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Toni der Hüttenwirt 84 - Heimatroman Die selbstlose Schwester von Buchner, Friederike von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.03.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Toni der Hüttenwirt 84 - Heimatroman

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt. Toni der Hüttenwirt hat in Anna seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin und managt an seiner Seite die Berghütte. Tonis Vater, Xaver Baumberger, stand am Auto. "Basti, wo bleibt deine Schwester?" Sebastian zuckte mit der Schulter. "Sie wird gleich kommen, Baumberger Großvater. Die Großmutter sucht den Zettel mit der Einladung zum Pfarrfest. Den wollte sie der Franzi mitgeben für die Anna." Sebastian stieg ins Auto. Er beugte sich nach vorne und drückte auf die Hupe. In diesem Augenblick kam Franziska aus der Eingangstür. In der Hand trug sie einen Zettel. "Die Großmutter hatte ihn so gut weggelegt, daß sie ihn fast nimmer gefunden hat.

Ihre Serie hat Geschichte geschrieben. Die Idee dahinter hat exemplarischen Charakter. 'Toni, der Hüttenwirt' aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte - und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber - Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. Erfolgreiche Romantitel wie 'Wenn das Herz befiehlt', 'Tausche Brautkleid gegen Liebe' oder besonders auch 'Irrgarten der Gefühle' sprechen für sich - denn sie sprechen eine ganz eigene, eine unverwechselbare Sprache.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 15.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740901004
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 399 kBytes
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Toni der Hüttenwirt 84 - Heimatroman

Tonis Vater, Xaver Baumberger, stand am Auto.

"Basti, wo bleibt deine Schwester?"

Sebastian zuckte mit der Schulter.

"Sie wird gleich kommen, Baumberger Großvater. Die Großmutter sucht den Zettel mit der Einladung zum Pfarrfest. Den wollte sie der Franzi mitgeben für die Anna."

Sebastian stieg ins Auto. Er beugte sich nach vorne und drückte auf die Hupe. In diesem Augenblick kam Franziska aus der Eingangstür. In der Hand trug sie einen Zettel.

"Die Großmutter hatte ihn so gut weggelegt, daß sie ihn fast nimmer gefunden hat."

Franziska stieg ein. Xaver Baumberger fuhr ab. Er brachte die Kinder hinauf zur Oberländer Alm. Von dort aus gingen sie zu Fuß hinauf auf die Berghütte.

Unterwegs las Franziska das Blatt.

"Da muß die Anna auch mitmachen!" murmelte sie.

"Wobei muß die Anna mitmachen, Franzi?" fragte Xaver Baumberger.

"Mei, bei dem Backwettbewerb auf dem Pfarrfest! Alle Frauen sollen etwas backen. Es gibt eine Jury, die sucht dann den besten Kuchen aus. Die Anna gewinnt bestimmt!" sagte Franzi überzeugt.

Xaver Baumberger schmunzelte. Er warf einen Blick auf den Innenspiegel des Fahrzeuges.

"Da mußt mit der Anna reden, Franzi!" sagte er.

Kaum hatte Tonis Vater auf der Wiese hinter der Oberländer Alm angehalten, sprang Franziska aus dem Auto. Sie rief noch schnell ein Dankeschön und rannte gleich davon. Ihr etwas älterer Bruder schüttelte nur den Kopf.

"Weiberkram!" schimpfte er. "Die Franzi denkt und redet von nix anderem. Sie will unbedingt, daß die Anna den Wettbewerb gewinnt. Des war heut' schon ganz grausig mit ihr."

Sebastian stieg aus dem Auto. Er schulterte seinen Schulranzen und ging davon. Xaver schaute ihm nach. Die Geschwister verstanden sich gut. Doch je älter sie wurden, desto unterschiedlicher waren ihre Interessen. Xaver Baumberger wußte das aus Erfahrung. Er hatte es mit Maria, Tonis jüngerer Schwester, auch erlebt. Er lachte leise vor sich hin. Weiberkram, genauso hatte Toni damals auch über seine Schwester Maria geschimpft.

Xaver Baumberger wendete und fuhr zurück. Es war das letztemal in dieser Woche, daß er Franzi und Basti nach der Schule zur Oberländer Alm gefahren hatte. Xaver wechselte sich wochenweise mit Toni und Fritz Fellbacher mit den Chauffeurdiensten für die beiden ab. Das war damals so ausgemacht worden, als die beiden Kinder nach dem Unfalltod zu Toni und Anna auf die Berghütte gezogen waren.

Franzi stürmte über das Geröllfeld. Schon von weitem winkte sie mit dem Zettel. Selbst die Begrüßung für Bello, den jungen Neufundländerrüden, und ihren kleinen Kater Max fiel spärlich aus. Die beiden warteten jeden Tag auf der Terrasse der Berghütte, bis Franziska und Sebastian von der Schule und dem Mittagessen bei Tonis Eltern kamen.

"Anna!" rief Franzi laut. "Anna, wo bist du?"

"Ich bin in der Küche, Franzi!"

Franziska stürmte in die Küche. Sie warf ihren Ranzen in die Ecke. Anna schmunzelte.

"Was gibt es denn so Wichtiges? Du bist ja ganz aufgeregt."

"Die Helene Träutlein ist heute in ganz Waldkogel herumgelaufen und hat Zettel verteilt. Großmutter Meta hat zwei davon genommen. Ein Zettel ist für dich, Anna."

Anna, die mit beiden Händen den Brotteig knetete, lächelte. "Du mußt mir schon sagen, was da drauf steht, Franzi."

"Es geht um des Pfarrfest. Da gibt es einen Backwettbewerb. Alle Hausfrauen können sich daran beteiligen. Naa, net nur die Hausfrauen. Auch alle unverheirateten Madln können mitmachen. Das steht hier. Alle Kuchen werden vor der Kirche auf Tischen ausgestellt, und eine Jury bewertet sie. Die Siegerin bekommt dann einen Preis."

"Wer ist in der Jury?"

"Hier steht es!" Franziska las vor: "Zur Jury gehören: Pfarrer Zandler, seine Haushälterin, Frau Träutlein, der Bürgermeister, Doktor Martin Engler, Doktorin Beate Brand, Albert Weisgerber vom Sägewerk und Tassilo Graf von Teufen-Thurmann. Dann

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