. Sie rätselten, was die Texte zu bedeuten hatten.

Der alte Alois beobachtete die beiden. Er faltete seine Zeitung zusammen und kam zu ihnen an den Tisch.

"Jetzt hast du Tonis Tee, den er dir extra gemacht hat, nicht bewundert und die Kandisstangen, die er die mitgebracht hat auch net, Anna", schimpfte Alois erst einmal.

Er setzte sich. Anna schaute sich um. Sie griff na

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